Unterseekabel WACS (West Africa Cable System)
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Das West Africa Cable System (WACS) ist eines der wichtigsten Unterseekabelsysteme entlang der westafrikanischen Küste. Mit 14 Landestationen in 15 Ländern und einer Länge von 14.530 Kilometern verbindet es Südafrika über die gesamte Westküste des Kontinents mit Europa. Vier dedizierte Fasernpaare mit unterschiedlichen Routingprofilen ermöglichen sowohl Direktverbindungen als auch omnibus-artige Schaltungen zu jedem einzelnen Landepunkt. Bei seiner Inbetriebnahme im Mai 2012 steigerte WACS Südafrikas internationale Bandbreitenkapazität um über 40 Prozent. Heute bietet das System nach einem Huawei-Marine-Upgrade mit 100G-Wellenlängen bis zu 14,5 Tbit/s Kapazität.
Route & Anbindung
WACS verläuft von Yzerfontein (Südafrika) entlang der westafrikanischen Küste nach Norden über Swakopmund (Namibia), Luanda (Angola), Muanda (DR Kongo), Pointe-Noire (Republik Kongo), Limbe (Kamerun), Lagos (Nigeria), Lomé (Togo), Accra (Ghana), Abidjan (Elfenbeinküste), Praia (Kap Verde) und Las Palmas (Kanarische Inseln) nach Sesimbra (Portugal) und Highbridge (Großbritannien). Die Gesamtlänge des Kabelsystems beträgt 14.530 Kilometer.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Das WACS-Kabel auf einen Blick
Was ist das WACS-Kabel?
Das West Africa Cable System (WACS) ist ein 14.530 Kilometer langes Unterseekabel, das Südafrika entlang der gesamten westafrikanischen Küste mit Europa verbindet. Es ging im Mai 2012 in Betrieb, wird von einem Konsortium aus zwölf Carriern betrieben und trägt heute eine Design-Kapazität von 14,5 Tbit/s über vier Fasernpaare. Für mehrere Anrainerstaaten war WACS die erste direkte Anbindung an das globale Datennetz.
Steckbrief WACS
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | West Africa Cable System (WACS) |
| Route | Yzerfontein (Südafrika) bis Highbridge (Großbritannien) |
| Länge | 14.530 km |
| Landestationen | 14 Stationen in 15 Ländern |
| Inbetriebnahme | Mai 2012 |
| Design-Kapazität | 14,5 Tbit/s |
| Fasernpaare | 4 (Express, Semi-Express, Omnibus) |
| Hersteller | ASN (Alcatel Submarine Networks) |
| Betreiber | Konsortium aus 12 Carriern (u.a. MTN, Vodacom, Angola Cables, Tata) |
Unterseekabel WACS

Technologie & Kapazität
WACS wurde von ASN gebaut und verfügt über vier Fasernpaare mit unterschiedlichen Routingkonfigurationen. Ein Kapazitätsupgrade im Dezember 2015 durch Huawei Marine steigerte die Gesamtkapazität auf 14,5 Tbit/s.
- 4 Fasernpaare mit distinkten Routingprofilen: Express (FP1), Semi-Express (FP2/FP3) und Omnibus (FP4)
- 14,5 Tbit/s nach 100G-Upgrade: Huawei Marine Soft Decision FEC, Dezember 2015
- 236 Unterwasser-Optikamplifikatoren: Lückenlose Signalverstärkung über die gesamte Strecke
- Zwei unabhängige Energieringe: Redundante Stromversorgung bei ca. 12.000 V DC
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu WACS
WACS ist für Unternehmen mit Standorten in Angola, der Kongo-Region und entlang der gesamten westafrikanischen Küste oft die einzige oder die beste Kabeloption. Das 12-Mitglieder-Konsortium mit MTN, Vodacom, Angola Cables und Tata macht die Kapazitätsstruktur komplex. Wer keine direkten Partnerschaften hat, landet beim falschen Anbieter mit dem falschen Preis. SAVECALL kennt die Konsortialpartner, die vier Fasernpaar-Konfigurationen und die Routing-Unterschiede zwischen Express- und Omnibus-Kapazität auf diesem System. Wir verhandeln direkt, benchmarken transparent und liefern Lösungen, die auch bei schwieriger Routing-Anforderung funktionieren.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Direkter Kapazitätszugang auf WACS ohne Reseller-Ketten
- Verhandlung von IRU-Strukturen und Leased-Capacity-Modellen
- Transparentes Preisbenchmarking gegen alle verfügbaren Alternativen
- Echte Routendiversität durch unabhängige Redundanzplanung
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement

WACS im Vergleich mit anderen Westafrika-Kabeln
Entlang der westafrikanischen Küste konkurrieren mehrere Kabelsysteme. Welches das richtige ist, hängt von Standort, Kapazitätsbedarf und Redundanzstrategie ab. Der Vergleich zeigt die vier wichtigsten Systeme auf der Afrika-Europa-Route.
| Kriterium | WACS | Equiano | ACE | MainOne |
|---|---|---|---|---|
| Verbindung | Südafrika bis Großbritannien, Westküste | Portugal bis Südafrika | Frankreich bis Südafrika | Portugal bis Südafrika |
| Design-Kapazität | 14,5 Tbit/s | bis 144 Tbit/s | bis 20 Tbit/s | ca. 1,3 Tbit/s |
| Betreibermodell | Konsortium (12 Carrier) | Google (Hyperscaler) | Konsortium (rund 20 Mitglieder) | Privat (Main One) |
| In Betrieb seit | 2012 | 2022 | 2012 | 2010 |
| Stärke | Breite Anbindung West- und Zentralafrikas | Höchste Kapazität, SDM-Technik | Erreicht 24 Länder entlang der Küste | Fokus Nigeria und Ghana |
Herstellerneutrale Einordnung: SAVECALL bewertet diese Systeme unabhängig und benchmarkt Preise sowie Routing gegen alle verfügbaren Alternativen. Statt eines einzelnen Kabels planen wir die Kombination, die Ihren Standort technisch und kommerziell am besten abdeckt und echte Routendiversität schafft.
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Häufige Fragen zum WACS-Unterseekabel
Das WACS-Kabel verbindet Südafrika über die gesamte westafrikanische Küste mit Europa. Es landet in 15 Ländern, darunter Namibia, Angola, DR Kongo, Republik Kongo, Kamerun, Nigeria, Togo, Ghana, Elfenbeinküste und Kap Verde, mit Endpunkten in Portugal und Großbritannien. Für mehrere dieser Länder war WACS die erste direkte Anbindung an das globale Unterseekabelnetz.
WACS hat eine Design-Kapazität von 14,5 Tbit/s über vier Fasernpaare. Das System wurde vom Hersteller ASN gebaut und durch Huawei-Marine-Upgrades in den Jahren 2015 und 2019 auf 100G-Wellenlängen gebracht. Die vier Fasernpaare tragen unterschiedliche Routingprofile (Express, Semi-Express und Omnibus), sodass sich sowohl Direktverbindungen als auch Anbindungen an einzelne Landepunkte schalten lassen.
WACS wird von einem Konsortium aus zwölf Carriern betrieben, darunter MTN, Vodacom, Angola Cables und Tata Communications. Gebaut wurde das System vom Hersteller ASN (Alcatel Submarine Networks). Diese Konsortialstruktur macht den Kapazitätszugang komplex, weshalb Direktverträge und Marktkenntnis über die Partner entscheidend sind.
Das hängt von Standort, Kapazitätsbedarf und Redundanzstrategie ab. WACS bietet die breiteste Anbindung West- und Zentralafrikas, Equiano die höchste Kapazität mit moderner SDM-Technik und ACE erreicht die meisten Länder entlang der Küste. SAVECALL vergleicht die Optionen herstellerneutral und sourct das Kabel, das kommerziell und technisch am besten zu Ihrem Netz passt.
Wie jedes einzelne Unterseekabel ist WACS anfällig für Störungen. Im August 2023 fiel WACS gemeinsam mit SAT-3 nach einem Erdrutsch im Kongo-Canyon aus, und im März 2024 unterbrach ein Vierfach-Ausfall (WACS, ACE, MainOne, SAT-3) die Anbindung von rund zehn afrikanischen Ländern. Echte Ausfallsicherheit entsteht nur durch physisch getrennte Routen, weshalb SAVECALL Redundanz gezielt über mehrere Kabelsysteme plant.
Kapazität auf WACS bekommen Unternehmen über direkte Wholesale-Partnerschaften mit den Konsortialpartnern, nicht über Reseller-Ketten. SAVECALL verhandelt IRU-Strukturen und Leased-Capacity-Modelle direkt, benchmarkt die Preise transparent gegen alle Alternativen und plant die Redundanz gleich mit. Der einfachste Einstieg ist ein kostenloses Beratungsgespräch, in dem wir Standort, Bandbreitenbedarf und Routing prüfen.



