VoIP Asterisk

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VoIP Asterisk
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voip-asteriskAsterisk ist eine Software, die auf einer Telefonanlage basiert. Sie bietet verschiedene Funktionen und Möglichkeiten über entsprechende Hardware -Anbindung an das herkömmliche Telefonnetz. Ist Asterisk ausschließlich für VoIP, so entfällt zusätzliche Hardware. Asterisk unterstützt die gängigsten VoIP-Protokolle. Die Software ist frei und kann daher kostenlos bezogen werden. Asterisk wird inzwischen in vielen VoIP-Herstellerlösungen als Basis verwendet und besitzt dadurch eine enorme Verbreitung. Das ermöglicht eigene Softwarelösungen einzubringen und das Basissystem dadurch mit interessanten Leistungsmerkmalen zu erweitern. Die Anwendung von Asterisk reicht von Kleinstlösungen mit 10 Teilnehmern, bis hin zu großen Lösungen  mit mehreren tausend Teilnehmern. Mit Asterisk sind kaum noch Grenzen gesetzt, was die Teilnehmerzahlen und die Leistungsfähigkeit angeht. Der Kunde investiert in die Zukunft und in reine Dienstleistung, um seine Telefonanlage nutzen zu können.
Für die Anbindung an das Telefonnetz und Endgeräte wie Telefonen oder Faxgeräten, benötigt man zusätzliche Hardware.

Mögliche Varianten:

  •  POTS (analoger Telefonanschluss)
  •  ISDN-Basisanschluss (BRI)
  • Primärmultiplexanschluss (PRI, E1 oder T1)

VoIP Asterisk kann ohne entsprechendes Equipment  nur über das Netzwerk mit  VoIP-Endgeräten und dem VoIP-Telefonanbieter realisiert werden. Ein wichtiger Teil von Asterisk ist der Rufnummernplan. Hier wird definiert:
– an welche Endstelle ein Anrufer weitergeleitet wird
– was passiert, wenn dort niemand abnimmt oder es besetzt ist
– welcher Anrufbeantworter, bzw. welche Mailbox informiert werden soll
– welche Ziffern oder Sprache akzeptiert werden sollen

Was unterstützt Asterisk?

  • Sprachdienste
  • Anrufbeantworter
  • Telefonkonferenzen
  • Verzeichnisdienste
  • Konfiguration und Programmierung

VoIP Asterisk kann als VoIP-Gateway genutzt werden. Dies vereinfacht eine sanfte Migration. Ältere Hardware kann so weiterverwendet werden, indem eine Kopplung mit ihrer alten Telefonanlage hergestellt wird. Das bedeutet, dass bestehende Telefone nicht ausgemustert werden müssen, sondern mit angebunden werden können. Ebenfalls kann bereits über moderne IP-Telefone die Anbindung an Home Offices umgesetzt werden. Vorteilhaft bei dieser Variante ist, dass der Mitarbeiter zu Hause unter der gleichen Rufnummer wie im Büro erreicht werden kann aber auch mit seiner Büronummer Kunden anrufen kann. Für den Kunden ruft der Mitarbeiter immer aus dem Büro an. Es ist für den Kunden nicht mehr erkennbar, wo sich der Mitarbeiter gerade befindet. Durch die Migration können dann zukünftige Telefone auf IP-Basis angeschafft werden. Beide Telefonnetze laufen in der Asterisk -Übergangsphase parallel. Ankommende Anrufe werden aber immer an Asterisk weitergeleitet. Ausgehende Anrufe leitet Asterisk an die Telefonanlage weiter.

Wie kann ich mich vor Ausfällen beim Wechsel zur VoIP Telefonanlage schützen?
Jeder der schon einmal den Anbieter im Festnetzbereich gewechselt hat, weiß was alles schief laufen kann. Daher nützen wir von Savecall auch einen ganz besonderen Weg, nämlich die sanfte Migration. In diesem Fall, wir die virtuelle Anlage parallel zur festen TK Anlage aufgebaut und läuft eine Zeit lang im Parallelbetrieb. Somit kann alles in Ruhe getestet werden und erst danach erfolgt dann z.B. die Portierung bzw. der Abbau der Anlage.
Kann ich „alte“ Endgeräte weiter nutzen?
Voraussetzung für die Integration in die virtuelle TK -Anlage ist, dass das Endgerät IP-fähig und anlagenkompatibel sein muss. Mit dem Endgerätehersteller bzw. Anbieter muss geklärt werden, ob die MAC-Adresse (individuelle Gerätenummer der Telefone) umgetragen werden kann. Das kommt immer auf den Anbieter an. Leider gibt es einige Systemtelefone, bei denen dies vom Anbieter nicht erwünscht ist und daher die Telefone nicht in die neue Anlage integrierbar sind. Empfehlenswert ist also, die Telefongerätetypen genau zu prüfen und sich frühzeitig eine schriftliche Bestätigung der Anbieter einzuholen, ob die Telefone auch in der virtuellen TK -Anlage weiter genutzt werden können. Faxgeräte können über sogenannte ATAs (Analoge Terminal Adapter) in die VoIP TK-Anlage integriert werden. Ebenso ist auch möglich, den eFax Dienst der hosted PBX zu nutzen, bei dem aus jeder Office Anwendung heraus gefaxt werden kann. Empfangen werden die Faxe als E-Mail Attachement im PDF Format. Auf Faxgeräte kann komplett verzichtet werden, was sich nicht nur platz- sondern auch kostensparend auswirkt.
Verändert sich die Sprachqualität bei VoIP?
Achten Sie darauf, dass bei der virtuellen Telefonanlage der Codec G711 zur Verschlüsselung der Signalisierungsdaten eingesetzt wird. Dieser Codec wird auch beim herkömmlichen ISDN verwendet und liefert Ihnen dementsprechend die gleich gute Sprachqualität. Die Voraussetzung für ein störungsfreies Telefonieren ist das Vorhandensein von genügend Bandbreite. Pro telefonierenden User kann hier grob mit 100 kbit/s kalkuliert werden. Sollten Sie ein Softphone verwenden, raten wir Ihnen ein qualitativ hochwertiges Headset anzuschließen. Das Telefonieren über den PC-Lautsprecher sorgt für schlechte Qualität und störende Hintergrundgeräusche.
Ist mein Netzwerk VoIP Ready?
Bei IP-Telefonie basierend auf der Centrex Technologie wird der Sprachverkehr über das LAN und über das Internet zur hosted PBX Anlage geführt. Das bedeutet Ihre Netzwerkinfrastruktur muss über entsprechende Ressourcen wie beispielsweise genügend vorhandene Bandbreite, Switche, eine strukturierte Verkabelung und genügend freie Ports verfügen. Theoretisch sollte VoIP heutzutage ohne Probleme in jedem Netzwerk laufen. In der Praxis lauern jedoch einige Stolpersteine, die dazu führen können, dass es zu Störungen und Unterbrechungen kommen kann. Führen Sie im Idealfall einen sogenannten LAN Check oder VoIP Readiness Check durch.
Was muss ich beachten, wenn ich Daten und Sprache in einem Netzwerk habe?
Wir empfehlen Ihnen mit einem extra Switch ein eigenes VoIP LAN, neben Ihrem Daten LAN aufzubauen. Denn erstens kommen sich Sprach und Datenpakete nicht in die Quere und man vermeidet unnötige Fehlersuchen oder Interferenz Probleme. Und außerdem haben Sie so immer vollen Zugriff und Kontrolle über Leistung, Verfügbarkeiten und Bandbreite. Bestenfalls schaffen Sie sich gleich einen PoE-Switch (Power over Ethernet) an. Diese Switche versorgen Ihr Telefon nicht nur mit der Internetanbindung, sondern auch mit Strom. So sparen Sie sich die lästigen Netzteile und bekommen beides über ein einziges Kabel.
Andreas Marreck Andreas Marreck Key-Account Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog
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