IPSEC, MPLS und Ethernet WAN
Trusted Advisor für Sourcing von IT & Telekommunikation
Von IPSEC zu MPLS und Ethernet WAN
Wie Unternehmen ihr Netzwerk modernisieren
Migrationspfade von IPSec über MPLS zu Ethernet WAN: weniger Komplexität, geringere Kosten, bessere SLAs.
Viele Firmennetze sind historisch gewachsen und bremsen heute durch hohe Latenz und komplexes Management. SAVECALL begleitet die Migration zu modernen Lösungen mit klarer Struktur und mehr Effizienz. Ein IP VPN ist ein virtuelles privates Netzwerk, das auf einem gemeinsamen IP Backbone eines Telekommunikationsanbieters basiert. Es nutzt MPLS Technologie und ermöglicht Unternehmen eine sichere und kosteneffiziente Standortvernetzung ohne eigene physische Leitungen.
Auf den Punkt gebracht:
- Von IPSEC zu MPLS: Ein Carrier statt vieler, weniger Aufwand, mehr Sicherheit
- Von MPLS zu Ethernet: Layer 2 Design für geringere Kosten und mehr Kontrolle
- Vorteile: Vereinfachung, optimierte SLAs, Kosteneinsparung, flexible Skalierung
- Entscheidung: MPLS für gemanagte Netze, Ethernet für eigene IT Kompetenz
Die Lösung: SAVECALL plant und realisiert Unternehmensnetze, die Kosten senken, Leistung steigern und global skalierbar bleiben.
Worum es in diesem Beitrag geht: Dieser Beitrag zeigt die typischen Migrationspfade von IPSec über MPLS bis Ethernet WAN, inklusive prototypischer Beispielnetze. Die zentrale Frage: Welcher Migrationspfad passt zu den Anforderungen Ihres Unternehmensnetzwerks?
Warum Unternehmen ihr WAN migrieren
IPSec, MPLS und Ethernet WAN sind drei Ansätze der Standortvernetzung, zwischen denen Unternehmen bei der Modernisierung ihres Netzwerks wählen.
Sehr oft kontaktieren uns Kunden, da ihr bestehendes IP-Sec oder auch MPLS-Netzwerk ihren Anforderungen nicht mehr optimal gerecht wird. Wir werden mit der Neukonzeption und Migration beauftragt. Oftmals ergibt sich ein Migrationspfad von IPSEC zu MPLS und MPLS zu Ethernet. Im heutigen Gastbeitrag besprechen wir dieses Thema mit Marc Gebhardt, Product Expert von 1&1 Versatel und präsentieren prototypische Beispielnetze.
Wie sich MPLS und die Alternative SD-WAN unterscheiden, zeigt unser Vergleich MPLS vs SD-WAN.
Von IPSec zu MPLS
Viele kleinere Unternehmensnetze sind historisch gewachsen und basieren oftmals noch auf IPSec-Verbindungen. Geringe QoS und nicht erfüllbare SLA, hohe Latenzen, komplexes Firewall Management und das mühsame Betreuen vieler lokaler Carrier führen zu Unzufriedenheit. Im Video zeigen wir Ihnen ein komplexeres IPSec VPN, welches durch ein MPLS mit einer Ein-Carrier-Strategie erheblich vereinfacht wird. Die Folge: Kostenersparnis, Reduktion des internen Betreuungsaufwandes, höhere Sicherheit.
Von MPLS zu Ethernet WAN
Auch wenn MPLS eine einfache und sichere Möglichkeit der Unternehmensvernetzung darstellt, kontaktieren uns viele Kunden, für die sich eine auf Layer 2 basierende Ethernet-Standortvernetzung besser eignet. Im Video zeigen wir Ihnen ein komplexeres MPLS Netz, dass auf ein Layer 2 Ethernet-Netz umgebaut wird. Dabei wurde es vereinfacht um Kosten und IT-Management Aufwand zu minimieren.
Wie SAVECALL bei der WAN-Migration unterstützt
SAVECALL analysiert Ihr bestehendes Netz und plant den passenden Migrationspfad, technologie- und anbieterunabhängig über mehr als 80 Carrier. Die Experten der SAVECALL helfen Ihnen gerne bei Analyse, Planung und Umsetzung Ihres perfekten Unternehmensnetzwerkes mit Fokus auf Managebarkeit, Kostenoptimierung und bestmöglicher SLAs und QoS für jedwede Unternehmenssituation. Sprechen Sie uns gerne unverbindlich an!
Fazit: MPLS oder Ethernet WAN?
Ob ein MPLS oder Ethernet WAN die bessere Lösung für Ihre Standortvernetzung ist, hängt ganz von Ihrer jeweiligen Situation ab. Neben Anzahl der Standorte, Ländern, Bandbreiten- und Flexibilitätsbedarf spielen auch die im Unternehmen verfügbaren Netzwerk-Management Kompetenzen eine Rolle. Möchte man das Netzwerk lieber komplett gemanaged, ausländische Standorte benötigen keine allzu großen Bandbreiten und Latenzzeiten sind nicht extrem kritisch, kann ein MPLS eine gute Allround-Lösung darstellen. Hat man selbst eine starke IT Abteilung, hohe Bandbreitenanforderungen, latenzkritische Applikationen und möchte sowohl das Netz als ggfs. auch mehr als einen Carrier im Ausland selbst managen, kann sich ein Ethernet-Netzwerk empfehlen.

Verfasst von
Frank Frommknecht
Key Account Consultant, SAVECALL
Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.
Quellen
- IETF, RFC 4364 „BGP/MPLS IP Virtual Private Networks (VPNs)“, rfc-editor.org
- MEF Forum, „Carrier Ethernet“, mef.net
- SAVECALL, „Enterprise WAN: SD-WAN, MPLS & Ethernet“, savecall.de/wan
Häufige Fragen zu IPSec, MPLS und Ethernet WAN
IPSec, MPLS und Ethernet WAN sind drei Ansätze der Standortvernetzung. IPSec baut verschlüsselte Tunnel über das öffentliche Internet auf und ist günstig, aber latenzanfällig und aufwendig im Management. MPLS ist ein vom Carrier gemanagtes privates Netz mit garantierten SLAs und Dienstklassen. Ethernet WAN vernetzt Standorte auf Layer 2 und gibt dem Unternehmen mehr Kontrolle bei hohen Bandbreiten. Welcher Ansatz passt, hängt von Standortzahl, Bandbreite, Latenzbedarf und interner IT-Kompetenz ab.
Die Migration von IPSec zu MPLS lohnt sich, wenn ein historisch gewachsenes Netz durch geringe QoS, nicht erfüllbare SLAs, hohe Latenzen und komplexes Firewall-Management ausgebremst wird. Statt viele lokale Carrier einzeln zu betreuen, bündelt eine Ein-Carrier-Strategie das Netz und vereinfacht den Betrieb deutlich. Das Ergebnis sind Kostenersparnis, weniger interner Betreuungsaufwand und höhere Sicherheit. Besonders für Unternehmen ohne große eigene Netzwerkabteilung ist ein gemanagtes MPLS oft die sinnvollere Basis.
Ethernet WAN ist meist die bessere Wahl, wenn ein Unternehmen eine starke eigene IT-Abteilung, hohe Bandbreitenanforderungen und latenzkritische Applikationen hat. Das Layer-2-Design senkt die Kosten und gibt mehr Kontrolle über das Netz. Wer das Netz und gegebenenfalls mehrere Carrier im Ausland selbst managen möchte, profitiert von der Flexibilität. MPLS bleibt dagegen die gute Allround-Lösung, wenn das Netz komplett gemanagt sein soll und Bandbreiten sowie Latenzen weniger kritisch sind.
Ein IP VPN ist ein virtuelles privates Netzwerk, das auf einem gemeinsamen IP Backbone eines Telekommunikationsanbieters basiert. Es nutzt in der Regel MPLS-Technologie und ermöglicht Unternehmen eine sichere und kosteneffiziente Standortvernetzung ohne eigene physische Leitungen. Der Verkehr bleibt logisch vom Verkehr anderer Kunden getrennt und lässt sich über Dienstklassen priorisieren. So verbindet ein IP VPN mehrere Standorte planbar und sicher, ohne dass das Unternehmen eigene Leitungen betreiben muss.
Eine Ein-Carrier-Strategie reduziert die Komplexität deutlich. Statt viele lokale Anbieter mit unterschiedlichen SLAs und Ansprechpartnern zu koordinieren, läuft alles über einen Partner mit einheitlichen Service Levels. Das senkt den internen Betreuungsaufwand, verbessert die Durchsetzbarkeit von SLAs und erhöht die Sicherheit durch ein konsistentes Design. Auch Abrechnung und Monitoring werden einfacher. SAVECALL vergleicht dafür über 80 Carrier neutral und findet die Kombination mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das hängt von Standortzahl, Ländern, Bandbreiten- und Flexibilitätsbedarf sowie der internen Netzwerk-Kompetenz ab. Soll das Netz komplett gemanagt sein, brauchen Auslandsstandorte keine sehr hohen Bandbreiten und Latenzen sind unkritisch, ist MPLS eine gute Allround-Lösung. Bei starker eigener IT, hohen Bandbreiten und latenzkritischen Anwendungen empfiehlt sich eher Ethernet WAN. SAVECALL analysiert Ihre Situation neutral und plant den passenden Migrationspfad mit Fokus auf Managebarkeit, Kosten und SLAs.
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