VoIP Provider Übersicht

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VoIP Provider Übersicht
No. of clients
No. of phones
Amount
  • AT&T
  • Telekom Austria
  • NTT
  • Cogent
  • Telia Sonera
  • Telstra
  • M-Net
  • Versatel
  • GTT
  • Verizon
  • UPC
  • Unify Siemens
  • T-Mobile
  • Telekom
  • Tele 2
  • Riedel Networks
  • QSC
  • Onephone
  • nfon
  • Microsoft
  • Interxion
  • Interoute
  • eunetworks
  • eplus
  • ecotel
  • easynet
  • DTMS
  • Claranet
  • Cisco
  • BT
  • Vodafone
  • Deutsche Telefon
  • Avaya
  • o2
  • Colt

VoIP (Voice over IP)wird auch umgangssprachlich als „Internet Telefonie“ bezeichnet. Bei VoIP-Lösungen telefoniert man demnach über Computernetzwerke, welche nach Internet Standards aufgebaut sind.

Centrex „Virtuelle Telefonanlage“

VoIP Provider ÜbersichtDer Begriff Centrex kommt von Central Office Exchange. Ein Telefonsystem auf Basis des Verfahrens IP-Centrex  ist in erster Linie für mittelständische Unternehmen entwickelt und ermöglicht die Nutzung von Telefonfunktionen wie bei einer herkömmlichen Telefonanlage. Allerdings befindet sich diese im Netz und wird gehostet.

Mit einer netzbasierten,gehosteten TK-Anlage, einer sogenannten virtuellen Telefonanlage sind, im Vergleich zu einer eigenen Telefonanlage, wesentlich geringere Investitionen erforderlich.Sofern Sie keine herkömmlichen Tischtelefone benötigen sind diese auch nicht notwendig, da sie per headset über den PC telefonieren können. Eine Art „Skype“ für Profis, mit Ihrer bisherigen Telefonnummer und Durchwahlnummern, allen bisherigen Funktionen Ihrer Telefonanlage und Quality of service.

Die gesamte Kommunikation läuft dann über Ihren Internet-Anschluss. Separate und relative teure ISDN-Anschlüße werden nicht mehr benötigt.

Man verzichtet also auf eine eigene TK-Anlage vor Ort und ebenso die ISDN-Anschlüße zum Festnetz. Stattdessen lässt man sich ganz einfach von einem VOIP-Provider bzw. Centrex-Anbieter die Dienste zur Verfügung stellen.

Man kann eine virtuelle Telefon/TK-Anlage üblicherweise jederzeit und kurzfristig je nach Bedarf erweitern.  Weitere Nebenstellen können beliebig hinzugebucht werden: Heute 10, morgen 15, wie Sie möchten. Je nach VOIP-Carrier stehen diese in kurzer Zeit zur Verfügung. Auch die Migration von einer bestehenden Anlage kann stufenweise durchgeführt werden.

Bei einer virtuellen Telefonanlage sind die System-Anforderungen relativ gering. Unbedingt benötigt man jedoch eine breitbandige Internet-Verbindung und ein LAN, das „VoIP ready“ ist:

  • Die Sprachqualität ist normalerweise vergleichbar mit der der klassischen Telefonie – nur die Kosten sind deutlich niedriger
  • Übliche ISDN-Komfortmerkmale werden normalerweise unterstützt
  • Je nach VOIP-Anbieter ist eine virtuelle Telefonanlage flexibel skalierbar nach Anzahl der Nutzer

Verschiedene, beispielhafte VOIP Provider:

Deutsche Telefon (Centrexx35):

  • Die TK-Anlage der Deutschen Telefon benötigt keinen Platz mehr (sie kommt aus der „Cloud“)
  • Größtmögliche Flexibilität durch Anpassung an die Geschäftsentwicklung (schnelles und einfaches An- und Abmelden von Nebenstellen)
  • Leistungsumfang wie eine große TK-Anlage
  • Bis zu 60 Prozent Kostenersparnis und keine Investitionen in eine TK-Anlage (Hardware)
  • Sehr günstiger Telefontarif „Business M“
  • 3 Flatrates: deutsches Festnetz, international und Mobilfunk
  • Weitreichende Möglichkeiten der Computer Telefonie Integration (CTI) durch die Nutzung von CTI-Clients
  • Vielfältige Optionen im Bereich Fixed Mobile Convergence (FMC)
  • Smartphone-Apps für noch mehr Flexibilität und Mobilität
  • Möglichkeiten der Telefonat-Aufzeichnung und Archivierung
  • Erweitertes technisches Sicherheitskonzept
  • Einzigartige Sicherheitstools (wie z.B. das „Kostenlimit“) zur Vermeidung von Missbrauchs
  • Problemlose Einbindung von Heimarbeitsplätzen
  • Kostenlose Telefonie zwischen den Standorten eines Unternehmen

nfon:

  • Voice-Box mit optionaler Integration in Mail-Client
  • Telefonkonferenzen mit bis zu 50 Teilnehmern
  • Warteschlange mit individueller Wartemusik
  • Sprachdialoge (IVR) zur gezielten Anrufweiterleitung
  • CTI-Integration (u.a. Anbindung von Kundendatenbanken)
  • Zeitsteuerung
  • Parallel-Call
  • Ausfallsicher
  • Einfache Administration der Funktionalitäten über selbsterklärendes Webfrontend
  • Nutzung von jeder breitbandigen Internetverbindung weltweit bspw. auch zu Hause (bei Teleworkern) oder im Urlaub
  • Standortvernetzung (bspw. Niederlassungen und Home-Office)
  • – damit auch kostenlose Telefonate zwischen den Standorten möglich
  • – zentrale regionale Nummer unabhängig von Standorten, auf Wunsch
  • Bis zu 50% günstiger als konventionelle Telefonanlagen
  • Keine Kapitalbindung, da keine Hardwareanschaffung notwendig
  • Garantiert immer auf dem neuesten Stand
  • => nie mehr Ersatzinvestitionen

Was gibt es bei der Planung des Umstiegs zu einer Centrex basierten VoIP-Lösung in der Praxis zu bedenken ? Gibt es besondere Praxis-Tips ? Wann ist mein LAN wirklich „VoIP-ready„? Worauf müßen sich die User im Unternehmen einstellen?

Sprechen Sie uns gerne mit Ihren Fragen an und profitieren Sie von der langjährigen Praxis-Erfahrung unserer unabhängigen IT-Experten.

Wie kann ich mich vor Ausfällen beim Wechsel zur VoIP Telefonanlage schützen?
Jeder der schon einmal den Anbieter im Festnetzbereich gewechselt hat, weiß was alles schief laufen kann. Daher nützen wir von Savecall auch einen ganz besonderen Weg, nämlich die sanfte Migration. In diesem Fall, wir die virtuelle Anlage parallel zur festen TK Anlage aufgebaut und läuft eine Zeit lang im Parallelbetrieb. Somit kann alles in Ruhe getestet werden und erst danach erfolgt dann z.B. die Portierung bzw. der Abbau der Anlage.
Kann ich „alte“ Endgeräte weiter nutzen?
Voraussetzung für die Integration in die virtuelle TK -Anlage ist, dass das Endgerät IP-fähig und anlagenkompatibel sein muss. Mit dem Endgerätehersteller bzw. Anbieter muss geklärt werden, ob die MAC-Adresse (individuelle Gerätenummer der Telefone) umgetragen werden kann. Das kommt immer auf den Anbieter an. Leider gibt es einige Systemtelefone, bei denen dies vom Anbieter nicht erwünscht ist und daher die Telefone nicht in die neue Anlage integrierbar sind. Empfehlenswert ist also, die Telefongerätetypen genau zu prüfen und sich frühzeitig eine schriftliche Bestätigung der Anbieter einzuholen, ob die Telefone auch in der virtuellen TK -Anlage weiter genutzt werden können. Faxgeräte können über sogenannte ATAs (Analoge Terminal Adapter) in die VoIP TK-Anlage integriert werden. Ebenso ist auch möglich, den eFax Dienst der hosted PBX zu nutzen, bei dem aus jeder Office Anwendung heraus gefaxt werden kann. Empfangen werden die Faxe als E-Mail Attachement im PDF Format. Auf Faxgeräte kann komplett verzichtet werden, was sich nicht nur platz- sondern auch kostensparend auswirkt.
Verändert sich die Sprachqualität bei VoIP?
Achten Sie darauf, dass bei der virtuellen Telefonanlage der Codec G711 zur Verschlüsselung der Signalisierungsdaten eingesetzt wird. Dieser Codec wird auch beim herkömmlichen ISDN verwendet und liefert Ihnen dementsprechend die gleich gute Sprachqualität. Die Voraussetzung für ein störungsfreies Telefonieren ist das Vorhandensein von genügend Bandbreite. Pro telefonierenden User kann hier grob mit 100 kbit/s kalkuliert werden. Sollten Sie ein Softphone verwenden, raten wir Ihnen ein qualitativ hochwertiges Headset anzuschließen. Das Telefonieren über den PC-Lautsprecher sorgt für schlechte Qualität und störende Hintergrundgeräusche.
Ist mein Netzwerk VoIP Ready?
Bei IP-Telefonie basierend auf der Centrex Technologie wird der Sprachverkehr über das LAN und über das Internet zur hosted PBX Anlage geführt. Das bedeutet Ihre Netzwerkinfrastruktur muss über entsprechende Ressourcen wie beispielsweise genügend vorhandene Bandbreite, Switche, eine strukturierte Verkabelung und genügend freie Ports verfügen. Theoretisch sollte VoIP heutzutage ohne Probleme in jedem Netzwerk laufen. In der Praxis lauern jedoch einige Stolpersteine, die dazu führen können, dass es zu Störungen und Unterbrechungen kommen kann. Führen Sie im Idealfall einen sogenannten LAN Check oder VoIP Readiness Check durch.
Was muss ich beachten, wenn ich Daten und Sprache in einem Netzwerk habe?
Wir empfehlen Ihnen mit einem extra Switch ein eigenes VoIP LAN, neben Ihrem Daten LAN aufzubauen. Denn erstens kommen sich Sprach und Datenpakete nicht in die Quere und man vermeidet unnötige Fehlersuchen oder Interferenz Probleme. Und außerdem haben Sie so immer vollen Zugriff und Kontrolle über Leistung, Verfügbarkeiten und Bandbreite. Bestenfalls schaffen Sie sich gleich einen PoE-Switch (Power over Ethernet) an. Diese Switche versorgen Ihr Telefon nicht nur mit der Internetanbindung, sondern auch mit Strom. So sparen Sie sich die lästigen Netzteile und bekommen beides über ein einziges Kabel.
Andreas Marreck Andreas Marreck Key-Account Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog
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