Unterseekabel SEACOM
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
SEACOM war bei seiner Inbetriebnahme am 23. Juli 2009 das erste Breitband-Unterseekabel Afrikas. Es verbindet Ostafrika und Südafrika über Indien mit Europa und veränderte die Konnektivitätslandschaft des Kontinents grundlegend: Binnen Monaten fielen die Bandbreitenpreise in der Region um bis zu 90 Prozent. SEACOM war zudem das erste privat finanzierte, trägerunabhängige Kabelsystem in der Region. Das System ist heute vollständig in Betrieb und versorgt Carrier, ISPs und Enterprise-Kunden in sechs Ländern direkt. SEACOM plant mit SEACOM 2.0 bereits die nächste Generation: ein 25.000 km langes System mit 48 Fasernpaaren, das für KI-Workloads und nächste Netzwerkgenerationen ausgelegt ist.
Route & Anbindung
SEACOM verbindet Mtunzini (Südafrika) über Maputo (Mosambik), Daressalam (Tansania), Mombasa (Kenia) und Dschibuti mit Mumbai (Indien) und Marseille (Frankreich). Auf dem Abschnitt Ägypten-Indien teilt sich das System physische Segmente mit dem Tata-TGN-Eurasia-System. Die Gesamtlänge beträgt rund 17.000 Kilometer.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
SEACOM auf einen Blick
Was ist das SEACOM-Kabel?
SEACOM ist ein rund 17.000 Kilometer langes Unterseekabel, das Südafrika über die ostafrikanische Küste und Dschibuti mit Mumbai in Indien und Marseille in Frankreich verbindet. Das System war bei seiner Inbetriebnahme am 23. Juli 2009 das erste Breitband-Unterseekabel Afrikas und das erste privat finanzierte, trägerunabhängige Kabelsystem der Region. Auf dem Abschnitt zwischen Dschibuti und Indien teilt sich SEACOM physische Segmente mit dem Tata-TGN-Eurasia-System über Ägypten und Saudi-Arabien. Mit einer Design-Kapazität von 12 Tbit/s, aktuell rund 4,2 Tbit/s lit, versorgt SEACOM Carrier, ISPs und Enterprise-Kunden in sechs Ländern direkt. Mit SEACOM 2.0 ist bereits die nächste Generation angekündigt, ein 25.000 Kilometer langes System mit 48 Fasernpaaren für KI-Workloads.
Steckbrief SEACOM
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | SEACOM (SEACOM/Tata TGN-Eurasia) |
| Route | Mtunzini (Südafrika) bis Marseille (Frankreich), über Mosambik, Tansania, Kenia, Dschibuti, Mumbai |
| Länge | rund 17.000 km |
| Design-Kapazität | 12 Tbit/s, aktuell lit rund 4,2 Tbit/s |
| Fasernpaare | 2 |
| Technologie | EDFA-Verstärker, gemischte Dispersion-Shifted- und Non-Zero-Dispersion-Shifted-Glasfaser |
| Landepunkte | Mtunzini (Südafrika), Maputo (Mosambik), Daressalam (Tansania), Mombasa (Kenia), Dschibuti, Mumbai (Indien), Marseille (Frankreich) |
| Inbetriebnahme | 23. Juli 2009 |
| Hersteller | SubCom |
| Betreiber | privates Konsortium (Industrial Promotion Services, Remgro, Sanlam, Convergence Partners u. a.), kein Staatskonsortium |
| Ausblick | SEACOM 2.0 angekündigt, 25.000 km, 48 Fasernpaare, für KI-Workloads ausgelegt |
Unterseekabel SEACOM

Technologie & Kapazität
SEACOM wurde von SubCom gebaut und verfügt über 2 Fasernpaare mit EDFA-Verstärkern. Mehrere Kapazitätsupgrades haben die nutzbare Bandbreite kontinuierlich gesteigert.
- 2 Fasernpaare: Gesamtdesignkapazität 12 Tbit/s, aktuell lit ca. 4,2 Tbit/s nach mehrfachen Upgrades
- EDFA-Verstärker: Über 150 optische Unterwasserverstärker auf der gesamten Systemlänge
- Gemischte Fasertypen: Dispersion-Shifted und Non-Zero-Dispersion-Shifted Glasfaser
- Erstes privates Afrikakabel: Trägerunabhängig, ohne staatliche Konsortialstruktur betrieben
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu SEACOM
SEACOM ist ein privat geführtes System ohne staatliche Konsortialinteressen. Das macht die Verhandlung direkter und die Strukturen flexibler als bei klassischen Carrier-Konsortien. SAVECALL nutzt diesen Vorteil gezielt: Wir verhandeln Kapazitäten auf Augenhöhe mit dem Betreiber, kennen die verfügbaren Kapazitätsmodelle und liefern ein vollständiges Preisbenchmarking gegen EASSY, 2Africa und andere Ostafrika-Optionen. Für Unternehmen mit Standorten in Kenia, Tansania, Mosambik oder Südafrika ist SEACOM oft die effizienteste Lösung. SAVECALL bewertet das im Kontext Ihres gesamten Netzwerkbedarfs und sourcet dann den richtigen Carrier zur richtigen Bedingung.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Direkter Kapazitätszugang auf SEACOM ohne Reseller-Ketten
- Verhandlung von IRU-Strukturen und Leased-Capacity-Modellen
- Transparentes Preisbenchmarking gegen alle verfügbaren Alternativen
- Echte Routendiversität durch unabhängige Redundanzplanung
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement

SEACOM im Vergleich
Entlang der ostafrikanischen Küste konkurriert SEACOM mit weiteren Kabelsystemen für die Region. Der Vergleich zeigt, wo die private Eigentümerstruktur und die direkte Marseille-Anbindung von SEACOM besonders punkten.
| Kriterium | SEACOM | EASSY | 2Africa |
|---|---|---|---|
| Route | Südafrika bis Frankreich, über Ostafrikas Küste und Dschibuti | Sudan bis Südafrika, entlang der ostafrikanischen Küste | rund um Afrika, mit Anbindung nach Europa und in den Nahen Osten |
| Design-Kapazität | 12 Tbit/s, aktuell lit rund 4,2 Tbit/s | bis zu 4,72 Tbit/s | bis zu 180 Tbit/s |
| Länge | rund 17.000 km | rund 10.000 km | rund 45.000 km |
| In Betrieb seit | 2009 | 2010 | Kernsystem fertiggestellt November 2025 |
| Stärke | erstes privates Kabel Afrikas, direkte Marseille-Anbindung | dichteste Abdeckung der ostafrikanischen Küste inkl. Madagaskar und Komoren | größte Kapazität und umfassendste Länderabdeckung rund um Afrika |
Herstellerneutrale Einordnung: SEACOM, EASSY und 2Africa verfolgen alle das Ziel einer leistungsfähigen Anbindung Ostafrikas, unterscheiden sich aber deutlich in Baujahr, Reichweite und Kapazität. SAVECALL bewertet als unabhängiger Kapazitätsvermittler alle drei Systeme neutral und wählt anhand von Standort, Redundanzbedarf und Budget die passende Lösung aus.
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Häufige Fragen zum SEACOM-Kabel
SEACOM verbindet Mtunzini in Südafrika über Maputo in Mosambik, Daressalam in Tansania, Mombasa in Kenia und Dschibuti mit Mumbai in Indien und Marseille in Frankreich. Auf dem Abschnitt zwischen Dschibuti und Indien teilt sich das System physische Segmente mit dem Tata-TGN-Eurasia-System über Ägypten und Saudi-Arabien. Die Gesamtlänge beträgt rund 17.000 Kilometer.
SEACOM verfügt über 2 Fasernpaare mit einer Design-Kapazität von 12 Tbit/s. Aktuell sind davon rund 4,2 Tbit/s lit, nach mehreren Kapazitätsupgraden seit der Inbetriebnahme 2009. Über 150 optische Unterwasserverstärker sorgen entlang der gesamten Systemlänge für die Signalübertragung.
SEACOM ist seit dem 23. Juli 2009 in Betrieb und war das erste Breitband-Unterseekabel Afrikas sowie das erste privat finanzierte, trägerunabhängige System der Region. Betrieben wird SEACOM von einem privaten Konsortium aus Industrial Promotion Services, Remgro, Sanlam und Convergence Partners, ohne staatliche Konsortialstruktur. Gebaut wurde das Kabel von SubCom.
Alle drei Systeme verbinden Ostafrika mit der Welt, unterscheiden sich aber deutlich in Reichweite und Kapazität. SEACOM bietet als erstes privates Afrikakabel eine direkte Marseille-Anbindung. EASSY deckt mit neun Landepunkten die ostafrikanische Küste inklusive Madagaskar und der Komoren am dichtesten ab. 2Africa umrundet den gesamten Kontinent und bietet mit bis zu 180 Tbit/s die mit Abstand höchste Kapazität. Die passende Wahl hängt von Standort, Budget und Redundanzstrategie ab.
SEACOM 2.0 ist die angekündigte nächste Generation des Systems: ein rund 25.000 Kilometer langes Kabel mit 48 Fasernpaaren, das Europa, den Nahen Osten, Afrika und Asien verbindet. Das System ist speziell für KI-Workloads, Cloud-Anwendungen und Echtzeit-Datendienste ausgelegt und soll die Konnektivitätskosten in der Region deutlich senken. Ein konkretes Datum für die Inbetriebnahme steht noch nicht fest.
SEACOM ist ein privat geführtes System ohne staatliche Konsortialinteressen, das direkte Verhandlungen und flexible Strukturen ermöglicht. SAVECALL verhandelt Kapazitäten auf Augenhöhe mit dem Betreiber, kennt die verfügbaren Kapazitätsmodelle und liefert ein vollständiges Preisbenchmarking gegen EASSY, 2Africa und weitere Ostafrika-Optionen. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um Ihre Anforderungen und die passende Kapazität auf SEACOM zu besprechen.



