SaaS & Sicherheit für Mobile Devices im Unternehmen
Trusted Advisor für Sourcing von IT & Telekommunikation
Mobile Devices & SaaS: Effizienz trifft Sicherheitsrisiken
Warum Flexibilität ohne Schutz schnell zum Risiko wird
Mobile Geräte und SaaS im Unternehmen sicher nutzen
Mobile Geräte und SaaS-Lösungen steigern Produktivität und Agilität, aber auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Datenverlust, unsichere Netzwerke und fehlendes Sicherheitsbewusstsein machen viele Unternehmen verwundbar.
Auf den Punkt gebracht:
- Mobile Device & Application Management (MDM/MAM) zentral einsetzen
- Unternehmensdaten durch Verschlüsselung schützen
- VPN-Verbindungen für sicheres Arbeiten unterwegs nutzen
- Mitarbeitende regelmäßig zu IT-Sicherheit schulen
Die Frage: Wie schützen Sie Ihr Unternehmen, wenn Flexibilität zur Sicherheitslücke werden kann?
Die Lösung: Ein Zusammenspiel aus Mobile Device Management, Verschlüsselung, VPN und gezielter Mitarbeiterschulung schützt mobile Geräte und SaaS-Anwendungen zuverlässig vor den größten Risiken.
Worum es in diesem Beitrag geht: Was SaaS auszeichnet, welche Risiken mobile Geräte und SaaS-Nutzung mit sich bringen und mit welchen Sicherheitslösungen SAVECALL Unternehmen dabei unterstützt, ihre mobile IT-Infrastruktur abzusichern.
Was ist SaaS? Definition und Vorteile
In der technologiegetriebenen Geschäftswelt ist die Verwendung mobiler Geräte und die Nutzung von Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen in Unternehmen weit verbreitet. Diese Kombination bietet immense Vorteile in Bezug auf Flexibilität, Effizienz und Produktivität. Allerdings bringt der Einsatz von mobilen Geräten und SaaS-Anwendungen auch Sicherheitsbedenken mit sich: Welche Herausforderungen und Lösungen im Zusammenhang mit der Sicherheit von mobilen Geräten und SaaS-Anwendungen im Unternehmensumfeld gibt es?
SaaS, oder Software-as-a-Service, ist ein Modell, bei dem Softwareanwendungen über das Internet bereitgestellt und von Anbietern in der Cloud gehostet werden. Anstatt Software lokal auf jedem Gerät zu installieren, greifen die Benutzer einfach über einen Webbrowser auf die Anwendungen zu. Dadurch entfällt die Notwendigkeit für aufwendige Installationen und Updates, und Unternehmen können Softwarelizenzen flexibler verwalten.
Die Vorteile von SaaS sind Skalierbarkeit und Flexibilität, Kosteneffizienz und automatische Updates, um nur einige zu nennen. Die Verantwortung für die Wartung und Aktualisierung der Software liegt beim SaaS-Anbieter. Dadurch erhalten Benutzer automatisch die neuesten Funktionen und Sicherheitspatches, ohne manuelle Eingriffe.
Herausforderungen bei der Sicherheit von Mobile Devices
Der verstärkte Einsatz mobiler Geräte in Unternehmen hat die Sicherheitslandschaft erheblich verändert. Besondere Herausforderungen bei der Sicherheit von Mobile Devices:
1. Verlust oder Diebstahl von Geräten: Mobilgeräte sind anfällig für Verlust oder Diebstahl. Wenn ein Gerät in die falschen Hände gerät, könnten sensible Unternehmensdaten kompromittiert werden.
2. Unsichere Netzwerkverbindungen: Mobile Geräte nutzen oft öffentliche WLAN-Netzwerke, die ein höheres Risiko für Man-in-the-Middle-Angriffe und Datendiebstahl darstellen.
3. Schadsoftware und Malware: Mobile Geräte sind zunehmend Ziel von Malware-Angriffen, die es Angreifern ermöglichen, Zugriff auf persönliche oder geschäftliche Daten zu erlangen.
Die Sicherheit von Mobile Devices und SaaS-Anwendungen ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Die folgenden fünf Sicherheitslösungen haben sich bewährt, um diese Herausforderungen zu bewältigen:
5 Sicherheitslösungen für Mobile Devices und SaaS
1)
Mobile Device Management (MDM): MDM-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, mobile Geräte zentral zu verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen. Dies umfasst die Fernsperrung oder Löschung von Daten bei Verlust oder Diebstahl.
2)
Mobile Application Management (MAM): MAM konzentriert sich auf die Sicherheit und Verwaltung von Anwendungen auf den mobilen Geräten. IT-Administratoren können bestimmte Anwendungen blockieren oder Genehmigungen für den Zugriff festlegen.
3)
Verschlüsselung von Daten: Durch die Verschlüsselung von Daten auf mobilen Geräten wird sichergestellt, dass selbst bei einem erfolgreichen Angriff die Daten für unbefugte Personen unleserlich sind.
4)
Netzwerk-Sicherheit: Die Verwendung von Virtual Private Networks (VPNs) ermöglicht eine sichere Verbindung zu Unternehmensnetzwerken, selbst wenn mobile Geräte öffentliche WLAN-Netzwerke nutzen.
5)
Schulung und Bewusstseinsbildung: Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sind entscheidend, um Mitarbeiter über Sicherheitsrisiken aufzuklären und bewusstes Verhalten im Umgang mit mobilen Geräten zu fördern.
Wie SAVECALL Sie unterstützt
SAVECALL berät Sie herstellerneutral bei der Auswahl und Umsetzung von Mobile Device Management, Verschlüsselungslösungen und sicheren Netzwerkarchitekturen für Ihre mobilen Endgeräte und SaaS-Anwendungen. Als unabhängiger Trusted Advisor vergleichen wir Anbieter und Lösungen und sorgen dafür, dass Ihre mobile IT-Infrastruktur bestmöglich abgesichert ist.
Fazit
Die Kombination von SaaS und mobilen Geräten hat zweifellos die Effizienz und Produktivität in Unternehmen erhöht. Doch gleichzeitig müssen angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um potenzielle Risiken zu minimieren. Durch den Einsatz von MDM-, MAM- und Verschlüsselungslösungen sowie durch bewusstseinsbildende Maßnahmen können Unternehmen ihre mobilen Geräte und SaaS-Anwendungen effektiv schützen.
Es ist von größter Bedeutung, die Sicherheit von Unternehmensdaten ernst zu nehmen und proaktiv zu handeln, um unerwünschte Sicherheitsvorfälle zu verhindern. SaaS und Mobile Devices können weiterhin eine wichtige Rolle in Unternehmen spielen, wenn die Sicherheitsmaßnahmen entsprechend ausgerichtet sind.

Verfasst von
Frank Frommknecht
Key Account Consultant, SAVECALL
Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.
Quellen
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): Mindeststandard nach §8 BSIG für Mobile Device Management
- ENISA: Cybersecurity-Leitfaden für KMU (Cloud Security Guide for SMEs)
- BSI: Cloud Computing – Grundlagen zu Software as a Service
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu SaaS und Sicherheit für Mobile Devices
MDM ermöglicht es Unternehmen, mobile Geräte zentral zu verwalten und Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen. Dazu gehört die Fernsperrung oder Löschung von Daten bei Verlust oder Diebstahl eines Geräts. So behalten IT-Verantwortliche jederzeit die Kontrolle über Smartphones, Tablets und Laptops im Unternehmenseinsatz, unabhängig davon, ob die Geräte intern oder extern genutzt werden. MDM bildet damit die Basis für eine einheitliche mobile Sicherheitsstrategie und reduziert gleichzeitig den administrativen Aufwand, den eine wachsende Zahl mobiler Endgeräte sonst für die IT-Abteilung bedeuten würde.
MDM verwaltet das gesamte mobile Gerät zentral, inklusive Fernsperrung und Fernlöschung bei Verlust oder Diebstahl. MAM, Mobile Application Management, konzentriert sich dagegen auf einzelne Anwendungen: IT-Administratoren können bestimmte Apps blockieren oder Zugriffsrechte gezielt festlegen. In der Praxis ergänzen sich beide Ansätze, denn sie schützen unterschiedliche Ebenen der mobilen Infrastruktur, das Gerät selbst und die darauf laufenden Anwendungen, und lassen sich für ein vollständiges Sicherheitskonzept kombiniert einsetzen.
Die drei größten Risiken sind Verlust oder Diebstahl von Geräten mit sensiblen Unternehmensdaten, unsichere Netzwerkverbindungen über öffentliche WLAN-Netzwerke mit erhöhter Gefahr für Man-in-the-Middle-Angriffe sowie Schadsoftware, die Angreifern Zugriff auf persönliche oder geschäftliche Daten verschafft. SaaS-Lösungen vergrößern die Angriffsfläche zusätzlich, da Anwendungen über das Internet bereitgestellt und in der Cloud gehostet werden, statt lokal auf dem jeweiligen Gerät installiert zu sein.
Durch die Verschlüsselung von Daten auf mobilen Geräten wird sichergestellt, dass selbst bei einem erfolgreichen Angriff die Daten für unbefugte Personen unleserlich bleiben. Dieser Schutz wirkt zusätzlich zur zentralen Geräteverwaltung und greift genau dann, wenn ein Gerät verloren geht, gestohlen wird oder ein Angreifer Zugriff auf die Hardware erlangt, ohne die eigentlichen Inhalte lesen zu können, selbst wenn die physische Kontrolle über das Gerät bereits verloren ist.
Mobile Geräte nutzen oft öffentliche WLAN-Netzwerke, die ein höheres Risiko für Man-in-the-Middle-Angriffe und Datendiebstahl darstellen. Virtual Private Networks ermöglichen eine sichere Verbindung zu Unternehmensnetzwerken, selbst wenn Mitarbeitende unterwegs öffentliche Hotspots nutzen. So bleibt der Datenverkehr verschlüsselt und geschützt, unabhängig davon, von welchem Standort oder Netzwerk aus gearbeitet wird, und Unternehmensdaten sind auch auf Reisen, im Café oder im Homeoffice zuverlässig abgesichert.
Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sind entscheidend, um Mitarbeitende über Sicherheitsrisiken aufzuklären und bewusstes Verhalten im Umgang mit mobilen Geräten zu fördern. Kombiniert mit MDM, MAM, Verschlüsselung und VPN entsteht so ein mehrschichtiger Schutzansatz, bei dem technische Maßnahmen und geschultes Verhalten der Belegschaft gemeinsam das Risiko von Datenverlust und Sicherheitsvorfällen deutlich reduzieren, statt sich allein auf Technik zu verlassen und den Faktor Mensch dabei zu unterschätzen.
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