Ethernet Management2021-10-08T09:57:39+02:00

Ethernet Management

Eine Ethernet Vernetzung ermöglicht die direkte Verbindung von zwei oder mehr Standorten eines Unternehmens. Man unterscheidet hierbei in der Regel drei Varianten:

  • Hub & Spoke Anbindung

  • Any to Any Anbindung

  • Ethernet Private Network (EPN)

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Vorteile

Ethernet ManagementEthernet wird schon lange als LAN Technologie verwendet, damit Unternehmen Ihre Standortvernetzung effizient managen können. Hierfür wurden früher jedoch meist folgende Protokolle verwendet. SNMP-ICMP Echo (or IP PING), IP Traceroute und Layer 2 Traceroute.

Grundsätzlich ist Ethernet aber nun einfacher zu managen als IP, da das E-LMI Protokoll entwickelt worden ist und somit einheitliche Standard Schnittstellen beim Anbieter und Kunden verwendet werden können.

Das lokale Ethernet Management Interface verkehrt zwischen den Kunden Endgeräten und den Benutzer gerichteten Provider Endgeräten.
Dadurch das Ethernet als einheitliche Sprache an beiden Endpunkten verwendet wird mit einheitlichen Schnittstelleneinrichtungen, wird der Subscriber Service automatisch angepasst.
Die Endgeräte erhalten automatisch die VLAN Zuordnung und das entsprechende Bandbreitenprofil und weitere Einstellungen wie Class of Service etc.

Die automatische Versorgung und einheitliche Korrespondenz zwischen den Endgeräten reduziert aufwendige Einrichtungen und die Koordination zwischen Provider und Endkunde wird auch deutlich einfacher.

Es erübrigen sich aufwendige Lernprozesse, wie die Endgeräte eingestellt werden müssen, reduziert Anpassungsbarrieren und verringert erheblich das Risiko von menschlichen Irrtümern, aufgrund der Voll Automatisierung über Ethernet.

Ethernet über SDH oder native Ethernet-Technologie, und alle Schnittstellen sind vollständig transparent für Layer-2-Ethernet-Protokolle. Das bedeutet, dass Kundenihr eigenes VLAN sowie Broadcast- und Multicast-Domains mit der Infrastruktur betreiben können, die ihren spezifischen Anforderungen entspricht.
Teure ATM/FR Schnittstellen werden also von Ethernet abgelöst.
Mit Ethernet erfolgt daher eine automatische logische Trennungen durch VLANS.

Herkömmliche IT Kenntnisse sind ausreichend, Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 10Gbit/s sind in der Regel kein Problem und weisen folgende Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten auf:

Aufbau einer Ethernet Vernetzung

Aufbau einer Standleitung

Üersicht

Geschwindigkeit Schnittstelle Anschlüsse
2Mbit/s bis 10Mbit/s 10/100/1000BASE-T
1000BASE-SX/LX
RJ45
LC,SC,FC/PC
15Mbit/s bis 100Mbit/s 100/1000BASE-T
1000BASE-SX/LX
RJ 45
LC,SC,FC/PC
150Mbit/s bis 1Gbit/s

1000BASE-SX/LX
1000BASE-SX Multimode 850nm
1000BASE-LX Singlemode 1310nm

RJ45
LC,SC,FC/PC
LC,SC,FC/PC
10Gbit/s

10GBASE-SR Multimode 850nm

10GBASE-LR Singlemode 1310nm
10GBASE-LR Singlemode 1550nm

LC,SC,FC/PC

Ethernet Management

Durch Ethernet kann die Bandbreite skaliert und maßgeschneidert für die Priorisierung von Applikationen verwendet werden, um eine einfache Performancesteigerung herbei zu führen.

Verschiedene Topolgien wie Punkt zu Punkt, Hub and Spoke und Any to Any sind weltweit möglich.

Anwendungskonvergenzen, Servicekonvergenz und eine Netzwerkkonvergenz wird mit Ethernet einfacher, flexibler und optimiert erreicht.

Ethernet-Dienste sind für Firmen vor allem deswegen interessant, da sie das standortübergreifende Management des eigenen internen Firmennetzes in einer transparenten Ethernet-Umgebung außerhalb der Firmenräumlichkeiten einfach ermöglicht, ohne über das öffentliche WAN routen zu müssen und so eine bessere Performance, höhere Sicherheitsissues und schneller RDT Times möglich sind.

Provider

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Ronald Bals

Key Account Consultant

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