VoIP Telefonanlage

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VoIP Telefonanlage
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VoIP TelefonanlageVoIP Telefonanlagen bezeichnet man auch als virtuelle Telefonanlagen. Sie lagern Ihre Telefonanlage ganz einfach mit Ihrem Internet-Anschluss aus und sparen dadurch massig Kosten. Der Verbindungsaufbau erfolgt über eine IP-Adresse, anders als bei einer klassischen Telefonanlage. Die gesamte Kommunikation kann über Ihren Internet-Anschluss laufen. Man verzichtet auf die TK-Anlage und sogar die Verbindung zum Festnetz. Die VOIP-Anlage wird dabei vollständig ins Netz ausgelagert und von einem VoIP-Carrier gehostet. Der VOIP-Anbieter stellt alle Leistungsmerkmale zur Verfügung, die über das IP-Telefon bedient werden können.

VoIP-Telefonanlagen können so problemlos erweitert werden, parallel zum Wachstum Ihres Unternehmens. Probleme, wie technische Wartung etc. entfallen, da keine vor-Ort Installation nötig ist. Alle Teilnehmer sind überall erreichbar, da die IP-Adresse nicht an einen Standort gebunden ist.

Bei einer VoIP-Anlage sind die System-Anforderungen äußerst gering. Unbedingt benötigt man jedoch eine breitbandige Internet-Verbindung, ab DSL 6000:

Vorteile einer VoIP Telefonanlage:

  • Die Sprachqualität ist normalerweise vergleichbar mit der der klassischen Telefonie – nur die Kosten sind deutlich niedriger.
  • Übliche ISDN-Komfortmerkmale werden mittels einer virtuellen TK normalerweise ebenfalls unterstützt.
  • Je nach VOIP-Anbieter ist eine VOIP- Telefonanlage flexibel skalierbar nach Anzahl der Nutzer.Die TK-Anlage benötigt keinen Platz mehr (sie kommt aus der „Cloud“)
  • Größtmögliche Flexibilität durch Anpassung an die Geschäftsentwicklung (schnelles und einfaches An- und Abmelden von Nebenstellen). Leistungsumfang wie eine große TK-Anlage
  • Bis zu 60 Prozent Kostenersparnis und keine Investitionen in eine TK-Anlage (Hardware)
  • Weitreichende Möglichkeiten der Computer Telefonie Integration (CTI) durch die Nutzung von CTI-Clients
  • Vielfältige Optionen im Bereich Fixed Mobile Convergence (FMC)
  • Smartphone-Apps für noch mehr Flexibilität und Mobilität
  • Möglichkeiten der Telefonat-Aufzeichnung und Archivierung
  • Erweitertes technisches Sicherheitskonzept
  • Problemlose Einbindung von Heimarbeitsplätzen
  • Kostenlose Telefonie zwischen den Standorten eines Unternehmen
  • Voice-Box mit optionaler Integration in Mail-Client
  • Warteschlange mit individueller Wartemusik
  • Sprachdialoge (IVR) zur gezielten Anrufweiterleitung
  • CTI-Integration (u.a. Anbindung von Kundendatenbanken)
  • Zeitsteuerung
  • Parallel-Call
  • Ausfallsicher
  • Einfache Administration der Funktionalitäten über selbsterklärendes Webfrontend
  • Nutzung von jeder breitbandigen Internetverbindung weltweit bspw. auch zu Hause (bei Teleworkern) oder im Urlaub
  • Standortvernetzung (bspw. Niederlassungen und Home-Office)
  • – damit auch kostenlose Telefonate zwischen den Standorten möglich
  • – zentrale regionale Nummer unabhängig von Standorten, auf Wunsch
  • Bis zu 50% günstiger als konventionelle Telefonanlagen
  • Keine Kapitalbindung, da keine Hardwareanschaffung notwendig
  • Garantiert immer auf dem neuesten Stand
  • => nie mehr Ersatzinvestitionen / Wartung

Nachteile von VoIP Anlagen:

Nicht überall sind schnelle DSL-Verbindungen verfügbar. Die Qualität/ Bandbreite des Firmennetzwerks ist ausschlaggebend.  Da der Datenverkehr über das Internet abgewickelt wird, muss die Sicherheit besonders beachtet werden..

Profitieren Sie bei Savecall von der langjährigen Erfahrung unserer IT-Experten.

Wie kann ich mich vor Ausfällen beim Wechsel zur VoIP Telefonanlage schützen?
Jeder der schon einmal den Anbieter im Festnetzbereich gewechselt hat, weiß was alles schief laufen kann. Daher nützen wir von Savecall auch einen ganz besonderen Weg, nämlich die sanfte Migration. In diesem Fall, wir die virtuelle Anlage parallel zur festen TK Anlage aufgebaut und läuft eine Zeit lang im Parallelbetrieb. Somit kann alles in Ruhe getestet werden und erst danach erfolgt dann z.B. die Portierung bzw. der Abbau der Anlage.
Kann ich „alte“ Endgeräte weiter nutzen?
Voraussetzung für die Integration in die virtuelle TK -Anlage ist, dass das Endgerät IP-fähig und anlagenkompatibel sein muss. Mit dem Endgerätehersteller bzw. Anbieter muss geklärt werden, ob die MAC-Adresse (individuelle Gerätenummer der Telefone) umgetragen werden kann. Das kommt immer auf den Anbieter an. Leider gibt es einige Systemtelefone, bei denen dies vom Anbieter nicht erwünscht ist und daher die Telefone nicht in die neue Anlage integrierbar sind. Empfehlenswert ist also, die Telefongerätetypen genau zu prüfen und sich frühzeitig eine schriftliche Bestätigung der Anbieter einzuholen, ob die Telefone auch in der virtuellen TK -Anlage weiter genutzt werden können. Faxgeräte können über sogenannte ATAs (Analoge Terminal Adapter) in die VoIP TK-Anlage integriert werden. Ebenso ist auch möglich, den eFax Dienst der hosted PBX zu nutzen, bei dem aus jeder Office Anwendung heraus gefaxt werden kann. Empfangen werden die Faxe als E-Mail Attachement im PDF Format. Auf Faxgeräte kann komplett verzichtet werden, was sich nicht nur platz- sondern auch kostensparend auswirkt.
Verändert sich die Sprachqualität bei VoIP?
Achten Sie darauf, dass bei der virtuellen Telefonanlage der Codec G711 zur Verschlüsselung der Signalisierungsdaten eingesetzt wird. Dieser Codec wird auch beim herkömmlichen ISDN verwendet und liefert Ihnen dementsprechend die gleich gute Sprachqualität. Die Voraussetzung für ein störungsfreies Telefonieren ist das Vorhandensein von genügend Bandbreite. Pro telefonierenden User kann hier grob mit 100 kbit/s kalkuliert werden. Sollten Sie ein Softphone verwenden, raten wir Ihnen ein qualitativ hochwertiges Headset anzuschließen. Das Telefonieren über den PC-Lautsprecher sorgt für schlechte Qualität und störende Hintergrundgeräusche.
Ist mein Netzwerk VoIP Ready?
Bei IP-Telefonie basierend auf der Centrex Technologie wird der Sprachverkehr über das LAN und über das Internet zur hosted PBX Anlage geführt. Das bedeutet Ihre Netzwerkinfrastruktur muss über entsprechende Ressourcen wie beispielsweise genügend vorhandene Bandbreite, Switche, eine strukturierte Verkabelung und genügend freie Ports verfügen. Theoretisch sollte VoIP heutzutage ohne Probleme in jedem Netzwerk laufen. In der Praxis lauern jedoch einige Stolpersteine, die dazu führen können, dass es zu Störungen und Unterbrechungen kommen kann. Führen Sie im Idealfall einen sogenannten LAN Check oder VoIP Readiness Check durch.
Was muss ich beachten, wenn ich Daten und Sprache in einem Netzwerk habe?
Wir empfehlen Ihnen mit einem extra Switch ein eigenes VoIP LAN, neben Ihrem Daten LAN aufzubauen. Denn erstens kommen sich Sprach und Datenpakete nicht in die Quere und man vermeidet unnötige Fehlersuchen oder Interferenz Probleme. Und außerdem haben Sie so immer vollen Zugriff und Kontrolle über Leistung, Verfügbarkeiten und Bandbreite. Bestenfalls schaffen Sie sich gleich einen PoE-Switch (Power over Ethernet) an. Diese Switche versorgen Ihr Telefon nicht nur mit der Internetanbindung, sondern auch mit Strom. So sparen Sie sich die lästigen Netzteile und bekommen beides über ein einziges Kabel.
Andreas Marreck Andreas Marreck Key-Account Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog
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