SASE statt VPN: Die sichere Lösung für hybrides Arbeiten
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Warum VPN an seine Grenzen stößt
Bis 2020 war der tägliche Weg ins Büro Standard. Dann kam der Stillstand und mit ihm die Erkenntnis: Klassische IT-Strukturen stoßen bei Remote Work schnell an ihre Grenzen.
Die gängige Lösung, VPN, wurde kurzfristig zur Pflicht.
Doch schnell zeigte sich:
- Nicht skalierbar
- Unsicher
- Ineffizient
Die Folge: Ein Umdenken.
Der Begriff Modern Workplace etablierte sich. Hybrides Arbeiten wurde zum Dauerzustand und mit ihm die Notwendigkeit, IT-Infrastrukturen neu zu denken.
VPN als Auslaufmodell?
Während der Pandemie wurden VPN-Zugänge schnell hochgefahren. Aber VPN war nie für den flächendeckenden Remote-Zugriff konzipiert.
Probleme von VPN:
- Begrenzte Lizenzen
- Instabile Verbindungen
- Hoher Verwaltungsaufwand
Diese Schwächen waren im Alltag schnell spürbar. Je mehr Mitarbeitende gleichzeitig auf das Netz zugriffen, desto deutlicher zeigte sich, dass ein einzelner Tunnel keine tragfähige Grundlage für dauerhaftes Remote-Arbeiten ist. Was als Notlösung für wenige Wochen gedacht war, wurde zur Dauerbelastung für IT-Abteilungen. Statt punktueller Nacharbeit brauchte es einen Ansatz, der Sicherheit und Skalierbarkeit von Anfang an mitdenkt.
Hier setzt SASE (Secure Access Service Edge) an. Die Cloud-native Architektur kombiniert Netzwerkfunktionen mit integrierter Sicherheit und macht klassischen VPNs zunehmend Konkurrenz.
IT-Infrastruktur neu denken
Ein moderner Arbeitsplatz misst sich längst nicht mehr am Bürostandort, sondern daran, wie zuverlässig und sicher er von überall funktioniert. Damit verschiebt sich auch der Anspruch an die IT: Sie soll nicht nur verfügbar sein, sondern das Arbeiten aktiv erleichtern. Aus dieser Erwartungshaltung heraus ergeben sich vier Anforderungen, die heute über die Akzeptanz einer Lösung entscheiden:
- Personalisierung
- Sicherheit
- Nachhaltigkeit
- Flexibilität
Damit steigen auch die Anforderungen an die Netzwerkinfrastruktur:
- Einführung von SD-WAN für mehr Kontrolle und bessere Verbindung
- Einführung von UCaaS-Lösungen wie Microsoft Teams oder RingCentral
- Rollout von IoT-Anwendungen und smarten Devices
- Absicherung von Homeoffice-Umgebungen durch Zero Trust und SASE
Warum SASE die bessere VPN-Alternative ist
Im Vergleich zu VPN bietet SASE viele Vorteile für die moderne Arbeitswelt:
- Skalierbarkeit: wächst mit, egal wie viele Remote-Arbeitsplätze hinzukommen.
- Sicherheit: Zero-Trust-Architektur, Zugriffsrichtlinien und integrierter Schutz vor Cyberangriffen.
- Performance: intelligentes Routing über lokale Knotenpunkte.
- Benutzerfreundlichkeit: einfache Einrichtung, konsistentes Nutzererlebnis überall.
Der entscheidende Unterschied liegt im Ansatz. Ein VPN verlängert das bestehende Firmennetz nach außen und vertraut dem Nutzer nach dem Login weitgehend. SASE dreht dieses Prinzip um: Netzwerk und Sicherheit liegen in der Cloud, und jeder Zugriff wird einzeln geprüft, unabhängig davon, von wo er kommt. So passt sich die Infrastruktur dem Arbeiten von heute an, statt es nachträglich abzusichern.
Auf den Punkt gebracht:
- Zukunftssicherer Ersatz für VPN
- Nachhaltig optimierter Remote-Zugriff
- Mehr Sicherheit, bessere Performance, höhere Flexibilität

SASE schützt das schwächste Glied: das Homeoffice
Das Homeoffice ist heute oft der Einstiegspunkt für Cyberangriffe:
- Private Geräte
- Ungeschützte Netzwerke
- Fehlende IT-Kontrolle
Jeder dieser Punkte für sich ist beherrschbar. In Kombination werden sie zum Einfallstor, das klassische Schutzmechanismen leicht übersehen. Ein zentral verwaltetes VPN sieht in der Regel nur den Verkehr, der durch den Tunnel läuft, nicht aber das ungesicherte Umfeld, in dem das Gerät tatsächlich steht. Genau diese Lücke schließt ein Ansatz, der Sicherheit direkt an den Zugriff koppelt.
SASE schützt genau dort, wo herkömmliche VPNs an ihre Grenzen stoßen.
Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen > gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden.
Cybersecurity beginnt zuhause.

Wie SAVECALL beim Umstieg auf SASE unterstützt
SAVECALL berät herstellerneutral beim Wechsel von VPN zu SASE. Wir analysieren Ihre bestehende Infrastruktur, entwickeln eine passende Zero-Trust-Strategie und vergleichen Anbieter unabhängig über unser Carrier-Netzwerk. So finden Sie die Lösung, die zu Ihren Standorten, Nutzerzahlen und Sicherheitsanforderungen passt, ohne Bindung an einen einzelnen Hersteller.
Fazit: SASE ist mehr als nur ein VPN-Ersatz
SASE ist nicht nur ein weiteres Sicherheits-Feature, es ist ein neuer Denkansatz. Für Unternehmen, die ihre Infrastruktur zukunftsfähig, sicher und skalierbar gestalten wollen.
SASE macht hybrides Arbeiten sicher, effizient und flexibel.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um den Umstieg einzuleiten.

Verfasst von
Frank Frommknecht
Key Account Consultant, SAVECALL
Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.
Quellen
- Gartner: Secure Access Service Edge (SASE) Definition
- BSI: IT-Grundschutz und sicheres mobiles Arbeiten
- SAVECALL: Security-Lösungen für Unternehmen
Häufig gestellte Fragen
Ein VPN baut einen verschlüsselten Tunnel zwischen Endgerät und Unternehmensnetz auf und leitet den Verkehr zentral über das Rechenzentrum. SASE (Secure Access Service Edge) ist eine cloud-native Architektur, die Netzwerkfunktionen und Sicherheit zusammenführt und den Zugriff dezentral über lokale Knotenpunkte absichert. Während VPN vor allem Konnektivität herstellt, prüft SASE jeden Zugriff nach Zero-Trust-Prinzip und skaliert mit der Zahl der Remote-Arbeitsplätze. SAVECALL bewertet herstellerneutral, ob und wie ein Umstieg für Ihre Umgebung sinnvoll ist.
VPN wurde nie für flächendeckenden Remote-Zugriff konzipiert. Bei vielen gleichzeitigen Nutzern zeigen sich typische Schwächen: begrenzte Lizenzen, instabile Verbindungen und hoher Verwaltungsaufwand. Weil der gesamte Verkehr durch einen zentralen Tunnel läuft, entstehen Engpässe und Latenz. Zudem vertraut ein klassisches VPN dem Nutzer nach dem Login weitgehend, was im Homeoffice mit privaten Geräten und ungeschützten Netzen ein Sicherheitsrisiko ist. Genau hier setzt SASE mit dezentralem, geprüftem Zugriff an.
SASE steht für Secure Access Service Edge und beschreibt eine cloud-native Architektur, die Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einem Dienst bündelt. Dazu gehören unter anderem softwaredefiniertes Routing, Zugriffskontrolle nach Zero-Trust-Prinzip und integrierter Schutz vor Cyberangriffen. Statt den Verkehr über ein zentrales Rechenzentrum zu leiten, verbindet SASE Nutzer über verteilte Knotenpunkte nah am Standort. Das verbessert Performance und Sicherheit gleichzeitig und macht die Infrastruktur skalierbar.
Zero Trust ist das Sicherheitsprinzip, SASE die Architektur, die es umsetzt. Zero Trust bedeutet, dass keinem Zugriff automatisch vertraut wird, sondern jede Anfrage anhand von Identität, Gerät und Kontext geprüft wird. SASE integriert diese Prüfung direkt in den Netzwerkzugriff, sodass Mitarbeitende überall denselben abgesicherten Zugang erhalten. Gerade im Homeoffice, dem häufigsten Einstiegspunkt für Cyberangriffe, schützt diese Kombination dort, wo klassische VPNs an ihre Grenzen stoßen.
SASE lohnt sich besonders für Unternehmen mit vielen Remote- oder Hybrid-Arbeitsplätzen, verteilten Standorten und wachsenden Sicherheitsanforderungen. Wer VPN-Engpässe, hohen Administrationsaufwand oder Sicherheitslücken im Homeoffice kennt, profitiert von der Skalierbarkeit und dem integrierten Schutz. Auch beim Rollout von SD-WAN, UCaaS-Lösungen oder IoT-Anwendungen ist SASE eine tragfähige Grundlage. SAVECALL prüft anhand Ihrer Standorte, Nutzerzahl und Anforderungen, ob ein Umstieg wirtschaftlich sinnvoll ist.
Der Umstieg erfolgt in der Regel schrittweise, nicht als harter Schnitt. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme der aktuellen Zugriffe, Standorte und Sicherheitsanforderungen. Danach werden kritische Anwendungen und Standorte priorisiert und SASE parallel zum bestehenden VPN eingeführt, bis der Altbetrieb abgelöst werden kann. Wichtig sind eine saubere Zero-Trust-Richtlinie und die Einbindung der Mitarbeitenden. SAVECALL begleitet den Prozess herstellerneutral, vom Konzept über die Carrier-Auswahl bis zur Umsetzung.
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