Punkt zu Punkt via Richtfunk


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Punkt zu Punkt via Richtfunk
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Alle Punkt zu Punkt Richtfunk Anbieter aus einer Hand

  • Scaltel
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  • UPC
  • Tele 2
  • QSC

Vorteile von Punkt zu Punkt Richtfunk auf einen Blick

Echte Medienredundanz

In Verbindung mit einer terrestrischen Backupanbindung sind Sie gegen jegliche Störfaktoren gerüstet.

Flexibilität durch Modularität

Backup-Ready: Schnell und unkompliziert um verschiedene Backup-Anbindungen erweiterbar – für echte Medienredundanz.

Punkt zu Punkt via Richtfunk

Punkt zu Punkt RichtfunkPunkt zu Punkt via Richtfunk ist eine hoch performante Standortkopplungs-Lösung auf Basis der Wireless Local Loop-Technik (Richtfunktechnik, „WLL“). Es bietet eine permanente Verbindung zweier Standorte auf zusammenhängenden oder nahe beieinander liegenden Firmengebäuden als Komplettlösung zur transparenten Übermittlung von IP-Paketen. Der Service beinhaltet die Bereitstellung einer Richtfunkverbindung zwischen den benachbarten Standorten, die in der Regel auf dem Dach der Kundenstandorte installiert wird. Zur Realisierung der Funkverbindung muss Sichtkontakt zwischen den beiden Richtfunkantennen der Standorte vorliegen. Punkt zu Punkt via Richtfunk eignet sich ideal für Unternehmen, die

  • Benachbarte Standorte miteinander verbinden möchten
  • Bedarf an sehr hohen Bandbreiten haben
  • keine Glasfaseranschlüsse zwischen den Gebäude haben
  • hohe Verfügbarkeiten wünschen
  • besonderen Wert auf Medienredundanz legen
  • eine schnelle Realisierung und Bereitstellung von hohen Bandbreiten benötigen
  • ideal auch zur Rechenzentrumskopplung auf dem Campus geeignet

Funktionsweise einer Punkt zu Punkt Richtfunkverbindung

Die Richtfunkanbindung erfolgt über die so genannte Luftschnittstelle. Dabei stehen Ihnen skalierbare Bandbreiten zwischen 2 Mbit/s und 1.000* Mbit/s im Up- und Downstream zur Verfügung.

  • Im Wireless-Local-Loop wird die Strecke von dem Kundenstandort A zum Kundenstandort B durch ein Funkfeld – z.B. mit einer Frequenz von 26 GHz – überbrückt.
  • Die Antennen müssen an den Kundenstandorten eine ununterbrochene Sichtverbindung haben.
  • Auf dem Dach des Endkundenstandorts ist eine Antenne mit einer Sende-Empfangseinheit, die Outdoor-Unit (ODU), zu montieren.
  • Der Endkunde schließt sein Netz an eine Schnittstelle der Indoor-Unit (IDU) an. ODU und IDU sind durch ein Kabel zu verbinden.

Voraussetzungen einer Richtfunkverbindung beim Kunden

  • Maximal 50 km Distanz zwischen den beiden Standorten
  • Sichtverbindung „Line of Sight“ zwischen den Kundenstandorten
  • Genehmigung der Installation des Richtfunksystems und damit verbundenen Arbeiten am Gebäude mittels der Gebäudeeigentümererklärung (GEE)
  • Gebäudetechnische Voraussetzungen (Statik, etc.), die eine Anbringung des Richtfunksystems möglich machen.

Die Savecall-Experten prüfen weltweit die jeweils verfügbare Infrastruktur.

*bei den Angaben von max. zu realisierbaren Bandbreiten und Entfernungen, kann es Unterschiede, in Abhängigkeit zum Anbieter geben!

Übersicht aller Anbieter

Anbieter Produkt
qsc QSC-WLL-direct-line
 Scaltel Networks Scaltel Ethernet Richtfunk

Realisierung

  • Im Wireless-Local-Loop wird die Strecke von dem Dachstandort einer Basisstation zum Standort des Endkunden durch ein Funkfeld – z.B. mit einer Frequenz von 26 GHz – überbrückt.
  • Die Antenne am Dachstandort des Kunden muss mit der Antenne des Dachstandortes der Basisstation eine ununterbrochene Sichtverbindung haben.
  • Auf dem Dach des Endkundenstandorts ist eine Antenne mit einer Sende-Empfangseinheit, die Outdoor-Unit (ODU), zu montieren.
  • Der Endkunde schließt sein Netz an eine Schnittstelle der Indoor-Unit (IDU) an. ODU und IDU sind durch ein Kabel zu verbinden.

Genereller Ablauf

Die Beauftragung von Internet Services via Richtfunk erfolgt stufenweise:

  1. Prüfung der generellen Verfügbarkeit
  2. Kapazitäts- bzw. Bandbreitenanfrage bei der regionalen Netzplanung
  3. Vertragsunterschrift, Einholen der GEE und Beauftragung
  4. Beauftragung des „Line of Sight“-Check
  5. Ortsbegehung zur Klärung der baulichen Maßnahmen

Line-of-Sight (LOS-Check)

  • Von einer Sichtverbindung – Line-of-Sight (LOS) – spricht man, wenn sich die Antennen an den jeweiligen Endpunkten einer Funkstrecke „sehen“ können.
  • LOS-Verbindungen kommen meist bei Systemen mit hohen Anforderungen an Datenrate, Verfügbarkeit und Reichweite der Funkstrecke zum Einsatz. Richtfunkstrecken sind grundsätzlich LOS.
  • LOS muss für jede einzelne Strecke vor Ort geprüft werden.

Umwelteinflüsse auf Richtfunk (WLL) Verbindungen

Funksysteme unterliegen Umwelteinflüssen, die bei Glasfaser- oder Kupfernetzen keine Rolle spielen:

  • Regendämpfung: Bei Starkregen, wie er in Verbindung mit Gewitterfronten auftritt, kann die Übertragungsrate der Funkstrecke absinken.
  • Windlast auf die Antennen kann insbesondere bei Richtfunkstrecken zu einer Dejustierung führen. Bei fachgerechten Dachkonstruktionen spielt die Windlast in der Praxis keine Rolle.

Die eingesetzten Systeme sind in der Lage durch automatische und unterbrechungsfreie Änderung der Modulation die Verfügbarkeit der Übertragungsstrecke zu erhöhen: Bei schlechten Wetterbedingungen wird auf eine weniger empfindliche Modulation umgeschaltet. Umwelteinfluesse auf Richtfunk WLL Dafür sind Funksysteme frei von typischen Fehler- und Ausfallquellen im Leitungsnetz:

  • Kabelbruch durch Tiefbauarbeiten.
  • Verringerte Übertragungsraten durch Übersprechen zwischen ungeschirmten Kupferdoppeladern.
  • In der Praxis können Funksysteme Verfügbarkeiten erreichen, die mit Glasfaser- oder Kupfernetzen vergleichbar sind.

Abhörsicherheit

Richtfunkverbindungen

Zum Abhören der Richtfunkverbindung (Sende- und Empfangsrichtung) müsste zunächst die entsprechend aufwändige Technik in der Nähe der direkten Sichtverbindunglinie zwischen Basisstation und Kundenantenne positioniert werden und könnte somit schnell ausfindig gemacht werden.

Die richtige Frequenz- Unerreichbar für Fremde

Zum Abhören des Funklinks müssen dem Angreifer die dem Internet Service Provider zugeteilten Frequenzbänder, sowie die für den Link benutzten Frequenzen bekannt sein, da es hunderte unterschiedlichster Frequenzkanäle auf gleichem Raum gibt. Weiterhin basiert die zum Einsatz kommende Technologie auf einer digitalen Übertragung, die das Abhören aufgrund des digitalen Datenstromes grundsätzlich erschwert. Des Weiteren ist die spezielle Richtfunktechnik sehr kostspielig und nur bei wenigen Herstellern erhältlich

Kombinierte Verfahren für korrektes Arbeiten

Die Zugriffe „Kunden – Basisstation“ und „Basisstation – Kunde“ erfolgen mit verschiedenen kombinierten Modulations- und Demodulationsverfahren. Dieses digital Verfahren wandelt bzw. verschlüsselt die Daten, damit der Sender und gegenüberliegende Empfänger korrekt arbeiten kann (Gleichung, Trägerrückgewinnung und Timingrückgewinnung).

Digitale Datenpakete – Sicherer Versand

Der im Multiplexer und Demultiplexer enthaltene FEC-Kodierer (Forward Error Correction) wird auf die bereits vorhandenen Daten angewendet und sorgt für die spätere sichere Auswertung der digitalen Daten. Die Daten werden an den Trennungsablauf gesendet, in dem die Bytes des Dienstkanals und die der Daten separiert verarbeitet werden. Für einen Angreifer ist es daher notwendig, die gewünschten digitalen Datenpakete aus dem Funkverkehr im Richtfunkfeld herauszusortieren. Um aus den empfangenen Funksignalen den übertragenen Bitstrom zu erzeugen, muss weiterhin die proprietäre Modulation der anbieterspezifischen Technik bekannt sein.

Luft statt Erde – Optimale Übertragung

Das Wiederherstellen der Ursprungsinformation aus einem abgehörten Datenstrom ist ohne genaue Kenntnis der oben beschriebenen, vor dem WLL-Anbieter angewandten Sicherheitsmethoden, de facto nicht möglich. Die Sicherheit der übertragenen Daten ist somit erheblich höher als bei herkömmlicher, kabelgebundener Übertragung. Hier kommen größtenteils standardisierte und damit bekannte Übertragungsmethoden zum Einsatz, bei denen die Technik ebenerdig am Haus des Kunden eingeführt wird. Die zum Einsatz kommende Funktechniken wird auf Dächern installiert. Diese sind zum einem nicht für jeden zugänglich und zum anderen werden sie in verschlossenen Systemschränken installiert. Die Weiterleitung der Daten erfolgt ebenfalls per Richtfunk oder Glasfaser bis das Signal im Backbone des Internet-Service-Provider (ISP) zugeführt wurde.

Muhammet AtlasMuhammet Atlas

ITK Experte

Tel: 089 / 219 914 810
E-Mail: datendienste@savecall.de
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Kunden über uns

Gemeinsam mit der savecall ict solutions GmbH gelang es ein vollständiges BCM Organisationskonzept zu entwickeln.
Lubomir DrapkaAllianz Global Assistance Group
Mit Savecall habe ich einen optimalen Partner für die Kostensenkung meiner Standleitung.
Marcel FriedbergIT Leiter
Seit mehr als 6 Jahren zählen wir auf die Expertise der Savecall telecommunication consulting GmbH.
Florian Schwarzfinancial.com
Wir haben bereits sehr positives Kundenfeedback zu unserer neuen Standortvernetzung erhalten. Mit Savecall haben wir einen sehr verlässlichen und kompetenten Partner gefunden.
Alexander HansenSatellite Office GmbH
Der Vorschlag von Savecall war die perfekt integrierte Lösung für unsere Bedürfnisse und dabei völlig unkompliziert und sehr flexibel.
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