MPLS Backbone2021-10-08T12:38:09+02:00

MPLS Backbone

Mit MPLS Netzwerken verbinden Sie Ihre Unternehmensstandorte zu einem ganzheitlichen Firmennetz – einem virtuellen privaten Netz, kurz VPN genannt – und sorgen somit für eine schnelle und effiziente Kommunikation. Wichtige Merkmale sind dabei u. a.:

  • Class of Service (CoS)

  • Zentraler Internetzugang

  • Application Aware Network

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Vorteile

MPLS Backbone ist vereinfachter Darstellung innerhalb des MPLS NetzesDie Datenübertragung in einem Netz bzw. MPLS Backbone, kann entweder verbindungslos oder verbindungsorientiert erfolgen. Bei der verbindungsorientierten Datenübertragung wird ein Datenpaket von einem im Netz bzw. Backbone befindlichen Switch mit Verbindungsinformationen versehen, welche den Weg der Weiterleitung definieren, indem sie dem Datenpaket ein “Label“ mit genau diesen Informationen umhängen. Dies nennt man Label-Switching.

Das Label-Switching erklärt die letzten 2 Buchstaben im Wort MPLS, was für Multiprotocol Label Switching steht. Multi-Protokoll heißt es deswegen, weil das Label-Switching auch in Kombination mit zusätzlichen Protokollen wie zum Beispiel auch CRLDP oder RSVPTE erfolgt. Während der Signalisierungsphase kann man damit Ressourcen im Netz managen und auch nach Dienstklasse (Sprache, Daten, Video) priorisieren.

Hiermit kann man Servicequalität gewährleisten, was v.a. für die kombinierte Übertragung zeitkritischer Daten wie Sprache und Video wichtig ist.

Aufbau eines MPLS Netzes

Aufbau einer Standleitung

Das MPLS Backbone ermöglicht Dienste wie:

  • Traffic Engineering: die gezielte zur Verfügungstellung schneller Wege innerhalb des Netzes. Zum Beispiel in Form von Premium-Verbindungen mit hohen SLA.
  • Layer 2 VPN: Punkt-zu-Punkt Verbindungen, Ethernet-VLANs oder Frame-Relay-Pfade, über ein MPLS-Netzwerk. Man spricht hierbei auch von emuliertem Layer 2.
  • Virtual Private LAN-Services: Auf Ethernet basierende Layer 2 Verbindungen, die mittels einer Ethernet-Schnittstelle übergeben werden. Da es sich nicht um eine physikalische Ethernet-Verbindung handelt, spricht man von virtual private LAN-Services (VPLS)
  • Layer 3 VPN oder VPRN (virtual private routed networks): Über Routing-tables werden kundenspezifische “Teil-Netze“ abgebildet, die innerhalb des Carriernetzes betrieben werden.

Innerhalb von Datennetzen, lässt sich mittels MPLS also gezielt managen, was im Netz wie geschehen soll. Im Vergleich zur verbindungslosen, reinen IP-Kommunikation wo eine solche Koordination nicht erfolgt, ist dies ein großer Vorteil.

Ein MPLS Backbone ist im Allgemeinverständnis demnach ein Carriernetz, welches MPLS-enabled ist, also über MPLS-fähige Switches verfügt, um für Firmenkunden u.a. obige Dienste zur Verfügung stellen zu können.

Provider

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Frank Frommknecht

Key Account Consultant

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