Unterseekabel
Amitié
Preis- und Verfügbarkeitscheck
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Die unsichtbare Infrastruktur globaler Konnektivität
Das Amitié Unterseekabel zählt zu den leistungsstärksten transatlantischen Kabelsystemen der Welt und verbindet Europa und Nordamerika mit einer Kapazität, die den wachsenden Anforderungen moderner Unternehmenskommunikation gerecht wird. Als eines der neuesten transatlantischen Kabelsysteme setzt Amitié neue Maßstäbe in Sachen Bandbreite, Latenz und Zuverlässigkeit. Unterseekabel wie Amitié bilden die unsichtbare Grundlage des globalen Datenverkehrs, denn über 99 % der internationalen Daten fließen durch sie und nicht durch Satelliten oder die Cloud.
Route & Anbindung
Das Amitié Kabel verbindet die Ostküste der USA (Virginia Beach) mit Frankreich (Brest) und dem Vereinigten Königreich (Bude) und bietet damit eine direkte Anbindung an die wichtigsten europäischen Datenzentren und Internetknoten. Die Gesamtlänge des Kabels beträgt rund 6.800 Kilometer und überbrückt den Nordatlantik auf einer der meistgenutzten Datenrouten der Welt.
>20%
Ersparnis
99,99%
Verfügbarkeit
24/7
Support
Awards für ausgezeichnete Leistungen
Amitié auf einen Blick
Was ist das Amitié-Kabel?
Das Amitié-Kabel ist ein transatlantisches Unterseekabel mit einer Länge von rund 6.800 Kilometern, das die USA über Lynn im Raum Boston mit Frankreich (Le Porge nahe Bordeaux) und dem Vereinigten Königreich (Bude) verbindet. Es ging 2023 in Betrieb und erreicht eine Design-Kapazität von bis zu 400 Tbit/s auf 16 Fasernpaaren, was es beim Start zum kapazitätsstärksten je verlegten transatlantischen Kabel machte. Betrieben wird Amitié von einem Konsortium aus Meta, Microsoft, Vodafone, Orange und Aqua Comms, gebaut wurde es von Alcatel Submarine Networks. Durch das offene Kabeldesign und die SDM-Technologie lässt sich die Kapazität flexibel zwischen den drei Landepunkten aufteilen, was Amitié zu einer der wichtigsten Redundanzoptionen auf der Nordatlantik-Route macht.
Steckbrief Amitié
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Voller Name | Amitié (auch bekannt als AEC-3) |
| Route | USA (Lynn, Massachusetts), Frankreich (Le Porge), Vereinigtes Königreich (Bude) |
| Länge | rund 6.800 Kilometer |
| Inbetriebnahme | 2023 |
| Design-Kapazität | bis zu 400 Tbit/s |
| Fasernpaare | 16 |
| Technologie | SDM (Space Division Multiplexing), Glasfaser |
| Hersteller | Alcatel Submarine Networks (ASN) |
| Betreiber-Konsortium | Meta, Microsoft, Vodafone, Orange, Aqua Comms |
| Besonderheit | beim Start kapazitätsstärkstes transatlantisches Kabel weltweit |
Unterseekabel Amitié

Technologie & Kapazität
Das Amitié Kabelsystem nutzt modernste Glasfasertechnologie und erreicht eine Gesamtkapazität von bis zu 400 Tbit/s, womit es zu den kapazitätsstärksten transatlantischen Verbindungen überhaupt gehört. Im Wesentlichen sind dies die technologischen Merkmale:
- SDM (Space Division Multiplexing): Eine moderne Technik, die deutlich mehr Fasernpaare pro Kabel ermöglicht und so die Kapazität gegenüber älteren Systemen erheblich steigert.
- Open Cable Design: Amitié nutzt ein offenes Kabelsystem, das es Konsortialpartnern ermöglicht, eigene Übertragungstechnologie einzusetzen und so maximale Flexibilität zu gewährleisten.
- Glasfasertechnologie der neuesten Generation für minimale Signalverluste und optimierte Latenz über tausende Kilometer Kabellänge.
Anbieterübersicht
SAVECALL als Zugang zu Amitié
Als eines der modernsten transatlantischen Kabelsysteme ist Amitié auf die Anforderungen der nächsten Jahrzehnte ausgelegt. Mit seinem Open Cable Design und einer Kapazität von bis zu 400 Tbit/s wird es langfristig eine Schlüsselrolle im globalen Datenverkehr einnehmen und den stetig wachsenden Bedarf an transatlantischer Bandbreite bedienen. Für Cloud Anbieter, Finanzinstitute und Unternehmen mit latenz-sensitiven Anwendungen ist Amitié bereits heute eine der attraktivsten transatlantischen Optionen auf dem Markt.
Der Zugang zu Kapazitäten auf Premiumkabeln wie Amitié erfordert jedoch direkte Wholesale Partnerschaften, tiefes Marktwissen und Verhandlungserfahrung. Genau hier setzt SAVECALL an. Wir verfügen über den direkten Marktzugang, sourcen Bandbreite auf Amitié ohne Umwege über Reseller Ketten und verhandeln IRU Strukturen sowie Leased Capacity Modelle auf Augenhöhe mit den relevanten Carriern.
Das Ergebnis für unsere Kunden:
- Klare SLAs und laufendes Kapazitätsmanagement
- Direkter Kapazitätszugang auf Amitié ohne Reseller Ketten
- Transparentes Preisbenchmarking und Marktdaten
- Echte Routendiversität und unabhängige Redundanzplanung
- Verhandlung von IRU Strukturen und Leased Capacity Modellen

Amitié im Vergleich
Auf der Nordatlantik-Route konkurrieren mehrere moderne Kabelsysteme um dieselbe Nachfrage von Hyperscalern, Finanzdienstleistern und Unternehmen mit latenzsensitiven Anwendungen. Für die Beschaffungsentscheidung zählt weniger die reine Kapazität als die Frage, welche Landepunkte, welche Diversität und welche Kapazitätsmodelle zum eigenen Redundanzkonzept passen. Der folgende Vergleich ordnet Amitié gegenüber den etablierten Alternativen MAREA, Dunant und Grace Hopper ein.
| Kriterium | Amitié | MAREA | Dunant | Grace Hopper |
|---|---|---|---|---|
| Route | USA (Lynn, Massachusetts), Frankreich (Le Porge), UK (Bude) | USA (Virginia Beach), Spanien (Bilbao) | USA (Virginia Beach), Frankreich (Saint-Hilaire-de-Riez) | USA (New York), UK (Bude), Spanien (Bilbao) |
| Design-Kapazität | bis zu 400 Tbit/s | rund 200 Tbit/s | 250 Tbit/s | 352 Tbit/s |
| In Betrieb seit | 2023 | 2018 | 2021 | 2022 |
| Fasernpaare | 16 | 8 | 12 | 16 |
| Stärke | höchste Kapazität, drei Landepunkte in drei Ländern | südlichste Nordatlantik-Route, physisch von älteren Kabeln getrennt | erstes SDM-Kabel mit 12 Fasernpaaren, direkte Google-Anbindung | drei Landepunkte inklusive Spanien, hohe Routendiversität |
Herstellerneutrale Einordnung: SAVECALL bewertet Amitié, MAREA, Dunant und Grace Hopper nicht gegeneinander, sondern als sich ergänzende Bausteine einer robusten Nordatlantik-Anbindung. Welches Kabel oder welche Kombination für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt von den benötigten Landepunkten, der gewünschten Routendiversität und den bestehenden Carrier-Beziehungen ab. Als carrier-neutraler Berater sourcen wir Kapazität auf allen relevanten Systemen und empfehlen ausschließlich auf Basis der tatsächlichen Anforderungen.
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Häufige Fragen zum Amitié-Kabel
Amitié verbindet auf einer Strecke von rund 6.800 Kilometern die USA über Lynn im Raum Boston mit Frankreich in Le Porge nahe Bordeaux und dem Vereinigten Königreich in Bude. Damit schafft das Kabel eine direkte Verbindung zwischen Nordamerika und zwei zentralen europäischen Datenknoten. Für Unternehmen mit Standorten in den USA, Frankreich oder Großbritannien bietet diese Route eine der modernsten verfügbaren Transatlantik-Anbindungen mit entsprechend niedriger Latenz.
Amitié erreicht eine Design-Kapazität von bis zu 400 Tbit/s, verteilt auf 16 Fasernpaare mit SDM-Technologie. Damit war das Kabel beim Start das kapazitätsstärkste transatlantische System, das je verlegt wurde. Die hohe Kapazität kommt vor allem Hyperscalern, Finanzdienstleistern und Unternehmen mit datenintensiven Anwendungen zugute, die auf niedrige Latenz und hohe Bandbreite zwischen Nordamerika und Europa angewiesen sind.
Das Amitié-Kabel wurde 2023 in Betrieb genommen und von Alcatel Submarine Networks gebaut. Betrieben wird es von einem Konsortium aus Meta, Microsoft, Vodafone, Orange und Aqua Comms, die gemeinsam die Kapazität auf dem System verwalten und vermarkten. Diese Konsortialstruktur ist auf modernen Transatlantik-Kabeln üblich und sorgt für eine breite Nutzerbasis, was sich positiv auf Preise und Verfügbarkeit auswirkt.
Das hängt vor allem von den benötigten Landepunkten ab. Amitié eignet sich, wenn eine Anbindung über Frankreich oder Großbritannien benötigt wird, MAREA für eine südlichere Route über Spanien und Dunant für eine direkte, Google-nahe Verbindung nach Frankreich. Häufig ist eine Kombination aus zwei Systemen sinnvoll, um echte Routendiversität und Redundanz sicherzustellen. SAVECALL berät herstellerneutral zur passenden Kombination.
Echte Redundanz entsteht nur, wenn die gewählten Kabel unterschiedliche Landepunkte und physisch getrennte Routen nutzen, etwa eine Kombination aus einem Kabel über Frankreich oder Großbritannien und einem Kabel über Spanien. Zusätzlich sollten die Landestationen selbst redundant angebunden sein, damit ein lokaler Ausfall nicht die gesamte Verbindung gefährdet. SAVECALL plant solche Konzepte unabhängig von einzelnen Kabelbetreibern und mit Blick auf die tatsächliche Ausfallsicherheit.
Der Zugang zu Kapazität auf Premium-Kabeln wie Amitié läuft über direkte Wholesale-Partnerschaften und IRU- oder Leased-Capacity-Verträge mit den Konsortialpartnern. SAVECALL verhandelt diese Strukturen direkt mit den relevanten Carriern, ohne Umwege über Reseller-Ketten. Vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch, um die passende Kapazitätslösung für Ihr Unternehmen zu besprechen.



