Unterseekabel SJC (Southeast Asia-Japan Cable)

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Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität

Das Southeast Asia-Japan Cable System (SJC) ist ein Hochkapazitätskabel, das Japan direkt mit Singapur, Hongkong, den Philippinen, Brunei und China verbindet. Es wurde bewusst über das Philippinische Meer geroutet, um die erdbebengefährdeten Zonen nördlich der Philippinen zu umgehen. Die Route gilt als eine der resilientesten intra-asiatischen Verbindungen. Mit sechs Fasernpaaren und 28 Tbit/s Kapazität bietet SJC eine direkte Low-Latency-Verbindung zwischen Japan und dem südostasiatischen Raum. Am japanischen Landepunkt Chikura ist SJC direkt mit dem transatlantischen Unity-Kabel verbunden, was besonders niedrige Latenzen auf dem Weg Singapur-Los Angeles ermöglicht

Route & Anbindung

SJC verbindet Chikura (Japan) mit Shantou (China), Chung Hom Kok (Hongkong), Nasugbu/Batangas (Philippinen), Telisai (Brunei) und Tuas (Singapur) sowie einer optionalen Extension nach Songkhla (Thailand). Die Grundkonfiguration umfasst sieben Kabellande-Stationen in sechs Ländern. Die Systemlänge beträgt 8.900 Kilometer (mit Thailand-Extension bis zu 10.700 km).

Awards für ausgezeichnete Leistungen

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SAVECALL ist zum dritten Mal Ecotel Partner of the Year
SAVECALL ist Ecotel Diamond Partner
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SAVECALL gewinnt Ecotel Loyalty Award

SJC auf einen Blick

Was ist das SJC-Kabel?

SJC (Southeast Asia-Japan Cable) ist ein intra-asiatisches Unterseekabel, das Chikura in Japan mit Shantou (China), Chung Hom Kok (Hongkong), Nasugbu (Philippinen), Telisai (Brunei) und Tuas (Singapur) verbindet, mit optionaler Erweiterung nach Songkhla in Thailand. Das Kabel ist 8.900 Kilometer lang und ging am 27. Juni 2013 in Betrieb. Auf sechs Fasernpaaren erreicht SJC eine Design-Kapazität von 28 Tbit/s. Gebaut wurde es gemeinsam von TE SubCom und NEC, finanziert und betrieben von einem breiten Konsortium aus Globe Telecom, Google, KDDI, Telkom Indonesia, SingTel, China Telecom, TOT, China Mobile, Chunghwa Telecom (über die Tochter Donghwa Telecom) und Brunei International Gateway (BIG). Die bewusste Routenführung über das Philippinische Meer umgeht seismisch aktive Zonen und macht SJC zu einer der resilientesten intra-asiatischen Verbindungen.

Steckbrief SJC

MerkmalAngabe
Voller NameSoutheast Asia-Japan Cable (SJC)
RouteJapan (Chikura), China (Shantou), Hongkong (Chung Hom Kok), Philippinen (Nasugbu), Brunei (Telisai), Singapur (Tuas); optional Thailand (Songkhla)
Länge8.900 Kilometer (mit Thailand-Erweiterung bis zu 10.700 km)
Inbetriebnahme27. Juni 2013
Design-Kapazität28 Tbit/s
Fasernpaare6
Technologie40G-SLTE (später auf 100G aufgerüstet), OADM-Verzweigungstechnologie
HerstellerTE SubCom und NEC gemeinsam
Betreiber-KonsortiumGlobe Telecom, Google, KDDI, Telkom Indonesia, SingTel, China Telecom, TOT, China Mobile, Chunghwa Telecom, Brunei International Gateway
Besonderheitdirekte Anbindung an das Unity-Kabel in Chikura für niedrigste Latenz Singapur-Los Angeles

Unterseekabel SJC

Unterseekabel Stock SAVECALL

Technologie & Kapazität

SJC wurde gemeinsam von TE SubCom und NEC Corporation geliefert und verfügt über sechs Fasernpaare mit OADM-Verzweigungstechnologie.

  • 6 Fasernpaare: 28 Tbit/s Designkapazität nach 100G-Upgrade der SLTE-Ausrüstung
  • OADM-Technologie: Optisches Add-Drop Multiplexing an den Verzweigungspunkten für flexible Kapazitätszuweisung
  • Erdbebensichere Routenführung: Bewusste Trassenführung abseits der seismisch aktiven Zonen
  • Direkte Unity-Verbindung in Chikura: Niedrigste verfügbare Latenz auf dem Weg Singapur-Los Angeles

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SAVECALL als Zugang zu SJC

SJC ist die erste Wahl für Unternehmen, die Japan, Hongkong und den ASEAN-Raum über ein resilientes, niedriglatenzes System verbinden wollen. Die erdbebensichere Routenführung und die direkte Unity-Verbindung in Chikura machen SJC technisch zur überzeugendsten Option für latenzempfindliche Anwendungen auf dieser Achse. SAVECALL hat direkte Partnerschaften mit den relevanten Konsortialpartnern und sourcet Kapazitäten auf SJC ohne Umwege. Wir vergleichen die verfügbaren Optionen auf SJC, APG und SJC2 und empfehlen die Kombination, die zu Ihrem Standortmix und Ihren Redundanzanforderungen passt. Das ist keine Standardberatung. Das ist Marktzugang.

Das Ergebnis für unsere Kunden:

  • Direkter Kapazitätszugang auf SJC ohne Reseller-Ketten
  • Verhandlung von IRU-Strukturen und Leased-Capacity-Modellen
  • Transparentes Preisbenchmarking gegen alle verfügbaren Alternativen
  • Echte Routendiversität durch unabhängige Redundanzplanung
  • Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement
Visualisierung von Glasfaser-Verbindungen als gebündelte Lichtstränge vor Skyline – Symbol für schnelle Datenübertragung, Netzwerkkonnektivität und SAVECALL Glasfaser-Lösungen.

SJC im Vergleich

Im intra-asiatischen Kabelmarkt konkurriert SJC mit jüngeren, kapazitätsstärkeren Systemen, die auf modernerer Technologie basieren. Für die Beschaffungsentscheidung zählt vor allem, ob eine bewährte, seit über zehn Jahren laufende Route mit geprüfter Zuverlässigkeit benötigt wird oder ob eine höhere Rohkapazität im Vordergrund steht. Der folgende Vergleich ordnet SJC gegenüber APG, das eine ähnliche Nordasien-Südostasien-Route bedient, und SJC2, dem direkten Nachfolgesystem, ein.

KriteriumSJCAPGSJC2
RouteJapan, China, Hongkong, Philippinen, Brunei, Singapur, optional ThailandJapan, Südkorea, China, Taiwan, Hongkong, Vietnam, Thailand, Malaysia, SingapurSingapur, Hongkong, Japan plus weitere asiatisch-pazifische Landepunkte
Design-Kapazität28 Tbit/s54,8 Tbit/s126 Tbit/s
In Betrieb seit20132016seit 2025 in Teilen aktiv
Fasernpaare667
Eigentümer-ModellKonsortium aus 10 Unternehmen, u. a. Google, KDDI, China MobileKonsortium mit zwölf internationalen Mitgliedern, u. a. Meta, NTT, China MobileKonsortium, gebaut von NEC
Stärkeerdbebensichere Route, direkte Unity-Anbindung für niedrigste US-Latenzzentrales Backbone-System für Nordasien-Südostasien-Verkehr, 20-fache Kapazität des Vorgängersystemsaktuell höchste Kapazität der drei Systeme, modernste Wellenlängentechnik

Herstellerneutrale Einordnung: SAVECALL bewertet SJC, APG und SJC2 nicht gegeneinander, sondern als sich ergänzende Bausteine einer robusten Intra-Asien-Anbindung. Welches Kabel oder welche Kombination für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt vom benötigten Standortmix in Japan, China, Südostasien oder darüber hinaus sowie den bestehenden Carrier-Beziehungen ab. Als carrier-neutraler Berater sourcen wir Kapazität auf allen relevanten Systemen und empfehlen ausschließlich auf Basis der tatsächlichen Anforderungen.

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Häufige Fragen zum SJC-Kabel

Welche Länder verbindet das SJC-Kabel?

SJC verbindet Chikura in Japan mit Shantou in China, Chung Hom Kok in Hongkong, Nasugbu auf den Philippinen, Telisai in Brunei und Tuas in Singapur, mit einer optionalen Erweiterung nach Songkhla in Thailand. Für Unternehmen mit Standorten in Japan, Hongkong oder dem ASEAN-Raum bietet SJC eine der am längsten etablierten, resilientesten intra-asiatischen Routen.

Wie hoch ist die Kapazität von SJC?

SJC erreicht eine Design-Kapazität von 28 Tbit/s, verteilt auf sechs Fasernpaare. Damit gehört SJC nicht zu den kapazitätsstärksten Systemen seiner Region, punktet aber mit erdbebensicherer Routenführung und einer direkten Anbindung an das Unity-Kabel für niedrige US-Latenz.

Wann ist SJC in Betrieb gegangen und wer betreibt das Kabel?

SJC wurde am 27. Juni 2013 in Betrieb genommen und gemeinsam von TE SubCom und NEC gebaut. Betrieben wird es von einem Konsortium aus zehn Telekommunikations- und Technologieunternehmen, darunter Google, KDDI, China Mobile, China Telecom und SingTel.

SJC, APG oder SJC2: welches Kabel ist für mein Unternehmen das richtige?

Das hängt vor allem von den benötigten Landepunkten und der benötigten Kapazität ab. SJC eignet sich für eine bewährte, erdbebensichere Route mit direkter US-Anbindung über Unity, APG für eine breitere Nordasien-Südostasien-Abdeckung mit höherer Kapazität, und SJC2 für die aktuell höchste verfügbare Kapazität der drei Systeme. Häufig ist eine Kombination sinnvoll, um echte Redundanz sicherzustellen. SAVECALL berät herstellerneutral zur passenden Kombination.

Wie plane ich Redundanz auf der Japan-Südostasien-Route?

Echte Redundanz entsteht nur, wenn die gewählten Kabel unterschiedliche Landepunkte und physisch getrennte Routen nutzen, etwa eine Kombination aus SJC und APG oder SJC2. Da alle drei Systeme teils dieselben Länder anbinden, sollten Unternehmen die tatsächliche physische Trassenführung und die genutzten Landestationen genau prüfen. SAVECALL plant solche Konzepte unabhängig von einzelnen Kabelbetreibern und mit Blick auf die tatsächliche Ausfallsicherheit.

Wie bekomme ich Zugang zu Kapazität auf SJC?

Der Zugang zu Kapazität auf SJC läuft über direkte Wholesale-Partnerschaften mit den Konsortialpartnern sowie über IRU- oder Leased-Capacity-Verträge. SAVECALL verhandelt diese Strukturen direkt mit den relevanten Carriern, ohne Umwege über Reseller-Ketten. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um die passende Kapazitätslösung für Ihr Unternehmen zu besprechen.