Geschichte des Ethernet

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Die Ethernet-Technologie entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten vom LAN- (Local Area Network) zum WAN-Standard (Wide Area Network) für Unternehmen.

Zeitlich

  • 1973 – 1975 Das Xerox Palo Alto Research Center (PARC) entwickelt zusammen mit Robert Metcalfe und David R. Boggs das Protokoll Ethernet, das ursprünglich von dem funkbasierten ALOHAnet der Universität von Hawaii abgeleitet wurde. Die erste Version arbeitet mit 3 Mbit/s und ist ein firmenspezifisches, nicht standardisiertes Produkt.
  • 1976 präsentierten Metcalfe und David Boggs auf der „National Computer Conference“ ihre Idee des Ethernets. Ihren Vortrag mit dem Titel “Ethernet: Distributed Packet-Switching For Local Computer Networks“ veröffentlichten sie und ist seither im Internet verfügbar.
  • 1979 arbeiteten Robert Metcalfe, DESC, Intel und Xerox zusammen an der Standardisierung von Ethernet.
  • 1980 Weiterentwicklung der ersten Ethernet-Version vom IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers. Noch im selben Jahr wird Ethernet um die sogenannte „Token-Access-Methode“ ergänzt.
  • Ab 1981 folgen noch drei andere Techniken: CSMA/CD (802.3), Token Bus (802.4) und Token Ring (802.5). Daraufhin entstehen zahlreiche weitere Ethernet-Produkten.
  • 1985 Veröffentlichung des Ethernet-Standards als internationaler Standard ISO/DIS 8802/3
  • Ab 1986 verstärkt das IEEE seine Aktivitäten im Bereich Ethernet-on-Twisted Pair.
  • 1991 10BASE-T wird zum Standard, sowie Ethernet auf Glasfaserleitungen, was 1992 zu den 10BASE-F-Standards (F für Fibre-Optics) führte.
  • 1998 der IEEE 802.3ac Standard für Gigabit Ethernet über Glasfaserleitungen wird anerkannt.
  • 1999 Gigabit Ethernet über Kupfer wird standardisiert.

Geschichte des Ethernets

Nutzung des Ethernet

Geschichte des Ethernets

Seit 2005 hat sich die Nutzung von Point-to-multipoint Ethernetverbindungen praktisch verfünffacht.
Insgesamt werden Lan Links basierend auf der Ethernet-Technologie immer bekannter und beliebter und das nicht nur aus dem Grund, dass man bei Ethernet-Connect in keine neue, teure Schnittstelle investieren muss, sondern vorhandene Strukturen erweitert.

Ist die Bandbreite verfügbar?
Telefongesellschaften stellen Ethernet-Leitungen auf Basis unterschiedlicher Technologien zur Verfügung. So kann es sein, dass ein Anbieter maximal 30 Mbit, ein anderer jedoch 1 Gbit-Bandbreite an Ihrem Standort liefern kann. ->Prüfen Sie die verfügbare Bandbreite immer bei mehreren Anbietern
Für welche Dienste benötigen sie ihre Ethernet Leitung?
Manche Anbieter liefern Ethernet mit einer 2-Wegeführung. Das ist prinzipiell gut, da sie dadurch eine höhere Verfügbarkeit (SLA) und Ausfallsicherheit erhalten. Jedoch sind solche Leitungen nicht dazu geeignet Sprache (VoIP) und Videodaten zu transportieren. Sollten Sie VoIP oder Video Anwendungen nutzen, prüfen Sie bitte auch, ob Sie "Quality of Service" oder "Class of Service" auf Ihrer Ethernet-Leitung benötigen. Also die Garantie schneller Datenleitungen im ersten Fall, oder das Priorisieren unterschiedlicher Klassen von Daten (Data, VoIP, Video). Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn Sie die verfügbare Bandbreite auf Ihrer Leitung weitgehend ausnutzen. Sobald der traffic zu hoch wird, leidet nämlich die Qualität zeitkritischer Dienste wie VoIP oder Video. Class of Service schafft hier Abhilfe, da die Bandbreite dynamisch gemanaged wird. -> Definieren Sie die von Ihnen benötigten Dienste und Bandbreiten genau.
Wieso ist Ethernet nicht gleich Ethernet?
Ethernet-Leitungen können transparent, d.h. als echtes Ethernet (Layer3) geliefert werden, oder nur emuliert. Emulierte Ethernet-Leitungen sind virtuelle Layer2 (IP) Leitungen (VPLS / Ethernet over MPLS) und werden in MPLS-Netzen "erzeugt". Hieraus ergeben sich negative Auswirkungen auf Performance und Round-Trip Times, wodurch beim Einsatz zeitkritischer Anwendungen wie Storage- bzw. Metro-Links große Probleme entstehen. -> Prüfen Sie die Dienstbeschreibungen Ihres Anbieters genau.
Bandbreite vs. Preis?
Hohe Ethernet-Bandbreiten sind relativ günstig. Für die Telefongesellschaften macht es oft keinen Kostenunterschied ob dem Kunden 30 oder 100 Mbit zur Verfügung gestellt werden, denn es wird meist die gleiche Hardware und gleiche Leitung verwendet. Daher lohnt es sich, Ethernet-Bandbreiten bewusst großzügig zu wählen, damit Features wie "Class of Service" ggfs. gar nicht notwendig sind. Da eine Verdopplung der Bandbreite meist nur mit einer Preissteigerung von z.B. 10% einher geht, lohnt es sich die Bandbreite großzügig zu kalkulieren. -> Dimensionieren sie ihre Ethernet-Bandbreite großzügig. Verhandeln sie hart, es lohnt sich!

Unsere Ethernet Kunden: Erfolg auf ganzer Linie

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