Round-Trip Time und Verfügbarkeit

Von |Veröffentlicht am: 10. November 2010|0.8 Minuten zu lesen|165 Worte|0 Kommentare|

Neben der Bandbreite, die die Menge an übertragbaren Daten pro Zeiteinheit vorgibt (z.B. 10 Mbit/s), gibt es weitere elementare Kriterien, die beim Einsatz einer Standleitung von Wichtigkeit sein können. Für zeitkritische Anwendungen oder bei weit entfernten Nutzern kann die Zeit, die ein Datenpaket in einem Netzwerk vom Sender zum Empfänger und zurück benötigt, an Bedeutung gewinnen. Eine Meßgröße hierfür ist die Round-Trip-Time (RTT, Rundreisezeit), anhand derer sich in Millisekunden ablesen läßt, wie lang ein System von der Aufforderung bis zur Datenbelieferung gewartet hat. Einfluß auf das Ergebnis nimmt die Laufzeit des Signals auf dem Übertragungsmedium sowie die Verarbeitungszeit aktiver Komponenten (z.B. Router und Switch). Funk- und Satellitenverbindungen sind vergleichsweise langsam, Glasfaserstrecken sehr schnell. Die verbindliche Angabe von (möglichst geringen) Roundtrip-Times gehört in die Leistungsbeschreibung eines Standleitungs-Angebots unbedingt mit hinein.

Typische Round-Trip Time bei einem Business Provider:

Innerhalb eines Landes: < 40ms Innerhalb der EU: < 70ms EU-US: < 70ms EU-ASIA: < 70ms

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