Cisco Systems

ciscoNetzwerke sind heute ein wichtiger technologischer Bestandteil des Geschäfts- und Alltagslebens. Von Cisco Systems, Inc. entwickelte Produkte auf Basis des Internet-Protokolls (IP) sind die Grundlage dieser Netzwerke und machen das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von Netzwerk-Lösungen für das Internet. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte Cisco einen Umsatz von 39,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat derzeit weltweit 65.225 Mitarbeiter, CEO und President ist seit 1995 John T. Chambers.

  • Cisco in Deutschland
    Cisco Deutschland wurde im April 1993 als 100%ige Tochtergesellschaft der Cisco Systems, Inc. gegründet. Cisco in Deutschland hat die Aufgabe, die Vertriebspartner im Marketing und Vertrieb sowie im technischen Support und Channel-Management zu unterstützen. Cisco Deutschland arbeitet dabei mit einem kundenorientierten Vertriebsmodel. Die Schwerpunkte liegen auf dem öffentlichen Sektor, der Telekommunikationsbranche und dem Mittelstand. Die Nähe zum Kunden gewährleisten die sieben Niederlassungen in Hallbergmoos bei München, Berlin, Bonn, Hamburg, Düsseldorf, Eschborn bei Frankfurt und Stuttgart. In Deutschland sind insgesamt 850 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer von Cisco in Deutschland ist seit August 2005 Michael Ganser.
  • Callmanager
    Der Cisco Unified Communications Manager (Callmanager) ist eine Software zur Steuerung und Vermittlung von Telefonsystemen, die auf dem Internet Protocol basieren. Ein derartiges System wird auch als IP-Telefonie-Lösung oder Voice-over-IP (VoIP)-System bezeichnet. Der CallManager-Server übernimmt wesentliche Funktionen einer klassischen Telefonanlage und integriert zunehmend Video, Mobility, CTI- und Collaboration-Anwendungen. Bei anderen Herstellern findet man häufig den Begriff Soft-PBX.
    Der Callmanager steuert alle notwendigen Komponenten und Funktionen einer IP-Telefonie-Anlage Zu den Komponenten gehören im wesentlichen IP-Telefone, Voice-Gateways, Applikationsserver und Konferenzbrücken. Alle Einstellungen, Betriebszustände und Auswertungen werden vom CUCM in einer SQL Datenbank gespeichert. Mehrere CUCM können zu einer CUCM-Gruppe (Cluster) zusammengeschaltet werden, um die Betriebssicherheit zu erhöhen, einzelne CUCM für spezielle Aufgaben zu separieren (TFTP-Server) und/oder die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. In einem Cluster werden Konfigurationsänderungen grundsätzlich nur auf einem CUCM durchgeführt. Die (geänderten) Konfigurationsinformationen dieser Datenbank werden regelmäßig zu den restlichen CUCM im Cluster repliziert. Dieser CUCM wird als Publisher, die anderen CUCM als Subscriber (Teilnehmer) bezeichnet.