SD-WAN vs WAN: Der Technologievergleich für Unternehmen
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Sicher vernetzt – flexibel, schnell und unabhängig
Secure Cloud Network
Secure Cloud Network ist eine Art Overlay Netz, welches beliebige darunter liegende Leitungen wie MPLS, Ethernet, LTE, Internet, Funk, integriert und somit (kosten-) optimale Verbindungen in das eigene Firmen-Rechenzentrum und zu Cloud-Lösungen (SaaS oder DCaaS wie Salesforces, Azure, office 365, google, AWS etc…) ermöglicht.
Im Gegensatz zu anderen WAN-Lösungen wie z.B. MPLS, ist man bzgl. genutzter Datenleitungen und Technologien anbieterunabhängig, flexibel, schneller und kostengünstiger. Durch vorkonfigurierte Anbindungen aller wesentlichen Clouds an SD-WAN-Anbieter und lokale Breakouts des Internet-/Cloud- Verkehrs, wird Backhauling verhindert und die Performance von Cloud-Diensten erhöht.
Security wird durch standardisierte Verschlüsselung wie AES sicher gestellt, womit unabhängig von den Transportleitungen, ein sicheres Overlay-Netzwerk aufgebaut wird.
Bevor ein neues SD-WAN Equipment Teil des Secure Cloud-Networks werden kann, wird es von der SD-WAN Management Ebene authentifiziert und authorisiert werden. Sobald dies geschehen ist, downloaded das Gerät die ihm zugeordnete Policy und wird im Secure-Net eingebunden.
Abhängig von der Policy eines Unternehmens kann hoch sensibler Traffic darüber hinaus natürlich noch weitergehend verschlüsselt werden.
Auf den Punkt gebracht:
- Maximale Flexibilität bei der Anbindung
- Höhere Cloud-Performance
- Kostenoptimierte Netzwerkinfrastruktur
- End-to-End-Sicherheit
- Zentrale Verwaltung & Automatisierung
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Kunden
Von Experten erklärt:
Anbieterübersicht
Begeisterte Kunden
Virtual Service Delivery
Internet
weltweit
SD-WAN
Underlay
Dynamische Service-Bereitstellung per Klick
Mit Virtual Service Delivery im SD-WAN-Management lassen sich Services und Applikationen von Drittanbietern oder Partnern flexibel aktivieren – je nach Bedarf für Standorte, Rechenzentren, Clouds oder einzelne Usergruppen.
Über das zentrale Frontend buchen Sie Funktionen wie Dedicated Cloud Access (Azure, AWS, Google), Firewalls oder WAN-Optimierung einfach per Klick. Dadurch sinkt der Hardwarebedarf vor Ort, und das Management wird deutlich vereinfacht.
Die meisten Services sind vorkonfiguriert und per Zero-Touch-Deployment sofort einsatzbereit.
Ein standardisierter Direct-to-Internet-Pfad sorgt für optimierte SaaS-Anbindungen. In Kombination mit Cloud-Security, Multipath-Optimization und intelligenter Paketsteuerung wird Backhauling reduziert und Bandbreite effizient genutzt.
Kritische, intern gehostete Anwendungen können weiterhin im bestehenden WAN betrieben werden. Viele Unternehmen starten mit SD-WAN zunächst als Erweiterung ihres Netzes, um gezielt Standorte mit hohen MPLS-Kosten oder schlechter Konnektivität anzubinden.
Für besonders anspruchsvolle Regionen – etwa China – steht eine vierwöchige Try-&-Smile-Testphase bereit. Das Equipment wird automatisch bereitgestellt, vorkonfiguriert und unter realen Bedingungen getestet – mit Performance-Tuning, Monitoring und Security. So entsteht eine fundierte Basis für den anschließenden Rollout weiterer Standorte.
Fünf zentrale Fakten auf einen Blick:
- Per Klick aktivierbar
- Zero-Touch-Bereitstellung
- Optimierte SaaS-Performance
- Sichere Hybrid-Architektur
- Praxisnaher Einstieg
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Orchestration und Analytics
Im SDN-Endgerät ist die Control- von der Data-plane getrennt. Dies ermöglicht den Einsatz einfacherer und kostengünstigerer Standard-Hardware. Die SD-WAN Architektur ist nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Der Orchestration-Layer stellt die Kontroll-/Steuerungs-Ebene dar, welche den Traffic zu und von den Kundenstandorten und Cloud-Nodes flexibel über verschiedene zu Grunde liegende Datenanbindungen steuert bzw. “orchestriert“.
Er ist failsafe, also mehrfach redundant (highly resilient) aufgebaut. Der Cloud-basierte Orchestration-Layer ist intuitiv bedienbar und vereinfacht das Enduser-Deployment erheblich.
Er hat 3 Funktionen:
Management-Plane:
Ein Dashboard für zero-touch deployments, Konfigurations-Überwachung, troubleshooting und Reporting. Hier sind alle notwendigen bzw. typischen Einstellungen und Dienste für das CPE und das WAN bereits standardisiert hinterlegt. Inklusive WAN-Optimierung, Kapazitätsmessung, Latency, Jitter und Loss. Somit sind einzelne Konfigurationen pro Datenlink nicht nötig. Selbst QoS (Quality of Service) policies passen sich automatisch an veränderte Leitungsqualitäten an.
Natürlich kann dies alles manuell nach den eigenen Wünschen angepasst werden, aber die Grundkonfiguration ist vollständig vorgegeben. Innerhalb der Management-Plane wird auch die Authentifizierung und Authorisierung neuer SD-WAN Devices im Netzwerk durchgeführt.
Hoch-verfügbare und redundante Control-Plane:
Sie ist äußerst skalierbar und auf Commodity-Hardware aufgebaut. Als Hardware on-premise, oder sogar als virtuelle Maschine. Mittels der Control-Plane können Kunden bestehende WAN Strukturen integrieren und SD-WAN Umgebungen mit minimalen Konfigurations-Änderungen anflanschen.
Business-Policy Standards:
Diese Standards bilden Sicherheits-, Service-Assurance, und Corporate Governance Anforderungen ab.
Vorteile von SD-WAN

Schnell und bedarfsgerecht auf neue Geschäftsanforderungen reagieren
Um die Nähe zu Kunden nicht zu verlieren, werden oft recht schnell viele neue Filialen und Niederlassungen eröffnet.
Oftmals kommt die IT mit der Bereitstellung von zentralen Diensten und Netzwerkinfratruktur hier nicht mehr hinterher.
Bei einer veralteten, statischen Netzwerkinfrastruktur erfordert jede neue Filiale einen hohen Aufwand in Planung und Realisierung.
SD-WAN Lösungen enthalten Möglichkeiten diese Engpässe zu beseitigen.
Vorteile:
- Flexibilität und Automatisierung bei der Bereitstellung
- Schnelle Inbetriebnahme durch Unabhängigkeit von ISPs
- Standardisierung von Sicherheitsthemen wie Firewall und VPN
Die Kombination dieser SD-WAN Vorteile ermöglicht ein flexibles Reagieren auf neue Anforderungen und Wachstum.

Mehr Effizienz durch Automatisierung und zentrales Management
SD-WAN hat den Providermarkt neu aufgemischt. Neben etablierten Anbietern wie Deutsche Telekom, Colt, Plusnet oder Vodafone sind viele neue Player hinzugekommen – oft mit innovativer Benutzerführung und besseren Integrationsmöglichkeiten.
Ein Vergleich lohnt sich – aus mehreren Gründen:.
- Übersicht aller SD-WAN Provider
- Die SD-WAN Hardware ist so konzipiert, dass eine Installation im „Zero-Toch-Verfahren“ abläuft. Das heißt einen Nicht-IT Person kann das SDWAN-Equipment anschließen. Die Konfiguration wird dann gemäß den Richtlinien auf das SDWAN-Equipment automatisch übertragen.
- Einfache Integration von SAAS- und Cloudanbieter wie Microsoft oder Amazon. Diese Plattformen können direkt angesteuert werden ohne den Umweg über die Zentrale machen zu müssen
- Alle Einstellungen, Richtlinien können in einem Portal eingesehen und auch bearbeitet werden.

Reduzierung der IT-Gesamtkosten
Sämtliche oben gennanten SD-WAN Vorteile kommen aber nur dann zum Tragen, wenn dadurch auch kosten gesparrt werden können
SD WAN Lösungen können helfen das IT-Budget besser zu planen und einzuhalten
- Ein Rollout im „Zero-Touch-Verfahren“ spart nicht nur Zeit und Kapazitäten, sondern auch aufwendige Reisen der IT-Mitarbeiter
- WAN-Upgrade Kosten können eingedämmt werden. Durch den Einsatz eine SDWAN-Lösung kann ausgelotet werden ob tatsächlich die teure MPLS Infrastruktur erweitert werden muss. Oftmals reicht die Erhöhung der günstigeren Internetleitung völlig aus
- Da über eine Plattform und über eine Konsole sämtliche Einstellungen und Richtlinien verwaltet werden, entfallen Kosten und Lizenzen für herkömmliche Tools und Hardware.
- Waren früher Spezialisten für Routing, Security von Nöten, so kann dies heute von einer Person betreut werden.
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SD-WAN vs WAN – FAQs
Klassisches WAN (Wide Area Network) verbindet Unternehmensstandorte über dedizierte Carrier-Leitungen wie MPLS (siehe MPLS vs SD-WAN) oder Ethernet, bei denen Routing-Entscheidungen statisch konfiguriert und im Carrier-Netz getroffen werden. SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) legt eine softwarebasierte Steuerungsschicht über beliebige Unterlay-Verbindungen, die Traffic dynamisch und anwendungsbasiert in Echtzeit über die jeweils beste verfügbare Leitung routet. Der Kernunterschied liegt in der Intelligenz: Klassisches WAN ist leitungsgebunden und statisch, SD-WAN ist softwaregesteuert und adaptiv. Für cloud-zentrierte Unternehmen ist SD-WAN die modernere und wirtschaftlichere Wahl.
SD-WAN bietet gegenüber klassischem WAN vier wesentliche Vorteile. Kosteneffizienz: SD-WAN nutzt günstige Internetleitungen statt teurer MPLS-Verbindungen und spart typischerweise 30 bis 60 Prozent der WAN-Kosten. Cloud-Eignung: Traffic zu Microsoft 365, AWS oder Salesforce wird direkt über lokale Internet-Breakouts geleitet, statt unnötig durch ein zentrales Rechenzentrum. Flexibilität: Neue Standorte werden per Zero-Touch-Deployment in Stunden angebunden statt in Wochen. Zentrales Management: Alle Standorte werden über eine einzige Cloud-Konsole gesteuert, statt Carrier-abhängige Konfigurationen pro Standort.
Klassisches WAN hat in spezifischen Szenarien weiterhin Vorteile gegenüber SD-WAN. MPLS garantiert dedizierte Bandbreite und Quality of Service ohne Abhängigkeit von der Internetqualität, relevant für sehr latenzempfindliche Anwendungen wie Trading-Systeme, Industriesteuerungen oder hochvolumige Voice-Infrastrukturen. Für regulierte Branchen wie Finanzdienstleister oder kritische Infrastrukturen bieten private MPLS-Leitungen eine logische Trennung vom öffentlichen Internet ohne zusätzliche Security-Layer. In der Praxis kombinieren die meisten Unternehmen heute beide Technologien: SD-WAN für Cloud-Traffic, MPLS für absolut kritische Anwendungen.
Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel von klassischem WAN zu SD-WAN ist gegeben, wenn MPLS-Verträge auslaufen und die Verlängerungspreise deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen, Cloud-Anwendungen mehr als 50 Prozent des WAN-Traffics ausmachen, neue Standorte schnell und kostengünstig angebunden werden sollen, internationale Standorte in Ländern mit schlechter MPLS-Abdeckung existieren oder das Budget für Netzwerk reduziert werden soll ohne Performance einzubüßen. SAVECALL analysiert Ihre aktuelle WAN-Infrastruktur und erstellt eine konkrete Migrations-Roadmap mit ROI-Kalkulation über 5 Jahre.
Klassisches WAN über MPLS kostet typischerweise 400 bis 2.500 Euro pro Standort monatlich für 10 bis 100 Mbit/s. SD-WAN mit vergleichbarer Bandbreite über Dual-Internet-Underlay liegt bei 250 bis 600 Euro pro Standort monatlich inklusive SD-WAN-Lizenz, was einer Einsparung von 30 bis 60 Prozent entspricht. Ethernet-Vernetzung als klassische WAN-Alternative liegt bei 400 bis 2.500 Euro je nach Bandbreite und Distanz. Die Gesamtersparnis über eine typische 5-Jahres-Laufzeit bei 10 Standorten liegt bei 150.000 bis 500.000 Euro. Über den SAVECALL Beschaffungspool reduzieren sich die Kosten beider Technologien zusätzlich um 15 bis 35 Prozent.
Eine ausfallfreie Migration von klassischem WAN zu SD-WAN folgt drei Phasen. Phase 1 (Parallel-Betrieb): SD-WAN wird an 2 bis 3 Pilotstandorten parallel zum bestehenden WAN eingeführt, zunächst nur für Internet- und Cloud-Traffic. Phase 2 (Traffic-Shift): Nach erfolgreichem Piloten wird sukzessive mehr Traffic auf SD-WAN verlagert, das klassische WAN bleibt als Fallback aktiv. Phase 3 (WAN-Ablösung): Mit Vertragsende der MPLS-Leitungen wird das klassische WAN schrittweise abgebaut. Typische Gesamtdauer: 4 bis 9 Monate. SAVECALL übernimmt Carrier-Koordination, SD-WAN-Konfiguration, Traffic-Migration und MPLS-Kündigung end-to-end









