Sie wollen Ihre Standorte vernetzen?
Um einzelne Firmenstandorte zu koppeln gibt es viele Möglichkeiten. Nicht jede ist dabei für alle Unternehmen gleich gut geeignet. Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die existierenden Möglichkeiten geben.

Möglichkeiten der Standortvernetzung
Hier finden Sie einen kurze Auflistung, welche Varianten der Standortvernetzung es grundsätzlich gibt. Klicken Sie auf eine der Möglichkeiten, um eine genaure Erläuterung zum Thema zu erhalten.
Kurzportraits der Standortvernetzungsvarianten
Handelt es sich bei Ihrer Firma um ein eher kleines Unternehmen mit wenigen, nah bei einander liegenden Unternehmensstandorten kann für Sie zum Beispiel eine digitale Festverbindung (z.B. Standleitung) empfehlenswert sein. Hierbei wird Ihrem Firmennetzwerk eine feste Bandbreite zugesichert, wobei Sie zwischen Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 MBit/s bis 1 GBit/s wählen können. Sie profitieren zudem von einer sicheren und qualitativ hochwertigen Datenübertragung, die permanent zur Verfügung steht.
Sind Ihre einzelnen Standorte nicht weiter als 20km von einander entfernt, können diese durch leistungsfähige Richtfunkstrecken vernetzt werden. Ein Aufbau eines solchen Richtfunknetzes ist mit minimalen Planungs- und Installationsaufwand verbunden. Um eine maximale Ausfallsicherheit zu garantieren, können die Strecken zusätzlich redundant aufgebaut werden. Diese Technik ist zudem geeignet, um unter anderem Industriegebiete außerhalb der DSL-Verfügbarkeit mit dem High-Speed-Internet zu verbinden.
Die beiden bereits erwähnten Lösungen zur Standortvernetzung bzw. Standortkopplung eignen sich allerdings nur für Unternehmen mit nur wenigen und/oder nicht weit von einander entfernten Standorten. Für international agierende und verteilte Firmen, bieten sich andere Lösungen zur Vernetzung von Filialen an.
Standortvernetzung auf Basis Virtueller Privater Netzwerke (VPN) ist eine dieser Lösungen. Bei einem VPN verbinden Sie Ihre Unternehmensstandorte über das Internet. Hierbei bildet das Internet bzw. der Backbone eines Carriers die gemeinsame Basis der Verbindung. Im Vergleich zu Festverbindungen sind breitbandige Internetzugänge um ein vielfaches billiger. Bei der Datenübertragung werden Ihre Daten dabei allerdings nicht direkt über das Internet verschickt, sondern durch einen Tunnel (IPSec-Tunnel), den Firewall und Router auf beiden Seiten bilden. Jedes Informationspaket wird zudem verschlüsselt, so haben nur Sie tatsächlichen Zugriff auf die Leitung und somit auf Ihre Daten. Datensicherheit ist gewährleistet. Mit IPSec und OpenVPN setzen wir auf in der Praxis bewährte Technologien, die einen hohen Sicherheitsstandard versprechen.
Der Hauptvorteil der Standortvernetzungslösung via VPN ist der Kostenaspekt, denn hier müssen weder teure Leitungen verlegt noch neue Technologien installiert werden.
Die ergiebigste und flexibelste Lösung ist die Standortvernetzung auf Basis des Multi Protocol Label Switching (MPLS).
Nur bei MPLS-VPNs werden Sicherheit, Paketlaufzeiten und die Routen auf denen sich die Daten durch die Netze bewegen komplett durch den Carrier (Telefongesellschaft) gemanaged und sicher gestellt. Auch Quality of services, also Priorisierung zeitkritischer Dienste innerhalb des Netzes, was für Voip (Voice over IP) zum Beispiel unbedingt erforderlich ist, ermöglicht ein MPLS-Netz. Die meisten VPNs wurden in der Vergangenheit auf dieser Technologie aufgebaut.
Seit mehreren Jahren befindet sich jedoch die Ethernet-Technologie der Standortvernetzung aus Kosten- und Management-Vorteilen auf dem Vormarsch. Günstige Ethernet-Router ermöglichen sehr preiswerte, hohe Bandbreiten bei gleichzeitiger Flexibilität der Bandbreitenanpassung.
Sie verknüpfen auf Ethernet-Basis ihre lokalen Ethernet-LAN-Netze und erhalten damit ein großes Ethernet WAN. Dieses können Sie, wie ihr lokales LAN, selbst managen. Ein großer Vorteil für die IT-Abteilung.
Die Carrier (Telefongesellschaften) präferieren ebenfalls diese Netze, da sie auch innerhalb ihrer NGNs (IP-basierte Next Generation Networks) einfacher zu managen und kostengünstiger sind als MPLS-basierte VPNs.
Aktuell werden die meisten MPLS-Netze daher zu Ethernet basierten Netzen, sogenannten EPNs (Ethernet Private Networks) oder auf LAN-Links basierenden Punkt-zu-Punkt Netzen umgebaut. Je nach Kundenbedarf gibt es vielfältige, sich anbietende Typologien und Lösungen, die natürlich auch Quality of Service (QoS) im Ethernet-Netz berücksichtigen können.
Natürlich muss man bei der einer Standortkopplung auch bedenken, dass nicht jede Technologie überall verfügbar ist. So kann es sein, dass allein aufgrund der Verfügbarkeit einige Optionen im Vornerein wegfallen. All diese Möglichkeiten gegeben, entpuppt sich das Vernetzen von Standorten, als eine komplexere Aufgabe, als vielleicht zunächst angenommen.
Savecall Case Studies zum Thema Standortvernetzung
Sichere Standortvernetzung über Virtual Private Networks
Savecall hat die Standort-Vernetzung mehrerer Niederlassung auf Ethernet (Layer 2) umgestellt, als Grundlage für die geplante Konsolidierung und Zentralisierung der IT.
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Vernetzung Virtual Private Networks (VPN) TK Anlage
Savecall hat das gesamte Sprach- und Datennetz des Office Center-Betreibers auf eine einheitliche IP-Technologie umgestellt. Telefonie, Call-Center und CRM-System sind auf einer Plattform zusammengeführt
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VPN Standortvernetzung - IT Zentralisierung
Savecall hat die Standort-Vernetzung mehrerer europäischer Länder von MPLS (layer3) auf Ethernet (Layer 2) umgestellt, als Grundlage für die geplante Konsolidierung und Zentralisierung der IT.
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Standortvernetzung - Ihre Möglichkeiten im Kurzüberblick:
EPN – Ethernet Private Network zur Standortvernetzung
Ein EPN (Ethernet Private Network) eignet sich um beispielweise einen zentralen Unternehmenssitz mit mehreren Standorten zu vernetzen. Als Punkt-zu-Punkt Verbindung (eng. Point to Point Connection) kann ein EPN wie ein lokales (Ethernet-) Netzwerk implementiert werden. Dies mit Bandbreiten von 1 MBits bis 100 GBits. Da ein EPN als Netzwerk keine offenen Schnittstellen zum Internet hat ist hohe Sicherheit gegeben. Eine asymetrische Aufteilung der Bandbreiten (Hub & Spoke) ist bei Punkt zu Punkt Verbindungen immer möglich. Dies ist sinnvoll um z.B. den zentralen Unternehmenssitz (Hub) mit einer garantierten Bandbreite (z.B. 1 GBit/sek.) anzubinden. Weitere Unternehmensstandorte mit z.B. jeweils 100 MBit/sek.
IP-VPN Access als Dienst zur Standortvernetzung
IP-VPN Access basiert auf einer IP-Zugangsleitung (kabelgebunden).
IP-VPN Connect
IP-VPN Connect basiert auf einem ATM-Backbone mit zugesicherter Bandbreite. Geeignet für Echtzeitdienste (Telefonie, Video, Video Telefonie) und zeitkritische Anwendungen.
IP-VPN Mobility
IP-VPN Mobility eignet sich für den externen Zugriff z.B. durch Mitarbeiter mit Laptop, Mobiltelefon.
IP-VPN Remote Fixed Access
Der IP-VPN Remote Fixed Access verbindet externe feste Unternehmensstandorte mit Ihrem IP-Netzwerk. Am externen (remote-) Standort werden managed Router über ein Gateway mit Ihrem Netzwerk verbunden.
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