Rechenzentrum Ausfallsicherheit2022-04-19T16:00:47+02:00

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Vorteile

Für immer mehr Unternehmen, ist eine redundante Datensicherung elementar und überlebenswichtig. So wird die Sicherheit im Rechenzentrum eine wichtige Grundlage des Unternehmenserfolges. Für ein Rechenzentrum steht vor allem die physische Sicherheit im Vordergrund. Als wesentliche Bestandteile der physischen Sicherheit sind Stromversorgung, Klimatisierung, Kommunikationsanbindung, Brandschutz, Gebäudesicherheit und restriktive Zutrittsregelungen. Diese sind voneinander abhängig und im Gesamtbild zu betrachten. So reicht eine perfekt funktionierende USV nicht aus, wenn beim Umschalten von Netz- auf Batteriebetrieb die Elektronik versagt und die Anlagen nicht kompatibel sind. Wichtige Aspekte sind auch Gebäudesicherheit, Klimatisierung, Effizienz, Skalierbarkeit, Störungsmanagement. Es muss ein ganzheitlicher Plan vorhanden sein, um die Anforderungen entsprechender Sicherheit zu gewährleisten.

Gebäudesicherheit

Das Rechenzentrum muss gewährleisten, dass Ausfallsicherheit, Vertraulichkeit, und Integrität der dort gelagerten Daten garantiert ist. Voraussetzung hierfür ist eine ausgearbeitete maßgeschneiderte Unternehmenslösung. Ein wichtiger Aspekt ist die Zutrittskontrolle. Die jeden Zutritt genauestens kontrolliert und protokolliert. Nur so hat man die Garantie dafür, welche Personen sich zu welcher Zeit im Rechenzentrum aufhalten. Damit auch wirklich nur autorisierte Personen Zutritt erlangen, hat sich in der Praxis eine Kombination aus Schlüsselkarten, biometrischen Zugangssystemen kombiniert mit Personenvereinzelungsanlagen und Kameraüberwachung als zuverlässiges Zutrittssystem bewährt.

Brandschutz

Brände führen immer wieder zu verheerenden und Existenz bedrohenden wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und zu einem unwiederbringlichen Verlust geschäftskritischer Daten.

  • Ist das Rechenzentrum in verschiedene Brandabschnitte unterteilt?
  • Existieren Handfeuerlöscher?
  • Wie werden intern Sicherheitsdienst und Feuerwehr informiert?
  • Was wird als Löschmittel verwendet? Schadet das der Technik?
  • Sind Systeme auch im Brandfall noch betriebsbereit?
  • Wurde auf Brandabschottung der Trassen geachtet?
  • Wie wird mit Brandlasten umgegangen?
  • Gibt es ein Brandfrühesterkennungssystem?
  • Sind Entgasungs-, Ventilations- und Druckentlastungs-Systeme vorhanden?
  • Ist das Brandsystem redundant ausgelegt?

Stromversorgung

auch bei Ausfällen des öffentlichen Stromnetzes muss für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gesorgt sein.

  • Hat das Rechenzentrum eine Blitzschutzvorrichtung oder einen Überspannungsschutz?
  • Welchen Zeitraum kann die USV unter Vollleistung überbrücken?
  • Gibt es Netzersatzanlagen, die im Falle eines länger andauernden Stromausfalls die Versorgung übernehmen können, um die Ausfallsicherheit zu garantieren?
  • Erfolgt der Übergang der Stromversorgung problemlos? Und zwar vom Normal- auf Notbetrieb und umgekehrt?
  • Ist die Stromverfügbarkeit in den Service Level Agreements geregelt?
  • Ist eine zusätzliche Versorgung durch das bestehende Netz überhaupt möglich?

Klimatisierung

Da der größte Teil der zugeführten Energie von den Geräten in Form von Wärme wieder abgegeben wird, spielt neben der Stromversorgung, die Klimatisierung eine wichtige Rolle.

  • Ist das Klimatisierungssystem von den Geräten bis hin zum Kaltwasserversorgungsnetz redundant aufgebaut?
  • Lassen sich Temperatur und die Luftfeuchtigkeit jederzeit messen und protokollieren?
  • Sind Verfügbarkeiten und Servicebedingungen in SLAs geregelt?
  • Werden umweltfreundliche Kühlsysteme mit Freikühlungsfunktion verwendet?

Netzwerkanbindung

Als wichtiger Bestandteil für den externen Datenaustausch sollte die Netzwerkanbindung redundant aufgebaut sein.

  • Stehen mindestens zwei separate Hauseinführungen von zwei unterschiedlichen Netzbetreibern zur Verfügung?
  • Ist Carrier-Neutralität gewährleistet?
  • Alternativ Backup wie Funk (WLL)
  • Sind kurze Latenzzeiten gewährleistet?

Skalierbarkeit

  • Kann die Rechenzentrumsfläche insgesamt erweitert werden?
  • Inwieweit kann an jedem Punkt des Rechenzentrums die Hardwarekapazität aufgestockt werden?
  • Störungsmanagement
  • Auch Maßnahmen für den Notfall dürfen nicht unterschätzt werden. In Disaster Recovery-Plänen muss beschrieben werden, wie im Krisenfall vorgegangen wird, um die Ausfallsicherheit zu garantieren.
  • Wie wird im Krisenfall reagiert?
  • Liegen Notfallpläne vor?
  • Haben Sie im Unternehmen einen Verantwortlichen, der für Datensicherheit zuständig ist und auch in Notfallsituationen mit dem Rechenzentrumsanbieter zusammenarbeiten und vor Ort sein kann?
  • Welcher Bereiche des Systems im Ernstfall zuerst wiederhergestellt werden müssen?

Die Qualitätseinstufungen von Rechenzentren werden in Tier Klassifizierungen unterteilt:

Tier 1
Im Level Tier 1 ist keine Redundanz Voraussetzung. Es gibt nur ein einziger Versorgungsweg für Energie und Kälteverteilung. Das System ist daher nicht fehlertolerant und auch eine Wartung im Betrieb ist nicht gewährleitstet.

Tier 2
Diese Tier-Klassifizierung unterscheidet sich dadurch, dass redundante Komponenten verwendet werden und eine Entwärmungsleistung von 430 bis 540 Watt pro Quadratmeter nötig ist. Bei Tier-2-Rechenzentren ist mit 99,75 Prozent Verfügbarkeit zu rechnen, also mit 22 Stunden Ausfallzeit pro Jahr.

Tier 3
Tier-3-Rechenzentren verwenden redundante Komponenten, der Server ist zweifach vorhanden sowie mehrfache, aktive und passive, Versorgungswege. Tier-3-Rechenzentren erhöhen ihre Ausfallsicherheit zudem durch mehrere Brandabschnitte. Insgesamt erreicht ein Rechenzentrum in Stufe 3 bei einer Ausfallzeit von 1,6 Stunden jährlich eine Verfügbarkeit von 99,98 Prozent.

Tier 4
Durch die komplette Redundanz mit doppelten Versorgungswegen sind SPOFs nahezu ausgeschlossen.
Die Entwärmungsleistung liegt dabei über 1.620 Watt pro Quadratmeter. Mit Tier 4 erhält der Anwender ein äußerst fehlertolerantes System. Bei nur 0,8 Stunden durchschnittlicher jährlicher Ausfallzeit können die Anwender eine Verfügbarkeit von 99,991 Prozent erwarten. So ist hier die höchste Ausfallsicherheit gegeben.

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Andreas Marreck

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