Unterseekabel Jupiter
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Das Jupiter Unterseekabel ist ein modernes transpazifisches Kabelsystem, das Nordamerika mit Japan und den Philippinen verbindet. Als Gemeinschaftsprojekt von Amazon, Facebook, PCCW Global, SoftBank und Philippine Long Distance Telephone Company steht Jupiter für die wachsende Bedeutung privat finanzierter Hyperscaler-Kabel im transpazifischen Raum. Mit seiner einzigartigen Anbindung der Philippinen hebt sich Jupiter von anderen transpazifischen Kabelsystemen ab und erschließt einen der am schnellsten wachsenden digitalen Märkte Südostasiens direkt. Unterseekabel wie Jupiter bilden die unsichtbare Grundlage des globalen Datenverkehrs, denn über 99 % der internationalen Daten fließen durch sie und nicht durch Satelliten oder die Cloud.
Route & Anbindung
Jupiter verbindet Harbor Pointe (Oregon, USA) mit mehreren Landungspunkten in Japan sowie mit Daet auf den Philippinen. Diese Routenführung macht Jupiter zu einem der wenigen transpazifischen Kabelsysteme, das die Philippinen direkt mit Nordamerika und Japan verbindet. Mit einer Gesamtlänge von rund 14.000 Kilometern überbrückt Jupiter den Pazifik auf einer der strategisch wichtigsten Datenrouten zwischen Nordamerika und Südostasien.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Jupiter auf einen Blick
Was ist das Jupiter-Kabel?
Jupiter ist ein transpazifisches Unterseekabel, das Maruyama und Shima in Japan über einen Hauptstrang mit Hermosa Beach in Kalifornien verbindet, mit zusätzlichen Zweigen nach Pacific City in Oregon und Daet auf den Philippinen. Das Kabel ist rund 14.000 Kilometer lang, der Hauptstrang ging im Mai 2021 in Betrieb, der Philippinen-Zweig im Juli 2022. Auf fünf Fasernpaaren im Hauptstrang erreicht Jupiter eine Design-Kapazität von mehr als 60 Tbit/s. Gebaut wurde es von TE SubCom, finanziert und betrieben von einem Konsortium aus Amazon, Meta (vormals Facebook), NTT, PCCW Global, PLDT und SoftBank. Mit seiner direkten Anbindung der Philippinen hebt sich Jupiter von den meisten anderen transpazifischen Kabeln ab.
Steckbrief Jupiter
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | Jupiter |
| Route | Japan (Maruyama, Shima), USA (Hermosa Beach CA, Pacific City OR), Philippinen (Daet) |
| Länge | rund 14.000 Kilometer |
| Inbetriebnahme | Mai 2021 (Hauptstrang), Juli 2022 (Philippinen-Zweig) |
| Design-Kapazität | mehr als 60 Tbit/s |
| Fasernpaare | 5 im Hauptstrang, je 2 in den Zweigen nach Oregon und auf die Philippinen |
| Technologie | Open Cable Design, 400G DWDM, Glasfaser |
| Hersteller | TE SubCom |
| Betreiber-Konsortium | Amazon, Meta, NTT, PCCW Global, PLDT, SoftBank |
| Besonderheit | eines der wenigen transpazifischen Kabel mit direkter Anbindung der Philippinen |
Unterseekabel Jupiter

Technologie & Kapazität
Jupiter nutzt modernste Glasfasertechnologie und bietet eine Kapazität von bis zu 60 Tbit/s, die den wachsenden Anforderungen internationaler Unternehmen mit transpazifischem Bandbreitenbedarf gerecht wird. Im Wesentlichen sind dies die technologischen Merkmale:
- Open Cable Design: Jupiter ist als offenes Kabelsystem konzipiert, das den Konsortialpartnern maximale Flexibilität beim Einsatz eigener Übertragungstechnologie bietet.
- Mehrere Landungspunkte: Die Anbindung mehrerer japanischer Landungspunkte sowie der Philippinen schafft Flexibilität und echte Routenoptionen für Nutzer in der Region.
- Glasfasertechnologie der neuesten Generation für minimale Signalverluste und stabile Übertragungsqualität über die gesamte transpazifische Strecke.
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu Jupiter
Jupiter ist aufgrund seiner direkten Philippinen-Anbindung ein besonders strategisch wertvolles Kabelsystem für Unternehmen mit Präsenz in Südostasien. Die Philippinen zählen zu den am dynamischsten wachsenden digitalen Märkten der Region und sind gleichzeitig eines der weltweit führenden Länder im Bereich Business Process Outsourcing. Eine direkte, latenzarme Verbindung über Jupiter ist für Unternehmen in diesem Umfeld ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Der Zugang zu Kapazitäten auf Jupiter erfordert direkte Wholesale Partnerschaften und tiefes Marktwissen über die transpazifische Kabellandschaft. Genau hier setzt SAVECALL an. Wir verfügen über den direkten Marktzugang, analysieren Ihre Konnektivitätsstrategie und sourcen Kapazitäten auf Jupiter gezielt für Ihre Anforderungen.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Direkter Kapazitätszugang auf Jupiter ohne Reseller Ketten
- Transparentes Preisbenchmarking und Marktdaten
- Direkte Anbindung der Philippinen und Japans über eine transpazifische Route
- Verhandlung von IRU Strukturen und Leased Capacity Modellen
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement

Jupiter im Vergleich
Im Transpazifik-Verkehr konkurriert Jupiter mit weiteren modernen Kabelsystemen, die jeweils unterschiedliche Landepunkte, Kapazitäten und Betreibermodelle bieten. Für die Beschaffungsentscheidung zählt vor allem, ob eine direkte Philippinen-Anbindung benötigt wird oder ob eine etablierte Japan-USA-Route beziehungsweise maximale Ausfallsicherheit im Vordergrund steht. Der folgende Vergleich ordnet Jupiter gegenüber FASTER und Tata TGN-Pacific ein.
| Kriterium | Jupiter | FASTER | Tata TGN-Pacific |
|---|---|---|---|
| Route | Japan (Maruyama, Shima), USA (Hermosa Beach, Pacific City), Philippinen (Daet) | USA (Bandon, Oregon), Japan (Chikura, Shima), Taiwan (Tanshui) | USA (Nedonna Beach OR, Hermosa Beach CA), Japan (Emi, Toyohashi), Guam (Piti) |
| Design-Kapazität | mehr als 60 Tbit/s | 60 Tbit/s | bis zu 77 Tbit/s (nach 100G-Upgrade) |
| In Betrieb seit | 2021 (Philippinen-Zweig 2022) | 2016 | 2002, seither auf 100G aufgerüstet |
| Fasernpaare | 5 im Hauptstrang | 6 | 8 je Route (Doppelringstruktur) |
| Eigentümer-Modell | Konsortium (Amazon, Meta, NTT, PCCW Global, PLDT, SoftBank) | Konsortium (Google, KDDI, SingTel u. a.) | Tata Communications, alleiniger Eigentümer |
| Stärke | einziges der drei Systeme mit direkter Philippinen-Anbindung | direkte Anbindung an zwei japanische Landepunkte und Taiwan | selbstheilende Ringtopologie mit automatischer Umschaltung bei Kabelbruch |
Herstellerneutrale Einordnung: SAVECALL bewertet Jupiter, FASTER und Tata TGN-Pacific nicht gegeneinander, sondern als sich ergänzende Bausteine einer robusten Transpazifik-Anbindung. Welches Kabel oder welche Kombination für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt von den benötigten Landepunkten in Japan, Taiwan oder auf den Philippinen und den bestehenden Carrier-Beziehungen ab. Als carrier-neutraler Berater sourcen wir Kapazität auf allen relevanten Systemen und empfehlen ausschließlich auf Basis der tatsächlichen Anforderungen.
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Häufige Fragen zum Jupiter-Kabel
Jupiter verbindet die japanischen Landepunkte Maruyama und Shima über einen Hauptstrang mit Hermosa Beach in Kalifornien und über Zweige mit Pacific City in Oregon sowie mit Daet auf den Philippinen. Für Unternehmen mit Standorten in Japan, den USA oder auf den Philippinen bietet Jupiter eine der wenigen transpazifischen Routen mit direkter Philippinen-Anbindung.
Jupiter erreicht eine Design-Kapazität von mehr als 60 Tbit/s, verteilt auf fünf Fasernpaare im Hauptstrang plus jeweils zwei weitere Fasernpaare in den Zweigen nach Oregon und auf die Philippinen. Damit zählt Jupiter zu den kapazitätsstärkeren transpazifischen Systemen seiner Generation.
Der Hauptstrang von Jupiter ging im Mai 2021 in Betrieb, der Zweig auf die Philippinen folgte im Juli 2022. Gebaut wurde das Kabel von TE SubCom, betrieben wird es von einem Konsortium aus Amazon, Meta, NTT, PCCW Global, PLDT und SoftBank. Diese breite Beteiligung großer Technologie- und Telekommunikationsunternehmen sorgt für eine solide Nutzerbasis.
Das hängt vor allem von den benötigten Landepunkten ab. Jupiter eignet sich, wenn eine direkte Anbindung der Philippinen benötigt wird, FASTER für eine etablierte Route nach Japan und Taiwan, und Tata TGN-Pacific für maximale Ausfallsicherheit durch eine selbstheilende Doppelringstruktur. Häufig ist eine Kombination aus zwei Systemen sinnvoll, um echte Routendiversität sicherzustellen. SAVECALL berät herstellerneutral zur passenden Kombination.
Echte Redundanz entsteht nur, wenn die gewählten Kabel unterschiedliche Landepunkte und physisch getrennte Routen nutzen, etwa eine Kombination aus Jupiter für die Philippinen-Anbindung und einem weiteren System wie FASTER oder Tata TGN-Pacific für Japan. Zusätzlich sollten die Landestationen selbst redundant angebunden sein, damit ein lokaler Ausfall nicht die gesamte Verbindung gefährdet. SAVECALL plant solche Konzepte unabhängig von einzelnen Kabelbetreibern und mit Blick auf die tatsächliche Ausfallsicherheit.
Der Zugang zu Kapazität auf Jupiter läuft über direkte Wholesale-Partnerschaften mit den Konsortialpartnern sowie über IRU- oder Leased-Capacity-Verträge. SAVECALL verhandelt diese Strukturen direkt mit den relevanten Carriern, ohne Umwege über Reseller-Ketten. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um die passende Kapazitätslösung für Ihr Unternehmen zu besprechen.



