IT-Business: Interview mit SAVECALL-CEO Nikolaus von Johnston

Renaissance der Infrastruktur – Interview mit Nikolaus von Johnston

IT Business im Gespräch mit dem Geschäftsführer von SAVECALL

In einem Interview mit der Fachzeitschrift IT Business spricht Nikolaus von Johnston über die wachsende Bedeutung moderner IT Infrastrukturen. Die Cloud ist kein Hype mehr, sondern Werkzeug. Doch ohne stabile Anschlüsse bleibt jede Cloud Lösung wirkungslos.

Auf den Punkt gebracht:

  • Glasfaser im Fokus: Kupfer verliert an Bedeutung, der Bedarf an Glasfaser wächst rasant.
  • Multi Service Anschluss (MSA): Eine Leitung für alle Dienste – flexibel, skalierbar und effizient.
  • Neue Chancen für Systemhäuser: Migration von hybriden zu universellen Infrastrukturen schafft neue Geschäftsfelder.
  • Cloud bleibt relevant: Direkte Zugänge wie Microsoft Direct Access sichern stabile Kommunikation.
  • Vereinfachte Administration: Ein Anbieter, eine Anlage, eine Rechnung – klare Vorteile für Unternehmen.

Die Lösung: SAVECALL sieht die Zukunft der Unternehmenskommunikation in vernetzten, flexiblen und leistungsfähigen Infrastrukturen, die Cloud und Connectivity intelligent verbinden.

Worum es in diesem Beitrag geht: Warum die klassische Standleitung wichtiger wird als der reine Cloud-Hype, wie der Multi-Service-Anschluss (MSA) Systemhäusern neue Chancen eröffnet und was der Wechsel auf All-IP für bestehende TK-Verträge bedeutet.

Die Frage: Wie bereitet Ihr Unternehmen die IT Infrastruktur auf den nächsten Schritt der Digitalisierung vor?

Vom Cloud-Hype zurück zur Leitung

Die renommierte Fachzeitschrift IT-Business interviewt den ITK-Experten Nikolaus von Johnston, Geschäftsführer der SAVECALL GmbH, und widmet seinen Einschätzungen einen Beitrag mit dem Thema: „Die Renaissance der Infrastruktur“. Die Cloud kommt von ihrem Hype-Status auf den Boden der Tatsachen. Unternehmen sehen Cloud-Lösungen als gute Werkzeuge. Sie wissen aber auch, dass sich nicht alle Probleme mit der Cloud lösen lassen. Der Blick geht zurück zur Infrastruktur und vor allem auf den Anschluss ans Internet: „Die alte, nackte, einfache Leitung – so unattraktiv dieses Thema klingt – ist so sexy wie nie zuvor,“ so Nikolaus von Johnston. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die verfügbare Bandbreite: „Die Kupferleitung ist für uns, die wir Geschäftskunden bedienen, weitestgehend tot. Spannend wird die Glasfaser. Da wird es großen Bedarf geben.“

Gute Zukunft für Systemhäuser

Die Geheimwaffe sieht von Johnston im Multi-Service-Anschluss, kurz MSA. Kunden bekommen eine Leitung und können alle Dienste darüber abwickeln. Diese Lösung erlaubt es Unternehmen, schnell zu reagieren und nötige Sprachkanäle oder Dienste im Backend freizuschalten. „Man verhilft den Kunden dank Migration von der hybriden zur Universal-Infrastruktur. Und da benötigen Kunden Hilfestellung,“ weiß Nikolaus von Johnston. „(…) Und wer kann diese bieten? Das ist jemand, bei dem sich alle Themen zusammenfinden. Geschäfte, die früher der TK-Anlagenbauer gemacht hat, sind jetzt eine schöne Gelegenheit für Systemhäuser.“ Die Cloud selbst ist nicht abgeschrieben, im Gegenteil. Vielfach setzen Unternehmen auf Cloud-Angebote und lösen klassische Dienste wie etwa einen lokal installierten Exchange-Server ab. Damit die Firmen zuverlässig auf Kommunikationsdienste zugreifen können, ist eine verlässliche Verbindung essentiell. Hier greifen Angebote wie Direct Access, quasi ein direkter Zugang zur Cloud von Microsoft.

All-IP als Chance: Ein Anbieter, eine Rechnung

Von Johnston sieht die aktuelle Situation als große Chance für Unternehmen. Die Umstellung von Anschlüssen auf All-IP macht einen Wechsel interessant. Bestehende Verträge lassen sich neu verhandeln oder komplett umstellen. „Wenn ich als Unternehmen mit sechs oder sieben Standorten europaweit nur noch einen Anbieter benötige, eine TK-Anlage betreibe und eine Rechnung für alles bekomme, hat das durchaus Charme.“ Das komplette Interview aus der IT-Business 1.2017 können Sie hier nachlesen.

Wie SAVECALL unterstützt

Genau hier setzt SAVECALL als herstellerunabhängiger Consulting-Partner an: Wir vergleichen Glasfaser, Multi-Service-Anschluss und Cloud-Anbindung anbieterunabhängig, sichern die Ausfallsicherheit der Verbindung und begleiten Unternehmen bei Fragen zur Netzwerksouveränität sowie beim Umstieg auf hybride Arbeitsmodelle. So entsteht ein einziger Ansprechpartner für Infrastruktur, Kommunikation und Cloud, statt vieler getrennter Anbieterbeziehungen.

Fazit

Das IT-Business-Interview mit Nikolaus von Johnston zeigt: Die Leitung ist wieder Thema Nummer eins. Wer jetzt auf Glasfaser, Multi-Service-Anschluss und eine klare Cloud-Strategie setzt, verschafft sich einen Vorsprung, während der Wechsel auf All-IP viele bestehende TK-Verträge ohnehin neu aufrollt.

Frank Frommknecht, Key Account Consultant bei SAVECALL

Verfasst von

Frank Frommknecht

Key Account Consultant, SAVECALL

Begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei Auswahl und Optimierung ihrer Vernetzungslösungen. Sein Fokus: komplexe Telekommunikation aus Sicht des Kunden verständlich machen und strategisch die passende Lösung finden.

Quellen

  • IT-Business (Vogel Communications Group), Ausgabe 1.2017: Interview mit Nikolaus von Johnston, Geschäftsführer SAVECALL GmbH, „Die Renaissance der Infrastruktur“
  • SAVECALL Consulting – herstellerunabhängige Beratung zu Infrastruktur, Migration und Vertragsmanagement
  • SAVECALL WAN – Multi-Service-Anschluss (MSA) im Detail

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum IT-Business-Interview mit SAVECALL

Was ist ein Multi-Service-Anschluss (MSA) und welche Vorteile bietet er?

Ein Multi-Service-Anschluss (MSA) bündelt mehrere Kommunikationsdienste wie Sprache, Daten und Internet auf einer einzigen Leitung. Kunden schalten Sprachkanäle oder zusätzliche Dienste flexibel im Backend frei, statt für jeden Dienst eine eigene Leitung zu bestellen. Nikolaus von Johnston sieht darin die Geheimwaffe für den Wechsel von hybrider zu universeller Infrastruktur. Unternehmen reagieren dadurch schneller auf wachsende Anforderungen, sparen Verwaltungsaufwand und reduzieren die Zahl der Ansprechpartner und Rechnungen deutlich.

Warum verliert die klassische Kupferleitung an Bedeutung?

Kupferleitungen gelten für Geschäftskunden laut SAVECALL-Geschäftsführer Nikolaus von Johnston als weitestgehend veraltet, weil sie die wachsenden Bandbreitenanforderungen moderner Cloud- und Kommunikationsdienste nicht mehr zuverlässig bedienen. Stattdessen wächst die Nachfrage nach Glasfaser rasant, weil sie höhere und stabilere Bandbreiten liefert. Für Unternehmen bedeutet das: Wer heute noch auf Kupfer setzt, sollte den Wechsel auf Glasfaser aktiv einplanen, bevor Kapazitätsengpässe Digitalisierungsprojekte ausbremsen.

Welche Rolle spielt die Cloud, wenn die Anbindung wieder wichtiger wird?

Die Cloud bleibt laut Interview zentral, hat aber ihren reinen Hype-Status verloren. Unternehmen nutzen Cloud-Lösungen als Werkzeug, wissen jedoch, dass sich nicht jedes Problem darüber lösen lässt. Ohne stabile Anschlüsse wie Glasfaser oder Direct Access bleibt jede Cloud-Lösung wirkungslos. Direkte Zugänge zur Cloud, etwa Microsoft Direct Access, sichern eine verlässliche Verbindung zu Kommunikationsdiensten wie einem cloudbasierten Exchange-Server und ergänzen die physische Infrastruktur sinnvoll.

Welche neuen Geschäftsfelder eröffnet die Infrastruktur-Migration für Systemhäuser?

Die Migration von hybriden zu universellen Infrastrukturen schafft laut Nikolaus von Johnston neue Geschäftsfelder für Systemhäuser. Aufgaben, die früher klassische TK-Anlagenbauer übernahmen, werden jetzt zur Chance für Anbieter, die Infrastruktur, Kommunikation und Cloud gemeinsam denken. Wer Kunden bei genau dieser Migration unterstützt, positioniert sich als zentraler Ansprechpartner für Unternehmenskommunikation und übernimmt damit ein Geschäftsfeld, das durch den Wandel weg von starren TK-Anlagen entsteht.

Was bedeutet die Umstellung auf All-IP für bestehende TK-Verträge?

Die Umstellung auf All-IP macht laut Interview einen Anbieterwechsel besonders interessant, weil bestehende Verträge neu verhandelt oder komplett umgestellt werden können. Unternehmen mit mehreren europäischen Standorten profitieren davon, wenn sie künftig nur noch einen Anbieter, eine TK-Anlage und eine Rechnung für alle Standorte benötigen. Das vereinfacht Administration und Kostenkontrolle erheblich und macht den Wechselzeitpunkt zu einer strategischen Gelegenheit statt einer reinen Pflichtaufgabe.

Wie unterstützt SAVECALL Unternehmen bei der Wahl der passenden Infrastruktur?

SAVECALL berät als herstellerunabhängiger Consulting-Partner bei der Wahl zwischen Glasfaser, Multi-Service-Anschluss und Cloud-Anbindung und begleitet den Wechsel von hybrider zu universeller Infrastruktur. Dazu gehören eine Einschätzung der Ausfallsicherheit, Unterstützung bei der Netzwerksouveränität und Beratung zu hybriden Arbeitsmodellen. Unternehmen erhalten dadurch einen einzigen Ansprechpartner für Infrastruktur, Kommunikation und Cloud, statt Einzelthemen mit verschiedenen Anbietern getrennt zu koordinieren und Verträge separat zu verhandeln.

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