SDSL Vorteile

4.7 / 5 mit 4.651 Stimmen

Kostenlos & unverbindlich Anbieterverfügbarkeit von SDSL prüfen

SDSL Vorteile
Bandbreite
  • AT&T
  • Telekom Austria
  • NTT
  • Cogent
  • Telia Sonera
  • Telstra
  • M-Net
  • Versatel
  • GTT
  • Verizon
  • UPC
  • Unify Siemens
  • T-Mobile
  • Telekom
  • Tele 2
  • Riedel Networks
  • QSC
  • Onephone
  • nfon
  • Microsoft
  • Interxion
  • Interoute
  • eunetworks
  • eplus
  • ecotel
  • easynet
  • DTMS
  • Claranet
  • Cisco
  • BT
  • Vodafone
  • Deutsche Telefon
  • Avaya
  • o2
  • Colt

SDSL VorteileMittlerweile gibt es zahlreiche unterschiedlche DSL Techniken, deren Namen meist das Format xDSL haben. Bei so vielen Angeboten und verfügbaren Varianten ist es wahrlich nicht einfach die Technologie zu finden, die für Ihre Anforderungen am besten geeignet ist. Hat man dann die richtige Variante gefunden, stellt sich dann noch die Frage nach dem Anbieter. Hier müssen viele Punkte beachtet werden und darunter fallen nicht nur die Vertragsbedingungen.

Um nicht eine falsche Entscheidung zu treffen, ist es ratsam sich professionell beraten zu lassen. Die IT-Experten von Savecall beraten Sie gerne unverbindlich und vollkommen kostenlos.

Allgemeine Vorteile

Hohe anforderungsgerechte Bandbreiten:
Von 2 Mbit/s bis zu 40 Mbit/s

Symetrische Bandbreiten:
D.h. up- und downstream sind identisch Feste IP Adressen

Stabilität:
Da der Internet-Zugang unabhängig vom Telefonanschluss arbeitet, können Störungen besser überstanden, Kosten besser kalkuliert und Provider freier gewählt werden.

Flüssiges Streaming:
Mit SDSL ist es möglich, große Dokumente und Grafiken schnell zu verschicken. Ebenso können Videokonferenzen in guter Qualität abgehalten werden.

Schneller Ping:
Die geringeren Latenzzeiten sind ein weiterer Vorteil von SDSL.

Installation:
Um SDSL nutzen zu können wird eine neue, separate TAE-Dose gesetzt. Von der Telefonleitung wird lediglich eine zum Telefonieren nicht benötigte Kupfer-Doppelader, die bei jedem Teilnehmer bereits vorhanden ist, verwendet.

Effizienz:
Die SDSL-Technologie ist eine der kraftvollsten und effizientesten unter den Internetanbindungen und eignet sich so bestens für die Anforderungen mittlerer Unternehmen, welche Kapazitäten bis zu 10 Mbit/s im Up- und Downstream haben.

Sicherheit:
Da der gesamte Datenaustausch über die individuellen Kupfer-Doppeladern des jeweiligen Telefon-Anschlusses erfolgt, die Leitung also exklusiv vom Kunden benutzt wird, ist Datensicherheit jederzeit gewährleistet.

Zuverlässigkeit:
Standortabhängig wird entweder das Protokoll L2TP oder ATM zum Datenaustausch benutzt. Beide Transportprotokolle ermöglichen einen schnellen, zuverlässigen Datenaustausch.
Überbrückung größerer Strecken (bis zum nächsten HVT) möglich.

SDSL Glossar

ATM   
ATM (Asynchronous Transfer Mode) erlaubt den Aufbau universeller Breitbandnetze, die eine Integration unterschiedlicher Dienstearten (Sprache, Daten, Stand- und Bewegtbilder) sowie eine flexible Bereitstellung von Übertragungskapazität im Bereich von 2 Mbit/s bis zu 622 Mbit/s ermöglichen. Die Daten werden in Pakete (so genannte Zellen) zu jeweils 53 Byte unterteilt und zwischen den Verbindungsknoten eines Netzwerks asynchron übertragen, d.h. die ATM-Zellen können asynchron freie Zeiteinheiten (time slots) des Übertragungsweges belegen. Im Backbone wird neben IP auch ATM eingesetzt.

Backbone  
Zusammengeschaltetes Hochgeschwindigkeitsnetz, an das Netze mit geringerer Geschwindigkeit/Kapazität angebunden sind. Der Backbone zieht sich wie ein Ring durch Deutschland.

CPE  
Teilnehmer-Endgerät (Customer Premises Equipment). Beim Kunden angeschlossenes Endgerät in einem Computernetzwerk. In der Regel wird damit das Modem zur Verbindungserstellung des lokalen Netzwerkes mit dem DSL-Anschluss bezeichnet.

DSLAM
Der DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) sammelt oder verteilt den DSL-Datenverkehr der Endkunden von bzw. zu der Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Er ermöglicht es den Telefongesellschaften, Daten von ADSL- oder SDSL-Modems auf ihr Netzwerk zu übertragen. Ein DSLAM ist im Hauptverteiler (HVT) installiert.

Ethernet  
Kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LAN) zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräte (Computer, Drucker, etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Heute verbindet die Ethernet-Technologie aber auch Geräte über weite Entfernungen.

Netzabdeckung
Die Netzabdeckung bezeichnet den Bereich, in dem ein Telekommunikationsanbieter seine Kunden direkt an sein eigenes Sprach-/ Datennetz anbinden kann, ohne Fremdnetze einsetzen zu müssen.

HVT
Am Hauptverteiler (HVT) einer Teilnehmervermittlungsstelle laufen die Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) der einzelner Haushalte zusammen, welches dann in den Backbone mündet.  Im HVT ist die Technik installiert, die dem Anbieter verschiedene Datenübertragungstechniken (bspw. ADSL, SDSL, ADSL2+) ermöglichen.

Modem 
Modulator/Demodulator. Mit Hilfe eines Modems kann ein PC online betrieben werden. Es übersetzt die vom PC gesendeten digitalen Daten in analoge Tonsignale, um sie über Telefonleitungen verschicken zu können. Ebenso übersetzt es ankommende Signale wieder in die digitale PC-Sprache

onnet / offnet 
Bezeichnet bei Netzbetreibern den Standort entweder in dem Bereich der eigenen Netzabdeckung (onnet) oder außerhalb dieses Gebietes in einem Fremdnetz (offnet).
Router    Gerät mit Netzwerk-Anschlüssen und konfigurierbarer Software, die mehrere Netze miteinander verbindet, und den Weg der Nachrichten zwischen den Netzen organisiert. Router werden vor allem eingesetzt, um lokale Netze (LANs) an WANs anzukoppeln.

SLA
Der Begriff Service Level Agreement oder Dienstgütevereinbarung (DGV) ist die Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister, in der zugesicherte Leistungseigenschaften wie etwa Reaktionszeit, Umfang und Schnelligkeit der Bearbeitung genau beschrieben werden.

WLL
Die Wireless Local Loop Technik ist eine Funkübertragungstechnologie und kann für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit bestehender Datenanbindungen oder überall dort wo DSL über die Kupfer-Doppelader nicht möglich ist. Dabei gibt es zwei untersschiedliche Verfahren. Einmal über eine so genannte Punkt-zu-Punkt Verbindung, also eine Richtfunkverbindung zwischen zwei Standorten, oder eine Punkt-zu-Mehrpunkt Verbindung, wobei einzelne Standorte ihre Daten über eine Basisstation beziehen. Hohe Datenraten von bis zu 400 Mbit/s machen die Anschaltung für Unternehmenskunden in stadtfernen Gewerbegebieten ohne DSL Anbindung besonders interessant.

SDSL
Symmetric Digital Subscriber Line ist eine DSL-Zugangstechnik zu einem öffentlichen digitalen Netzwerk wie beispielsweise dem Telefonnetz über eine Telefonleitung, die in beide Richtungen mit derselben Datenrate arbeitet.

TAL
steht für Teilnehmeranschlussleitung

Wovon hängt die tatsächlich lieferbare Bandbreite einer SDSL-Leitung ab?
SDSL-Leitungen basieren auf Kupferkabeln. Daher muss in jedem Einzelfall, die tatsächlich vor Ort verfügbare Bandbreite geprüft werden. Eine 10-Mbit SDSL-Leitung zu bestellen, heißt also noch lange nicht, die Bandbreite vor Ort auch zu bekommen. Weniger als die Hälfte sind oft die Regel. Beim Blick in die BGB (Besonderen Geschäftsbedingungen) Ihres Standleitungsanbieters kann dann das böse Erwachen kommen, wenn Sie den Vertrag nicht kündigen können. Die tatsächliche Bandbreite hängt ab von:
  • Länge und Querschnitt des Kupferkabels bis zum HVT (Hauptverteiler)
  • Beschaltung bestehender Leistungen (TAL)
  • Eingesetzter Technologie (A-DSL, S-DSL, H-DSL)
 
Kann die SDSL-Leitung überhaupt installiert werden?
Viele Kunden bestellen eine SDSL-Leitung, die dringend benötigt wird. Sie warten mehrere Wochen auf die Installation und dann bekommen Sie mitgeteilt, dass leider keine freien Kupferleitungen in   Ihrem Gebäude zur Verfügung stehen. Der Anbieter storniert die Bestellung. Und nun müssen Sie eine Glasfaserleitung bestellen und erneut warten. -> Prüfen Sie die Verfügbarkeit freier Kupferadern in Ihrem Bürogebäude.
Welche Dienste/ SLA (Service Level Agreement) sind verfügbar?
Wie wichtig ist für Sie die Verfügbarkeit Ihrer Internet-Leitung? Auf Kupferleitungen basierende Dienste wie SDSL sind prinzipiell störanfällig und werden auch mal ausfallen. Kann Ihr Unternehmen es sich leisten, keine Datenverbindung zu haben? Wie hoch wären die bei Ihnen hierdurch entstehenden Schäden? In der Regel werden die kupferbasierenden Leitungen mit einer Dienstverfügbarkeit von 98,5% angeboten. Im Jahresdurchschnitt entspricht das 5,5 Tage bzw. 131,4 Stunden! Für einen solchen Ausfall würden Sie nicht einmal eine Gutschrift bekommen. Prüfen Sie auch die Entstörzeit Ihrer Leitung. Beträgt sie 4, 8, 12 oder sogar 24 Stunden? Werktags zwischen 8:00-18:00 Uhr oder 24/7 Tage die Woche? -> Vergleichen Sie die Kosten eines Ausfalles mit einer kostengünstigen,automatischen Backuplösung.
Wie zukunftsicher ist die Leitung?

Ist der bestellte Dienst Voice Ready? Kann Ihr Lieferant auch eine hochbandbreitige Datenanbindung wie beispielsweise eine Glasfaser-Leitung anbieten? Standort-Umzug: Ist Ihr Anbieter bundesweit mit eigener Infrastruktur verfügbar?

-> Berücksichtigen Sie VoIP und andere Dienste, die sie in den nächsten Jahren nutzen werden.

Vorteile gegenüber anderer DSL Technologien

Schneller:
Die maximal möglichen Geschwindigkeiten sind in den USA und in Europa unterschiedlich: In den USA ermöglicht SDSL 1,544 Mbit/s (T-1 Leitung), in Europa werden bis zu 2 Mbit/s (E-1 Leitung) erreicht. Theoretisch sind Raten von bis zu 3 Mbit/s möglich.

Höhere Verfügbarkeit: 
SDSL ist besonders für all jene interessant, bei denen ADSL nicht bereitgestellt werden kann. So kann SDSL eine Reichweite von bis zu sieben Kilometern Leitungslänge (Vermittlungsstelle bis Teilnehmeranschluss) abdecken.

Technik:
Ein weiterer Vorteil zwischen DSL und SDSL ist die fortgeschrittene Modulationstechnik von SDSL.

Große Datenmengen:
Da bei SDSL im Gegensatz zu ADSL der Versand von Daten ebenso schnell wie der Empfang erfolgt, ist SDSL ideal für Anwendungen geeignet, bei denen große Datenmengen in beide Richtungen übertragen werden, sowie für die Koppelung von LANs.

Katharina von Johnston Katharina von Johnston Head of Branch Austria Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 | Österreich: +43 130 100 160 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog
© 2014 Savecall Telecommunication Consulting GmbH