Standortvernetzung Mit MPLS2022-04-19T16:03:16+02:00

Standortvernetzung Mit MPLS

Vodafone Company Net bietet Ihnen eine verbesserte Möglichkeit der internen Kommunikation für Ihr Unternehmen. Egal wo sich Ihre Mitarbeiter befinden, ob in der Zentrale vor Ort oder der Zweigstelle im Ausland, Zuhause oder unterwegs bei Ihrem Kunden, mit Hilfe des MPLS sind sie, über Ihr abgeschirmtes virtuelles privates Netzwerk, direkt miteinander verbunden.

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Vorteile

Einzelne Firmenstandorte per MPLS anzubinden, ist eine Standortvernetzung die auf verschiedene Art und Weise erfolgen kann, da der Fachbegriff MPLS sehr dehnbar verwendet wird.

Auf die wichtigsten Parameter möchten wir hier kurz eingehen.
Ihre IT ist an ihrem Firmensitz zentralisiert und die Niederlassungen müssen sich permanent damit verbinden, um arbeiten zu können?
Wenn das so ist oder sie vorhaben ihr Unternehmen zu zentralisieren, dann eignet sich ein MPLS als Standortvernetzung sehr gut.

Viele Unternehmen verbinden sich per „IP-SEC MPLS“. Das ist eine Variante der Standortvernetzung mit lokalen Internetzugängen, die von der internen IT-Mannschaft oder externen IT-Systemhäusern betrieben wird. Ihre Standorte werden über das öffentliche Internet mit einem Sicherheitstunnel an ihre Firmenzentrale verbunden.
D.h. an jedem Standort sind Firewalls aufgestellt, die die sichere Verschlüsselung der Unternehmensvernetzung über das Internet realisieren.
Bei diesem Art MPLS ist es nicht zwingend wichtig von welchem Provider der Internetzugang geliefert wird und man kann als Unternehmen auch zwischen ADSL und SDSL Anschlüssen auswählen.

Die Carrier selbst bieten zum Teil verschiedene Möglichkeiten unter dem Oberbegriff MPLS an.

Standortvernetzungen können als quasi „MPLS“ auch von den Providern über Internetzugänge per IP –SEC vernetzt werden.
Das ist sicher vordergründig eine günstige Lösung, aber nicht unbedingt die technisch hoch qualifizierte.
Diese Form nennt sich:
IP-VPN Access: das Netz basiert auf IP-Zugangsleitungen. Lokale Internetzugänge werden dabei über das öffentliche WAN per IP SEC von einem Provider vernetzt und gemanagt.

Hybrid Standortvernetzungen sind auch möglich. Wenn Firmenfilialen vielleicht sehr klein sind oder abseits liegen und die Kosten für die Anbindung sehr gering bleiben soll.

Bei einem hybriden MPLS managt entweder meine eigene IT Mannschaft die Vernetzung der kleineren Standorte mit einem lokalen Internetzugang selbst oder der Provider meines MPLS stellt diesem Standort einen gemangten Router zur Verfügung und verbindet sich dann über den lokalen Internetzugang (der von einem anderen Anbieter ist).
Die letztere Form nennt sich:
IP-VPN Remote Fixed Access
Ein IP-VPN Remote Fixed Access verbindet Unternehmensstandorte per remote managed Router über ein Gateway in Ihr Netzwerk.
Dabei wird der Internetzugang von einem lokalen Anbieter geliefert und der Router wird von dem Provider geliefert, der die Vernetzung ihrer restlichen Standorte per IP VPN Plus als klassisches MPLS abbildet.

Problem: Störungsfälle sind schwierig zu beheben, wenn die Leitung nicht vom selben Provider gestellt wird wie der Router. Und die Performance ist oft nicht die Beste.

Daher ist die optimalste und flexibelste Lösung die Standortvernetzung auf Basis des Multi Protocol Label Switching (MPLS) oder IP-VPN PLUS. Eine Standortvernetzung, komplett von einem Provider gemanagt.

Aufbau eines MPLS Netzes

Aufbau einer Standleitung

Ihre Vorteile bei einer MPLS Standortvernetzung

Nur bei einem MPLS-VPN vom Carrier gemanagt, werden Sicherheit, Paketlaufzeiten und die Routen auf denen sich die Daten durch die Netze bewegen komplett sicher gestellt.

Ihr Unternehmensnetz läuft performanter, die internen IT Ressourcen können für wichtigere Aufgaben frei gespielt werden, Hardwarekosten (wie z.B. Firewalls) werden eingespart, die Bandbreite der Leitungen ist dediziert und netto, das Up-und Download Volumen ist symmetrisch, die Sicherheitsmerkmale werden erhöht weil nicht über das WAN geroutet wird. Außendienst- und Home Office Mitarbeiter können sich von außen sicher und einfach mittels eines installierten Clients in das MPLS verbinden.

VoiP mit Quality of Service ist auch in diesem Netz möglich, mit gratis Telefonie unter den Standorten. Applikationen können priorisiert werden und verschiedene Class of Service Auswahlmöglichkeiten stehen selbstverständlich zur Verfügung.

Einheitliche, transparente SLA’s und ein Provider als Ansprechpartner für alle Standorte erleichtern das Ticketmanagement bei Störungsfällen enorm.
Vor allem wird die Störung schneller behoben und Sie als Kunde müssen sich nicht weiter darum kümmern.

Die Technologiemedien, ob Kupfer- oder Glasanbindung oder Richtfunk für die Hauptleitungen und 3G oder ISDN als Back up, alles ist möglich, es kommt nur darauf an was an Ihrem Standort vor Ort selbst verfügbar ist.

Standortvernetzung per MPLS – Ihre Möglichkeiten noch mal im Kurzüberblick:

  • IP-VPN Access basiert auf IP-Zugangsleitungen. Lokale Internetzugänge werden über das öffentliche WAN per IP SEC von einem Provider vernetzt und gemanagt.
  • IP-VPN Remote Fixed Access verbindet Unternehmensstandorte per remote managed Router über ein Gateway in Ihr Netzwerk. Dabei wird der Internetzugang von einem lokalen Anbieter gestellt und der Router wird von dem Provider geliefert, der die Vernetzung ihrer restlichen Standorte per IP VPN Plus als klassisches MPLS abbildet und somit eine Hybridnetz entsteht.
  • IP-VPN PLUS als klassisches MPLS für Ihre Standortvernetzung, komplett von einem Provider im Netz des Anbieters gemanagt.

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Frank Frommknecht

Frank Frommknecht

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