IP-basierte Dienste und aktuelle Pläne der QSC

Von |Veröffentlicht am: 13. April 2011|3.5 Minuten zu lesen|708 Worte|0 Kommentare|

Bericht von Dr. Bernd Schlobohm Originalquelle QSC-Blog „Mit unserem bereits Ende 2009 eingeleiteten Wandel vom TK-Netzbetreiber hin zum ITK-Service-Anbieter haben wir die Zeichen der Zeit sehr früh erkannt“ berichte Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC. Reine TK-Netzdienste, wie die Bereitstellung von ADSL2+-Anschlüssen, Call-by-Call und Preselection-Telefonie gehen zurück und verlieren an Ertragskraft. Das Wachstum findet bei IP-basierter Kommunikation und ergänzenden Diensten – wie etwa Cloud Computing – statt. Eine Vielzahl von Marktforschungsinstituten prognostiziert Internet-basierten Diensten große Wachstumschancen in den kommenden Jahren, auch und gerade im Business-to-Business-Markt.

Cloud-Computing beflügelt die CeBIT und QSC

In eine ähnliche Richtung verweist der sehr positive Verlauf der diesjährigen CeBIT, wo Cloud-Computing das Top-Thema war. Laut Messe-Chef Ernst Raue verzeichnete die CeBIT bei Besuchern, Ausstellern und Auftragsbüchern steigende Zahlen. Auch QSC hatte den Eindruck, dass die Hallen durchweg gefüllt, Stände und Vorträge gut besucht waren. QSCs neue Tochtergesellschaft IP Partner äußerte sich genauso zufrieden wie beispielsweise Distributoren Allnet und Michael Telecom, die sich auf dem Planet Reseller präsentierten. Höhepunkt für die QSC ist und war der Gewinn eines Förderpreises beim Technologiewettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zum Thema „TrustedCloud“. Zeigt es doch, dass das Unternehmen und ihre Partner das Talent, die Kreativität und den Willen haben, in diesem neuen Markt zu den Vordenkern in Deutschland zu gehören. QSC hat eine Cloud-Plattform basierend auf OpenSource entwickelt, die eine Vielzahl von Lösungen im TK- und IT-Umfeld ermöglicht. Das Konzept für eine besonders interessante Lösung, die SensorCloud, hat die Firma mit einem kleinen Team innerhalb von wenigen Monaten entwickelt. SensorCloud könnte in zwei bis drei Jahren für QSC einen ganz neuen Markt erschließen. Unterschiedlichste Sensorik-Daten können miteinander verbunden sein, auswerten und an fast jedem Ort der Welt auch zur Steuerung nutzen. Sensorik wird in den nächsten Jahren auf Schritt und Tritt begegnen und vor allem Abläufe im Verkehr, in der Produktion, im Energie-Management und der Logistik steuern. Das ist das „Internet der Dinge“, einer der Zukunftsmärkte der kommenden Jahre. Das BMWi unterstützt daher die Entwicklung der SensorCloud mit einer Förderung in Millionenhöhe, weil es als besonders zukunftsweisend angesehen wird. Mit Cloud-Plattform, die eine Vielzahl weiterer TK- und IT-Lösungen ermöglicht, wird das Next Generation Network (NGN) der QSC immer mehr zu einer „QSC Cloud“.

Gestiegene Finanzkraft steigert unternehmerische Flexibilität

Zukunftsweisend ist auch die Entwicklung von QSC selbst. Schon heute macht die Firma 72 Prozent unserer Umsätze mit IP-basierten Produkten und Diensten nach 65 Prozent im ersten Quartal des vorigen Jahres. Der Konzerngewinn vervierfachte sich von 2009 auf 2010 und der Free Cashflow verdoppelte sich im selben Zeitraum. QSC hat eine der gesündesten Bilanzen in der europäischen TK-Industrie, wie kürzlich ein Analyst schrieb. Diese Ertrags- und Finanzkraft erhöht unsere Handlungsfähigkeit noch einmal deutlich. Weitere Akquisitionen, ermöglichen dem Weg hin zu einem kompletten ITK-Dienstleister. Die unternehmerische Flexibilität hat besonders hohe Priorität. In einem so lebendigen Markt wie dem ITK-Markt muss ein Unternehmen ständig auf neue Markt- und Kunden-Anforderungen antworten können. Die Firma kann das. Und genau diese Flexibilität ist neben der unternehmerischen Prägung auch eine Stärke im Vergleich zum Wettbewerb.

QSC wird Dividendenwert und entwickelt neue Geschäftsfelder

Gleichzeitig wird ab kommendem Jahr Aktionärinnen und Aktionären von QSC endlich eine Dividende gezahlt. Auch deshalb will das Unternehmen die Ertragskraft nachhaltig steigern. Konkret plant QSC für 2011 einen Free Cashflow von 35 bis 45 Millionen Euro (ohne Akquisitionen). QSC konzentriert sich wie bisher auf IP-basierte Dienste – und erschließen neue Geschäftsfelder:

  • Mit „Open Access“ zum Beispiel verbindet QSC überregionale Wholesaler mit regionalen Anbietern von Glasfaserinfrastruktur. Dieses Integrator-Modell wird mittelfristig sehr an Bedeutung gewinnen.
  • Mit Managed Outsourcing bietet das Unternehmen klassischen Netzbetreibern den effizienten Betrieb ihres Netzes als Dienstleister an. Dazu integriert QSC das Netz in der NGN, und last der hocheffizientes Netz noch besser aus und variabilisieren die Kosten von Netz-Partners.
  • Neben dem Ausbau der Rechenzentrums-Dienstleistungen über IP Partner plant die Unternehmen weitere Lösungen, z.B. Fixed-Mobile-Anwendungen.

Ziel ist ein integrierter ITK-Serviceanbieter mit hoher Finanz- und Ertragskraft zu werden. 2010 hat QSC operativ gute und strategisch sehr gute Fortschritte gemacht. Auch 2011 weitere Schritte sind vorgesehen.

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Ronald Bals

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