Unterseekabel Grace Hopper
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Das Grace Hopper Unterseekabel ist ein von Google entwickeltes und betriebenes transatlantisches Kabelsystem, das Nordamerika mit Europa verbindet. Benannt nach der US-amerikanischen Informatikpionierin Grace Hopper, steht das Kabel für modernste Technologie und höchste Übertragungskapazitäten. Als privat finanziertes Hyperscaler-Kabel setzt Grace Hopper neue Standards in der transatlantischen Datenkommunikation und unterstreicht die wachsende Bedeutung direkter Kabelinvestitionen durch globale Technologieunternehmen.
Route & Anbindung
Grace Hopper verbindet Tuckerton (New Jersey, USA) mit Bude (Vereinigtes Königreich) und Bilbao (Spanien) und bietet damit Zugang zu zwei wichtigen europäischen Landungspunkten auf einer einzigen Kabelverbindung. Diese Drei-Punkt-Verbindung macht Grace Hopper zu einem besonders flexiblen System für Unternehmen, die sowohl den britischen als auch den iberischen Markt über eine einzige transatlantische Route anbinden möchten.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Grace Hopper auf einen Blick
Was ist das Grace-Hopper-Kabel?
Grace Hopper ist ein privates transatlantisches Unterseekabel von Google, das Bellport im US-Bundesstaat New York mit Bude im Vereinigten Königreich und Bilbao in Spanien verbindet. Das Kabel ging 2022 in Betrieb und erreicht eine Kapazität von bis zu 340 Tbit/s auf 16 Fasernpaaren mit SDM-Technologie. Gebaut wurde es von SubCom, Eigentümer und alleiniger Betreiber ist Google. Als eines der ersten neuen Kabel zwischen den USA und Großbritannien seit 2003 und als erste eigene Google-Route nach Spanien markiert Grace Hopper einen wichtigen Schritt in der Direktinvestition von Hyperscalern in transatlantische Infrastruktur.
Steckbrief Grace Hopper
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | Grace Hopper |
| Route | USA (Bellport, New York), Vereinigtes Königreich (Bude), Spanien (Bilbao) |
| Länge | rund 7.191 Kilometer (Gesamtsystem) |
| Inbetriebnahme | 2022 |
| Design-Kapazität | bis zu 340 Tbit/s |
| Fasernpaare | 16 |
| Technologie | SDM (Space Division Multiplexing), Glasfaser |
| Hersteller | SubCom |
| Betreiber | Google (alleiniger Eigentümer) |
| Besonderheit | erste eigene Google-Kabelroute nach UK und Spanien, erstes neues US-UK-Kabel seit 2003 |
Unterseekabel Grace Hopper

Technologie & Kapazität
Grace Hopper nutzt modernste Glasfasertechnologie und erreicht eine Kapazität von bis zu 340 Tbit/s, womit es zu den leistungsstärksten transatlantischen Kabeln gehört. Im Wesentlichen sind dies die technologischen Merkmale:
- SDM (Space Division Multiplexing): Die Nutzung von 16 Fasernpaaren ermöglicht eine deutlich höhere Kapazität als ältere Kabelsysteme mit weniger Faserpaaren.
- Open Cable Design: Grace Hopper ist als offenes Kabelsystem konzipiert, das flexible Nutzungsmodelle für Konsortialpartner ermöglicht.
- Glasfasertechnologie der neuesten Generation für minimale Signalverluste und stabile Übertragungsqualität auf der gesamten transatlantischen Strecke.
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu Grace Hopper
Grace Hopper ist als eines der leistungsstärksten und modernsten transatlantischen Kabelsysteme besonders für Unternehmen mit hohem Bandbreitenbedarf und Präsenz in Großbritannien und Spanien von großem Interesse. Die Kombination aus enormer Kapazität, modernem SDM Design und zwei europäischen Landungspunkten macht es zu einer der attraktivsten transatlantischen Optionen auf dem Markt. Der Zugang zu Kapazitäten auf privat betriebenen Hyperscaler-Kabeln wie Grace Hopper erfordert tiefes Marktwissen und direkte Carrier Partnerschaften. Genau hier setzt SAVECALL an. Wir verfügen über den direkten Marktzugang, analysieren Ihre Konnektivitätsstrategie und sourcen Kapazitäten auf Grace Hopper gezielt für Ihre Anforderungen.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Direkter Kapazitätszugang auf Grace Hopper ohne Reseller Ketten
- Transparentes Preisbenchmarking und Marktdaten
- Zugang zu zwei europäischen Landungspunkten über eine Kabelverbindung
- Verhandlung von IRU Strukturen und Leased Capacity Modellen
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement

Grace Hopper im Vergleich
Grace Hopper konkurriert auf der Nordatlantik-Route mit weiteren Hyperscaler- und Konsortialkabeln, die jeweils unterschiedliche Landepunkte und Betreibermodelle bieten. Für die Beschaffungsentscheidung zählt vor allem, ob ein Unternehmen einen alleinigen Eigentümer wie Google akzeptiert oder ein Konsortialkabel mit mehreren Carriern bevorzugt, und welche europäischen Landepunkte tatsächlich benötigt werden. Der folgende Vergleich ordnet Grace Hopper gegenüber Dunant, dem anderen privaten Google-Kabel im Nordatlantik, MAREA mit gemeinsamem Landepunkt in Bilbao, und Amitié als Konsortialkabel mit ähnlicher Drei-Punkt-Struktur ein.
| Kriterium | Grace Hopper | Dunant | MAREA | Amitié |
|---|---|---|---|---|
| Route | USA (Bellport, NY), UK (Bude), Spanien (Bilbao) | USA (Virginia Beach), Frankreich (Saint-Hilaire-de-Riez) | USA (Virginia Beach), Spanien (Bilbao) | USA (Lynn, Massachusetts), Frankreich (Le Porge), UK (Bude) |
| Design-Kapazität | bis zu 340 Tbit/s | 250 Tbit/s | rund 200 Tbit/s | bis zu 400 Tbit/s |
| In Betrieb seit | 2022 | 2021 | 2018 | 2023 |
| Fasernpaare | 16 | 12 | 8 | 16 |
| Eigentümer-Modell | Google, alleiniger Eigentümer | Google, alleiniger Eigentümer | Konsortium (Meta, Microsoft, Telxius) | Konsortium (Meta, Microsoft, Vodafone, Orange, Aqua Comms) |
| Stärke | zwei europäische Landepunkte auf einer Route, direkte Google-Anbindung | erstes SDM-Kabel, direkte Google-Anbindung nach Frankreich | südlichste Nordatlantik-Route, hohe Marktdurchdringung bei Wholesale-Carriern | höchste Kapazität, drei Landepunkte in drei Ländern |
Herstellerneutrale Einordnung: SAVECALL bewertet Grace Hopper, Dunant, MAREA und Amitié nicht gegeneinander, sondern als sich ergänzende Bausteine einer robusten Nordatlantik-Anbindung. Welches Kabel oder welche Kombination für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt von den benötigten Landepunkten, der gewünschten Routendiversität und den bestehenden Carrier-Beziehungen ab. Als carrier-neutraler Berater sourcen wir Kapazität auf allen relevanten Systemen und empfehlen ausschließlich auf Basis der tatsächlichen Anforderungen.
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Häufige Fragen zum Grace-Hopper-Kabel
Grace Hopper verbindet Bellport im US-Bundesstaat New York mit Bude im Vereinigten Königreich und Bilbao in Spanien. Damit bietet das Kabel als einziges System auf einer Route direkten Zugang sowohl zum britischen als auch zum iberischen Markt. Für Unternehmen mit Standorten in den USA, Großbritannien oder Spanien ist Grace Hopper eine der modernsten verfügbaren Transatlantik-Anbindungen.
Grace Hopper erreicht eine Design-Kapazität von bis zu 340 Tbit/s, verteilt auf 16 Fasernpaare mit SDM-Technologie. Damit zählt es zu den kapazitätsstärksten transatlantischen Kabeln überhaupt. Die hohe Kapazität kommt in erster Linie Googles eigenen Cloud- und Rechenzentrumsdiensten zugute, ist aber über Wholesale-Partnerschaften auch für Dritte zugänglich.
Grace Hopper wurde 2022 in Betrieb genommen und von SubCom gebaut. Anders als viele andere transatlantische Kabel gehört es keinem Konsortium, sondern ausschließlich Google. Das Unternehmen nutzt Grace Hopper vor allem zur Absicherung der eigenen globalen Netzwerkinfrastruktur und für Cloud-Dienste wie Google Cloud, Gmail und Meet.
Das hängt vor allem von den benötigten Landepunkten und dem gewünschten Betreibermodell ab. Grace Hopper eignet sich, wenn sowohl Großbritannien als auch Spanien über eine Route angebunden werden sollen, Dunant für eine direkte Verbindung nach Frankreich und MAREA für die etablierte Route über Spanien mit einem klassischen Carrier-Konsortium. Häufig ist eine Kombination mehrerer Systeme sinnvoll, um echte Routendiversität sicherzustellen. SAVECALL berät herstellerneutral zur passenden Kombination.
Echte Redundanz entsteht nur, wenn die gewählten Kabel unterschiedliche Landepunkte, Betreiber und physisch getrennte Routen nutzen, etwa eine Kombination aus einem privaten Hyperscaler-Kabel wie Grace Hopper und einem Konsortialkabel wie Amitié oder MAREA. Wer sich ausschließlich auf ein einzelnes Betreibermodell verlässt, trägt ein zusätzliches Konzentrationsrisiko. SAVECALL plant solche Konzepte unabhängig von einzelnen Kabelbetreibern und mit Blick auf die tatsächliche Ausfallsicherheit.
Der Zugang zu Kapazität auf privat betriebenen Hyperscaler-Kabeln wie Grace Hopper läuft über direkte Wholesale-Partnerschaften und IRU- oder Leased-Capacity-Verträge mit Google beziehungsweise dessen Vertriebspartnern. SAVECALL verhandelt diese Strukturen direkt, ohne Umwege über Reseller-Ketten. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um die passende Kapazitätslösung für Ihr Unternehmen zu besprechen.



