Unterseekabel SMW-6 (SEA-ME-WE 6)
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Das SMW-6 (SEA-ME-WE 6) Unterseekabel ist das neueste und leistungsstärkste Mitglied der SEA-ME-WE Kabelfamilie und verbindet Südostasien, den Nahen Osten und Europa auf einer der strategisch bedeutendsten Kabelrouten der Welt. Mit einer enormen Kapazitätssteigerung gegenüber seinen Vorgängern und modernster Übertragungstechnologie setzt SMW-6 neue Maßstäbe in der digitalen Verbindung zwischen drei Kontinenten und ist auf die Bandbreitenanforderungen der kommenden Jahrzehnte ausgelegt. Unterseekabel wie SMW-6 bilden die unsichtbare Grundlage des globalen Datenverkehrs, denn über 99 % der internationalen Daten fließen durch sie und nicht durch Satelliten oder die Cloud.
Route & Anbindung
SMW-6 verbindet Singapur im Osten mit Frankreich im Westen und führt dabei durch den Indischen Ozean, das Rote Meer und das Mittelmeer. Entlang der Route landet das Kabel in Malaysia, Myanmar, Bangladesch, Sri Lanka, Indien, Pakistan, Oman, Saudi-Arabien, Ägypten und mehreren europäischen Ländern. Mit einer Gesamtlänge von rund 19.200 Kilometern folgt SMW-6 der bewährten Route der SEA-ME-WE Familie und erschließt dabei eine Reihe von Märkten, die für internationale Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
SMW-6 auf einen Blick
Was ist das SMW-6-Kabel?
SMW-6 (SEA-ME-WE 6) ist ein rund 19.200 Kilometer langes Unterseekabel der SEA-ME-WE-Familie, das Singapur mit Marseille in Frankreich verbindet und dabei den Indischen Ozean, das Rote Meer und das Mittelmeer durchquert. Das System landet an 17 Stationen in rund 15 Ländern, darunter Malaysia, die Malediven, Sri Lanka, Indien, Pakistan, Oman, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Dschibuti, Saudi-Arabien und Ägypten. Ein 16-köpfiges Konsortium unter Beteiligung von Orange, Telecom Egypt, Bharti Airtel und Singtel betreibt das Kabel, dessen Inbetriebnahme für das erste Quartal 2026 erwartet wird. Mit modernster SDM-Technologie und einer Kapazität von bis zu 100 Tbit/s löst SMW-6 den Vorgänger SMW-5 ab und wird zur zentralen Backbone-Route zwischen Asien und Europa.
Steckbrief SMW-6
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | SMW-6 (SEA-ME-WE 6) |
| Route | Singapur (Tuas) bis Marseille (Frankreich) |
| Länge | rund 19.200 km |
| Design-Kapazität | bis zu 100 Tbit/s |
| Fasernpaare | 10 |
| Technologie | SDM (Space Division Multiplexing) |
| Landepunkte | 17 Landepunkte in rund 15 Ländern, u. a. Malaysia, Malediven, Sri Lanka, Indien, Pakistan, Oman, Katar, Bahrain, VAE, Dschibuti, Saudi-Arabien, Ägypten |
| Inbetriebnahme | voraussichtlich Q1 2026 |
| Hersteller | SubCom |
| Betreiber | Konsortium aus 16 Partnern, u. a. Orange, Telecom Egypt, Bharti Airtel, Singtel |
| Vorgänger | SEA-ME-WE 5 (SMW-5) |
Unterseekabel SMW-6 (SEA-ME-WE 6)

Technologie & Kapazität
SMW-6 nutzt modernste Glasfasertechnologie und ist auf eine Kapazität von bis zu 100 Tbit/s ausgelegt, womit es die Kapazität seines Vorgängers SMW-5 um ein Vielfaches übertrifft und langfristig den wachsenden Bandbreitenbedarf auf der Asien-Europa-Route absichert. Im Wesentlichen sind dies die technologischen Merkmale:
- SDM (Space Division Multiplexing): SMW-6 setzt auf modernste SDM Technologie, die eine erheblich höhere Kapazität pro Kabel ermöglicht als bei älteren Systemen der SEA-ME-WE Familie.
- Open Cable Design: Das offene Kabelsystem ermöglicht es Konsortialpartnern, eigene Übertragungstechnologie einzusetzen und die Kapazität flexibel zu skalieren.
- Glasfasertechnologie der neuesten Generation für minimale Signalverluste und optimierte Latenz auf der gesamten Asien-Europa-Strecke.
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu SMW-6
SMW-6 ist als neuestes und kapazitätsstärkstes System der SEA-ME-WE Familie die zukunftsorientierteste Option für Unternehmen mit hohem Bandbreitenbedarf auf der Asien-Europa-Route. Mit einer Kapazität von bis zu 100 Tbit/s und modernstem SDM Design wird SMW-6 langfristig eine Schlüsselrolle in der digitalen Verbindung zwischen Südostasien, dem Nahen Osten und Europa einnehmen und den stetig wachsenden Datenverkehr auf dieser Route bedienen. Für Unternehmen, die bereits Kapazitäten auf SMW-4 oder SMW-5 nutzen, bietet SMW-6 eine ideale Ergänzung für echte Redundanz und Kapazitätsskalierung auf derselben strategischen Route. Genau hier setzt SAVECALL an. Wir verfügen über den direkten Marktzugang, analysieren Ihre Konnektivitätsstrategie und sourcen Kapazitäten auf SMW-6 gezielt für Ihre Anforderungen.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Direkter Kapazitätszugang auf SMW-6 ohne Reseller Ketten
- Transparentes Preisbenchmarking und Marktdaten
- Zukunftssichere Kapazität von bis zu 100 Tbit/s auf der Asien-Europa-Route
- Verhandlung von IRU Strukturen und Leased Capacity Modellen
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement

SMW-6 im Vergleich
Auf der Asien-Europa-Route über den Nahen Osten konkurriert SMW-6 mit weiteren modernen Kabelsystemen. Der Vergleich zeigt, wo SMW-6 besonders stark ist und wo Alternativen sinnvoll sind.
| Kriterium | SMW-6 | AAE-1 | PEACE Cable |
|---|---|---|---|
| Route | Singapur bis Marseille | Hongkong/Singapur bis Marseille, Athen, Mailand | Singapur bis Marseille, mit Abzweig nach Kenia |
| Design-Kapazität | bis zu 100 Tbit/s | ursprünglich 40 Tbit/s, nach Upgrade 2022 über 100 Tbit/s | bis zu 192 Tbit/s im Mittelmeer-Segment |
| Länge | rund 19.200 km | rund 25.000 km | rund 21.500 km |
| In Betrieb seit | voraussichtlich Q1 2026 | 2017 | 2022, Gesamtstrecke Singapur bis Frankreich seit 2024 |
| Stärke | modernste SDM-Technologie, direkte Anbindung an das SEA-ME-WE-Bestandsnetz | etabliertes Backbone seit 2017, mehrfach aufgerüstet | höchste Segmentkapazität im Mittelmeer, zusätzlicher Kenia-Abzweig |
Herstellerneutrale Einordnung: SMW-6, AAE-1 und PEACE Cable verfolgen alle das Ziel einer leistungsfähigen Asien-Europa-Anbindung über den Nahen Osten, unterscheiden sich aber in Baujahr, Kapazität und Konsortialstruktur. SAVECALL bewertet als unabhängiger Kapazitätsvermittler alle drei Systeme neutral und wählt anhand von Standort, Redundanzbedarf und Budget die passende Lösung aus.
Verwandte Unterseekabel und Cluster-Seiten
- Alternative Route mit hoher Segmentkapazität im Mittelmeer: PEACE Cable
- Etabliertes Backbone auf ähnlicher Strecke: AAE-1
- Alle Kapazitäten im Überblick: Unterseekabel-Hub
- WAN-Anbindungen und Redundanzkonzepte: WAN-Cluster
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Häufige Fragen zum SMW-6-Kabel
SMW-6 (SEA-ME-WE 6) verbindet Singapur im Osten mit Marseille in Frankreich im Westen und durchquert dabei den Indischen Ozean, das Rote Meer und das Mittelmeer. Entlang der Route liegen 17 Landepunkte in rund 15 Ländern, darunter Malaysia, die Malediven, Sri Lanka, Indien, Pakistan, Oman, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Dschibuti, Saudi-Arabien und Ägypten. Damit deckt SMW-6 eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Asien, dem Nahen Osten und Europa ab.
Das Kabel ist auf eine Kapazität von bis zu 100 Tbit/s ausgelegt und nutzt dafür modernste SDM-Technologie über 10 Fasernpaare. Damit übertrifft SMW-6 die Kapazität seines Vorgängers SMW-5 um ein Vielfaches. Branchenquellen nennen für die Design-Kapazität teilweise auch höhere Werte von 126 Tbit/s und mehr, die genaue Endkapazität hängt von der finalen Ausbaustufe des Konsortiums ab.
SMW-6 befindet sich aktuell in der finalen Bauphase, die Inbetriebnahme wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Betrieben wird das Kabel von einem 16-köpfigen Konsortium internationaler Carrier, darunter Orange, Telecom Egypt, Bharti Airtel, Singtel, Sri Lanka Telecom, Mobily und Batelco. Als offenes Kabelsystem können Konsortialpartner eigene Übertragungstechnologie einsetzen und die Kapazität flexibel skalieren.
Alle drei Systeme verbinden Asien über den Nahen Osten mit Europa, unterscheiden sich aber deutlich. SMW-6 punktet mit modernster SDM-Technologie und direkter Anbindung an das bestehende SEA-ME-WE-Netz. AAE-1 ist seit 2017 etabliert und mehrfach aufgerüstet. PEACE Cable bietet auf dem Mittelmeer-Segment die höchste Segmentkapazität und einen zusätzlichen Abzweig nach Kenia. Die passende Wahl hängt von Standort, Budget und Redundanzstrategie ab.
Echte Redundanz entsteht nur, wenn Kapazitäten auf physisch getrennten Kabelsystemen und Landepunkten liegen. Unternehmen, die bereits SMW-4 oder SMW-5 nutzen, ergänzen ihre Konnektivität sinnvoll mit SMW-6, AAE-1 oder PEACE Cable auf einer jeweils anderen Route und Trasse. So bleibt die Verbindung auch bei einem Kabelschaden oder einer Störung an einem Landepunkt bestehen. SAVECALL analysiert die bestehende Konnektivitätsstrategie und identifiziert die passende Ergänzung.
SAVECALL verfügt über direkten Marktzugang zu SMW-6 und den relevanten Konsortialpartnern und sourct Kapazitäten gezielt für Ihre Anforderungen, ohne Reseller-Ketten. Wir übernehmen die Analyse Ihrer Konnektivitätsstrategie, das Preisbenchmarking sowie die Verhandlung von IRU-Strukturen oder Leased-Capacity-Modellen. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um Ihre Anforderungen und die passende Kapazität auf SMW-6 zu besprechen.



