SD-WAN – Managed oder Do it Yourself?
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Managed SD-WAN: Effizienz trifft Kontrolle
Optimales Netzwerkmanagement für moderne Unternehmen
Managed SD-WAN: Effizienz trifft Kontrolle
SD-WAN revolutioniert die Verwaltung von Unternehmensnetzwerken durch softwaredefinierte Steuerung, zentrale Verwaltung und flexible Bereitstellung. Doch der Erfolg hängt von der richtigen Betriebsstrategie ab, ob selbstgemanagt, gemeinsam verwaltet oder vollständig gemanagt.
Vorteile eines Managed SD-WAN-Ansatzes:
- Klare SLAs & zentrale Fehlerbehebung: Einheitliche Prozesse und garantierte Leistung über alle Standorte hinweg
- Einfache Vertragsstruktur: Flexible Erweiterung von Kapazitäten und Regionen ohne komplexe Abrechnungen
- Integrierte Sicherheit: SASE- und Zero-Trust-Lösungen für ein sicheres, globales Netzwerk
- Virtuelle Netzwerkarchitektur: Skalierbare Cloud- und Edge-Verbindungen ohne physische Abhängigkeit
- Partnerschaftlicher Ansatz: Unterstützung durch erfahrene Service Provider für eine reibungslose Migration
Die Lösung: SAVECALL hilft, die passende SD-WAN-Betriebsstrategie für Ihre Standortvernetzung zu finden, egal ob selbstgemanagt, co-managed oder vollständig gemanagt.
Worum es in diesem Beitrag geht: Dieser Beitrag vergleicht die SD-WAN-Betriebsmodelle Do-it-yourself, Co-Management und vollständig gemanagt, mit Fokus auf SLAs, Vertragskomplexität und Sicherheit. Die zentrale Frage: Welche SD-WAN-Betriebsstrategie passt am besten zu den Fähigkeiten und Zielen Ihres Unternehmens?
Managed SD-WAN vs. Do-it-yourself: Die Grundmodelle
SD-WAN, ein softwarebasierter Ansatz für die Verwaltung von Wide-Area-Netzwerken, bietet die Flexibilität, Agilität, Effizienz und die verbesserte Benutzerfreundlichkeit, die moderne Unternehmen benötigen. Es zeichnet sich durch einfache Bereitstellung, zentrale Verwaltbarkeit und geringere Kosten aus. Der Hauptvorteil liegt in der Fähigkeit, mehrere Verbindungstypen zu verwalten, von Breitband über LTE bis hin zu MPLS, um eine bessere Anwendungserfahrung für den Endbenutzer an jedem Standort zu ermöglichen. Wenn Unternehmen über Bereitstellungsarchitekturen und potenzielle Partner nachdenken, stellt sich die Frage, ob sie den Do-it-yourself-Weg alleine gehen, sich für einen gemeinsam gemanagten oder einen vollständig gemanagten Service entscheiden sollen. Wichtig ist, genau zu wissen, was jede Option mit sich bringt, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Do-it-yourself-Modell: Einige Unternehmen kaufen SD-WAN-Routing-Ausrüstung und installieren und konfigurieren sie an jedem Standort selbst. Andere beauftragen einen Systemintegrator mit diesen Schritten und verwalten das Netzwerk anschließend selbst. Oder sie beauftragen einen Anbieter von Managed Network Services, der verschiedene Varianten anbietet, von Bereitstellung und Wartung bis hin zu Co-Managed- oder vollständig gemanagten Netzwerkdiensten.
Co-Management-Modus: Viele Unternehmen stellen fest, dass die Skalierung eines SD-WAN auf globale Standorte sehr komplex werden kann und sie einen Managed Service Provider benötigen. Im Co-Management-Modus stellt der Service Provider Bereitstellung und Verwaltung der Infrastruktur sicher, während interne Teams neue anwendungsbasierte Routing-Richtlinien über ein Webportal erstellen und bei Bedarf sofort ändern. Andere Unternehmen benötigen umfassendere Unterstützung, damit sich interne Teams auf strategischere Bereiche der Cloud-Transformation konzentrieren können. Ein Managed Service Provider hilft bei der Auswahl der richtigen Mischung aus Breitband, 4G/LTE-Transport und MPLS. Welches Modell passt, hängt von den Fähigkeiten und Prioritäten des jeweiligen Unternehmens ab.
Drei Gründe für einen gemanagten SD-WAN-Dienst
SLAs und Problemlösungsprozesse: Beim Do-it-yourself-Modell müssen SLAs mit jedem ISP weltweit einzeln vereinbart werden und lassen sich teils nur schwer durchsetzen und harmonisieren, da jeder Anbieter technischen Support, Kommunikation und Streitbeilegung anders regelt. Bei einem gemanagten Service gelten dagegen einheitliche SLAs für Leistung und Konnektivität an allen Standorten, mit einer einzigen Anlaufstelle für technischen Support, Fehlerbehebung und Kommunikation über alle ISPs hinweg.
Vertragskomplexität: Im Do-it-yourself-Modell müssen zahlreiche Verträge und Rechnungen global kontrolliert und gemanagt werden, was komplex und zeitaufwändig ist. Ein gemanagter Dienst bringt dagegen einfachere Abrechnung und größere kommerzielle Flexibilität, mit der Möglichkeit, neue Regionen, Kapazitäten und Sicherheitsdienste bei Bedarf hinzuzufügen oder Standorte über Abschmelzklauseln flexibel zu kündigen.
Sicherheit: SD-WAN bietet zwar native Unterstützung für IPSec-Tunneling zur Verschlüsselung des Datenverkehrs, das allein ist jedoch kein Allheilmittel, zusätzliche Schutzmaßnahmen wie SASE oder Zero Trust sind erforderlich. Bei einem gemanagten Dienst wird Konnektivität zum integralen Bestandteil der Sicherheit: Unternehmen können aus zusätzlichen Services wie Cloud-basierter Web-Traffic-Filterung, rollenbasierten Zugriffskontrollen und interner Netzwerksegmentierung wählen.
Von physisch zu virtuell
Bei SD-WAN werden an jedem Standort Geräte installiert, die den Datenverkehr über ein Overlay-Netzwerk orchestrieren. Kleinere Unternehmen entscheiden sich oft für eine dedizierte SD-WAN-Appliance. Für Unternehmen mit anspruchsvolleren Netzwerkanforderungen können diese Appliances automatisch mit cloud- oder netzwerkbasierten Plattformen verbunden werden, die virtualisierte Funktionen wie Firewalls, Router und Anwendungsoptimierung in großem Umfang und mit hoher Geschwindigkeit unterstützen.
Wie SAVECALL bei der Wahl der Betriebsstrategie unterstützt
Aus diesem Grund arbeitet SAVECALL mit Partnern zusammen, die jede Art von SD-WAN anbieten können, damit wir unsere Kunden bei ihrer Entwicklung und Umstellung auf SD-WAN unterstützen können, egal welchen Weg sie einschlagen.
Fazit
Es gibt keinen einheitlichen Weg für die Verwaltung von SD-WAN. Unternehmen müssen sorgfältig herausfinden, welcher Weg für sie am besten geeignet ist, und dabei ihre Geschäftsanforderungen für die nächsten zwei bis fünf Jahre berücksichtigen. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

Verfasst von
Frank Frommknecht
Key Account Consultant, SAVECALL
Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.
Quellen
- SAVECALL: SD-WAN Managed Service Provider Anbieter, savecall.de/sd-wan-an-managed-service-provider
- SAVECALL: SASE, Lösungen zur Sicherheit im Netzwerk, savecall.de/sase
- SAVECALL: Zero Trust im Mittelstand, savecall.de/zero-trust-im-mittelstand
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Managed SD-WAN
Beim Do-it-yourself-Modell kauft ein Unternehmen SD-WAN-Routing-Ausrüstung und installiert sowie konfiguriert diese an jedem Standort selbst. Alternativ wird ein Systemintegrator für die Installation beauftragt, während das Netzwerk anschließend intern verwaltet wird. Dieses Modell erfordert eigenes Know-how und Kapazität, bietet dafür aber die größte Kontrolle über die Umsetzung.
Im Co-Management-Modus stellt der Service Provider Bereitstellung und Verwaltung der Infrastruktur sicher, während interne Teams neue anwendungsbasierte Routing-Richtlinien selbst über ein Webportal erstellen. Bei einem vollständig gemanagten Service übernimmt der Provider auch diese strategischen Aufgaben, sodass sich interne Teams ganz auf Cloud-Transformation und Endbenutzererlebnis konzentrieren können.
SLAs müssen mit jedem ISP weltweit einzeln vereinbart werden und lassen sich teils nur schwer durchsetzen und harmonisieren, da jeder Anbieter technischen Support, Kommunikation und Streitbeilegung unterschiedlich regelt. Ein gemanagter Service bietet dagegen einheitliche SLAs und eine einzige Anlaufstelle für technischen Support über alle ISPs hinweg.
Beim Do-it-yourself-Modell müssen zahlreiche Verträge und Rechnungen global kontrolliert und gemanagt werden, was komplex und zeitaufwändig ist. Ein gemanagter Dienst bringt dagegen einfachere Abrechnung und größere kommerzielle Flexibilität, etwa um neue Regionen oder Kapazitäten bei Bedarf hinzuzufügen.
SD-WAN bietet native Unterstützung für IPSec-Tunneling zur Verschlüsselung des Datenverkehrs, das ist jedoch kein Allheilmittel. Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie SASE oder Zero Trust sind erforderlich, um Web-Traffic-Filterung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und Netzwerksegmentierung abzudecken.
SAVECALL arbeitet mit Partnern zusammen, die jede Art von SD-WAN anbieten können, egal ob Do-it-yourself, Co-Management oder vollständig gemanagt. So unterstützt SAVECALL Unternehmen bei der Entwicklung und Umstellung auf SD-WAN, angepasst an deren Fähigkeiten, Prioritäten und Geschäftsanforderungen für die nächsten Jahre.
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