SASE für Unternehmen
Preis- und Verfügbarkeitscheck
SASE: Sicherheit im Netzwerk
Moderne Sicherheitsarchitektur für Cloud und Remote Work
Mitarbeitende arbeiten mobil, greifen aus der Cloud auf Anwendungen zu und erwarten sichere Verbindungen ohne Umwege. Klassische Sicherheitskonzepte mit zentralem Hub und Spoke Struktur stoßen dabei an ihre Grenzen.
SASE setzt genau hier an.
Secure Access Service Edge verlagert die Sicherheitsfunktionen direkt an den Netzwerkrand. So werden die Anforderungen von Usern erfüllt, die remote oder cloudbasiert arbeiten. Gleichzeitig verschmelzen moderne WAN Services mit einem umfassenden Sicherheitskonzept.
Damit diese Architektur funktioniert, werden viele Bausteine in einer einzigen Plattform vereint. Zu den Kernbestandteilen zählen SD-WAN und Security Services wie Secure Web Gateway, Firewall as a Service, Zero Trust Network Access, sicheres DNS und Cloud Access Security Broker. Gemeinsam bilden sie einen vollständigen Security Stack für die hybride Arbeitswelt.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Von Experten erklärt: SASE
Vorteile von SASE
Weniger Komplexität
Verringerung der Komplexität durch Vereinfachung von Administration und Steuerung
Verbessertes Zugangserlebnis
Verbesserte Leistung und nahtlose Verbindungen für Ihre Mitarbeit, unabhängig von Ort und Geräteart
Mehr Kontrolle
ausgeklügelte Überwachung bietet tiefen Einblick in die Sicherheit der Benutzer und die Leistung der Unternehmensnetzwerkdienste
Minimierte Sicherheitsrisiken
Über SASE-Kernfunktionen wie Cloud-Access-Security-Broker und Secure-Web-Gateway
Vollständige Integration
verwendbar als zentrales cloudfähiges Sicherheitssystem, welches die Sicherheit und Transparenz Ihrer Cloud-Anwendungen integriert
Multi-Cloud
SASE-Framework ermöglicht eine Multi-Cloud-Strategie schnell umzusetzen und bietet ein Sicherheitsmodell, das Ihre wichtigsten Ressourcen schützt
Anbieterübersicht
SASE: Welche Modelle gibt es?
Die verschiedenen Möglichkeiten, wie auch Sie zukünftig auf SASE setzen können:
1
Cloud native SASE
Bei Cloud-nativen SASE werden sämtliche Network- und Security-Services über die Cloud bereitgestellt. Die On-Premise-Infrastruktur ist ein kleines Hardwaregerät, welches das Bindeglied zur Cloud-Instanz ist. Einige SASE-Provider bieten auch Software-Clients an, womit Rechner oder IoT-Endpunkte direkt mit der Cloud verbunden werden.
✓ Der Vorteil:
Selbst einzelne Geräte können mit Netzwerk- und Sicherheitsservices auf Unternehmensebene versorgt werden.
✖ Der Nachteil:
Da alle Sicherheitsüberprüfungen in der Cloud vollzogen werde, führt SASE zu einem enormen Netzwerk-Traffic in größeren Umgebungen. Daher eignet sich dieses Modell besser für verteilte Unternehmen mit etlichen kleinen Einheiten, also Zweigstellen oder Filialen, z.B. Versicherungs- oder Retailunternehmen.
2
Cloud-managed On-Premise SASE
SASE lässt sich aus der Cloud managen und alle Filialen benutzen weiterhin ihre eigenen Router, Unified-Treat-Management-Systeme, Firewalls und andere Sicherheitsvorrichtungen.
✓ Der Vorteil:
Da die Sicherheitsprüfungen auf lokaler Ebene stattfinden, steigt in der weitläufigen Umgebung die Performance.
✖ Der Nachteil:
Jede Filiale muss vor Ort mit entsprechender Hardware ausgestattet werden. Jedoch kann ein Cloud-managed-On-Premise-SASE Ihre Investition auch schützen, da Sie im Falle bereits neu angeschaffter Router, Firewalls und andere Geräte diese weiter nutzen können.
Dieses Modell eignet sich für Unternehmen mit bis zu tausenden Mitarbeitern in einer Umgebung, wie z.B. im Gesundheitswesen oder welche die einen Do-it-Yourself Ansatz vorziehen.
3
Managed SASE
SASE bietet eine Vielzahl an Vorteilen, aber verkompliziert gleichzeitig das WAN. Netzwerk-Profis stehen vor vielen Fragen, z.B. wie Sicherheits-Funktionalitäten ausgerollt oder Benutzerprofile angelegt werden sollen. Dieses Fachwissen steht nicht allen Unternehmen intern zur Verfügung.
Mit Managed SASE konfiguriert und betreibt ein professioneller Dienstleister das Netzwerk, wasg einen gewissen Kontrollverlust mit sich bringt. Mittlerweile bieten manche Managed Service Provider (MSP) Co-Managed Services an. Sie können entscheiden was an den MSP ausgelagert wird und was nicht. Diese Variante empfiehlt sich für Unternehmen, die eine rasche Umstellung wünschen und den möglichen Kontrollverlust in Kauf nehmen.
4
Hybride Optionen
Zahlreiche Unternehmen, v.a. die großen, werden sich für eine Hybrid-Lösung entscheiden und die Kombination von Cloud-native, mit On-Premise SASE wählen. Beispielsweise eine weltweit agierende Kanzlei mit mehreren Standorten in jedem Land und tausenden Mitarbeitern.
Für vor Ort Büros verwenden sie eine On-Premise-Sicherheits-Infrastruktur und Remote arbeitende User, werden über einen Cloud-nativen Dienst eingebunden.
Idee und Funktionsweise von SASE

Funktionsweise
SASE (Secure Access Service Edge) ist ein cloudbasiertes Security-Konzept, welches WAN-Services mit Security-Funktionen kombiniert wobei die Sicherheitsfunktionen an den Netzwerkrand (Edge) verlagert werden. Dies wird den Sicherheitsanforderungen remote und in der Cloud arbeitender User gerecht. Bisherige, zentrale Sicherheitskonzepte in klassischen Hub & Spoke-Netzwerkstrukturen, werden durch SASE abgelöst.
Um so eine Architektur umzusetzen, müssen viele einzelne Elemente zu einer integrierten Lösung verschmolzen werden. Die Hauptbestandteile von SASE sind das SD-WAN und Security-Services wie das Secure-Web-Gateway (SWG), Firewall-as-a-Service (FWaaS), Zero-Trust-Network-Access (ZTNA), sicheres DNS sowie Cloud-Access-Security-Broker (CASB), welche alle in einem umfassenden Security-Stack vereint werden.
Sicherheitsarchitektur neu gedacht
Der Grundgedanke von SASE ist, dass das Zentrum der Sicherheits-Architektur nicht mehr das eigene Rechenzentrum ist. Unternehmen bedienen sich mehrerer Rechenzentren und einer Vielzahl von cloudbasierten Services und Internetdiensten.
Die zentral definierbaren Security-Policies wirken lokal am Netzwerkzugang (Edge) und die Security-Richtlinien beziehen sich auf Kontext und Identitäten. Die softwaredefinierte WAN-Infrastruktur ist flexibel in der Bereitstellung und Anpassung. Gemäß ihrer Wichtigkeit oder Dringlichkeit lassen sich übertragene Daten priorisieren. Service- und Anwendungszugriffe erfolgen grundsätzlich über die Cloud Infrastruktur des Anbieters.
Am PoP (Point of Presence) findet die Überprüfung des Verkehrs statt und wird entweder ins globale SASE-WAN oder Internet geleitet. Zu dem identitätsabhängigen Zugang für User gibt es den Zero-Trust-Network-Access auch für IoT-Devices.
Security-Bereiche
Security
Cyber Security
Hosting
Dedicated Cloud Access
Case Studies/Whitepaper – SD-WAN
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SASE – FAQs
SASE (Secure Access Service Edge) ist eine Cloud-native Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur, die SD-WAN, Firewall as a Service, Zero Trust Network Access, Secure Web Gateway und Cloud Access Security Broker in einer einzigen verwalteten Plattform vereint. Nutzer, Geräte und Standorte verbinden sich direkt mit dem SASE-Cloud-Service statt über ein zentrales Unternehmensrechenzentrum, wodurch Latenz sinkt und Sicherheit standortunabhängig gilt. Der Begriff wurde 2019 von Gartner geprägt und ist heute der führende Architekturansatz für hybride Arbeitsmodelle und Cloud-First-Unternehmen.
SD-WAN ist die Netzwerkkomponente: Sie verbindet Standorte über mehrere Internetleitungen und steuert Datenverkehr intelligent. Zero Trust ist ein Sicherheitsprinzip: Kein Nutzer und kein Gerät wird automatisch vertraut, jeder Zugriff wird verifiziert. SASE kombiniert beide Konzepte in einer Cloud-Plattform und ergänzt sie um Web-Security und Cloud-Schutz. Mit SASE implementieren Unternehmen de facto SD-WAN und Zero Trust gleichzeitig, ohne separate Lösungen parallel zu betreiben. SAVECALL berät, welcher Einstiegspunkt für Ihre bestehende Infrastruktur am wirtschaftlichsten ist.
Die führenden SASE-Anbieter 2025 sind Cato Networks (vollständig cloud-nativ, stark bei Mid-Market), Zscaler (Marktführer bei Zero Trust und Web-Security), Palo Alto Networks Prisma SASE (umfassend, Enterprise-Grade), Cisco Secure Connect (stark bei bestehenden Cisco-Umgebungen) und Fortinet Unified SASE (stark bei Security-Fokus und On-Premise-Hybrid). Die Wahl hängt von bestehender IT-Infrastruktur, Anzahl Standorte, Cloud-Strategie und Budget ab. SAVECALL erstellt eine herstellerneutrale Vergleichsmatrix für Ihre spezifischen Anforderungen.
SASE lohnt sich für Unternehmen mit mehr als 5 verteilten Standorten oder mehr als 20 Prozent Homeoffice-Anteil, Cloud-Anwendungen als primäre Arbeitsplattform, aktiven MPLS-Ablöseplänen oder Bedarf nach Zero-Trust-Architektur. SASE lohnt sich weniger für reine On-Premise-Umgebungen mit einem Hauptstandort, kleine Unternehmen unter 30 Mitarbeitern ohne Cloud-Strategie oder Unternehmen, die erst 2025 MPLS-Verträge verlängert haben. SAVECALL bewertet ehrlich im Erstgespräch, ob SASE für Ihre Situation sinnvoll ist oder eine günstigere Lösung denselben Nutzen bringt.
SASE-Lizenzen kosten zwischen 15 und 50 Euro pro User monatlich, abhängig von Anbieter und Funktionsumfang. Einstiegspakete mit SD-WAN und Basis-Security (SWG, FWaaS) starten bei 15 bis 20 Euro. Standard-Pakete mit ZTNA und CASB liegen bei 25 bis 35 Euro. Vollumfängliche Enterprise-Pakete mit allen Modulen kosten 35 bis 50 Euro. Hinzu kommen Underlay-Kosten für die Internetanbindungen der Standorte (200 bis 600 Euro pro Standort monatlich) sowie einmalige Implementierungskosten. Über den SAVECALL Beschaffungspool sichern Sie sich typischerweise 15 bis 25 Prozent unter Listenpreis.
Eine SASE-Einführung dauert typischerweise 3 bis 6 Monate vom ersten Design bis zum produktiven Betrieb aller Standorte. Phase 1 umfasst Assessment und Architektur-Design (4 bis 6 Wochen), Phase 2 einen Pilotbetrieb an 2 bis 3 Standorten mit realem Traffic (4 bis 8 Wochen) und Phase 3 den Rollout aller verbleibenden Standorte und Remote-User. Bei einer parallelen MPLS-Ablösung bleibt das alte Netz aktiv bis zur vollständigen Abnahme jedes Standorts. SAVECALL übernimmt Projektsteuerung, Carrier-Koordination für das Underlay und User-Schulung end-to-end.



