MPLS mit Savecall

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Was ist MPLS?

Mit MPLS Netzwerken verbinden Sie Ihre Unternehmensstandorte zu einem ganzheitlichen Firmennetz – einem virtuellen privaten Netz, kurz VPN genannt – und sorgen somit für eine schnelle und effiziente Kommunikation.

Wenn Sie städte- oder länderübergreifend über mehrere Standorte verfügen und dafür eine  sichere Anbindung  für den Informationsaustausch benötigen, kann ein MPLS Netz für Sie die richtige Lösung sein. VPNs (Private Networks) stellen schon seit langem eine Möglichkeit der Standortvernetzung dar. Waren solche Standortvernetzungen früher aus Kostengründen hauptsächlich den Großunternehmen vorbehalten, so haben heute auch mittelständische Unternehmen durch Technologien wie MPLS die Möglichkeit kostengünstig gemeinsame Netzwerkplattformen zu nutzen.

Durch Multiprotocol Label Switching werden heute Sprache, Video und Daten über ein Netzwerk in verschiedenen Dienstlassen priorisiert, gesendet.

MPLS-Vorteile

Hohe Performance

Switching und Nutzung immer gleicher Pfade im Netz gewähren minimale Laufzeiten und Jitter.

Hohe Sicherheit

vollständige Separierung der Daten, exklusiven Anbindungen / Tunnel

Geringer Aufwand

Betrieb durch Provider, kein eigenes Management erforderlich.

Hohe Qualität

klar definierte Service Level Agreements (SLA)

Hohe Verfügbarkeit

weltweit unterschiedliche Zugangstechnologien (ISDN, DSL, LL,WLL, uvm.)

Dienstepriorisierung

frei definierbar

Starke Partner

Savecall weiß Bescheid. Kennt den Markt und vermittelt alle grossen Carrier. Damit Ihr Netz optimal performt und die beste Lösung für Sie ist.

MPLS Infothek

MPLS – Multiprotocol Label Switching für ihr Unternehmen

Wie genau funktioniert nun ein MPLS Netzwerk?

Technisch betrachtet kann man sich MPLS als Zwischenschicht zwischen der Sicherungs- oder auch Netzzugriffsschicht (Layer 2) und der Vermittlungsschicht (Layer 3) eines Netzes vorstellen. Schicht 3 kümmert sich um das Routing. Hier setzt das Multiprotocol Label Switching an und ermöglicht mit Hilfe von sogenannten „Labels“ die Übertragung von Datenpaketen entlang einem zuvor aufgebauten, klar definierten Pfads. Die Labels enthalten daher Verbindungsinformationen (Ziel, Bandbreite, Latenzen), die notwendig sind, um gesendete Daten korrekt weiterzuleiten (Label Switching). Router lesen die Labels aus und leiten die Pakete je nach Angabe weiter. Ein MPLS VPN wird vom Anbieter 24×7 überwacht und auch gemanaged. Der Anbieter übernimmt dabei ebenfalls den Betrieb und die Bereitstellung der Router (CPE) an den jeweiligen Standorten. Die Service Provider stellen dem Kunden Reporting Tools zur Verfügung. Mit diesen Tools können Kennzahlen wie Auslastung, Paketlaufzeiten usw. ausgelesen und ausgewertet werden.

Bei der Auswahl des MPLS Providers sind einige Dinge zu beachten. Je nach Lage der Standorte, gewünschten Bandbreiten und Anschluss-Technologien ist abzuwägen, welcher Anbieter der Richtige ist. Vor allem bei hohen Bandbreiten und ausländischen Standorten ist das Preisgefälle einzelner Anbieter oft sehr hoch.

Alternativ zu einem MPLS VPN  gibt es die Möglichkeit die Firmenstandorte mittels Internet VPN zu vernetzten. Eine weitere Variante stellt das sogenannte Ethernet VPN dar.

MPLS Features

Neben den Vorteilen, die ein MPLS Private Network bietet, stellt es dem Kunden auch eine Vielzahl von Features zur Verfügung. Diese sind u.a.

Class of Service (CoS)

Innerhalb eines vordefinierten Priorisierungsprofils können je nach Anbieter mehrere Serviceklassen mit jeweils fest definierten Bandbreiten festgelegt werden. Dabei verhalten sich die jeweiligen Serviceklassen flexibel. Ist eine Serviceklasse überlastet, kann sie sich mögliche freie Kapazitäten anderer Klassen ausleihen. Dadurch wird ein Ende-zu-Ende Bandbreitenschutz über das gesamte Netz realisiert welcher wichtige oder zeitkritische Daten (z.B VoIP) stabilisiert und weniger wichtige Daten (z.B. Internettraffic) begrenzt. Vorteil daran ist, dass zeitkritische Daten mit Vorrang behandelt werden können.

Application Aware Network

Application Aware Network visualisiert netzinterne Anwendungen, optimiert und beschleunigt damit Arbeitsprozesse im MPLS. Unternehmenskritische Anwendungen werden durch eine fixe Bandbreitenzuordnung priorisiert, so dass produktives Arbeiten gewährleistet wird.

Folgende Vorteile entstehen:

  • WAN-Investitionen werden an den Unternehmenszielen optimiert ausgerichtet
  • Die Wichtigkeit und die Mindestqualitätskriterien der Anwendungsklassen werden definiert
  • Es wird ein Einblick in die Faktoren der Anwendungsleistung verschafft
  • Garantierte Anwendungsperformance ist dann ein „Muss”
  • Bandbreitenerhöhungen treten in den Hintergrund
  • Unternehmensanwendungen werden beschleunigt, Netzwerkkosten reduziert, Produktivität erzeugt

Zentraler Internetzugang

Ein MPLS ist ein in sich geschlossenes Netzwerk. Um diesem Netzwerk einen Zugang zum öffentlichen Internet zu gewähren gibt es mehrere Möglichkeiten. Unter anderem kann der Provider einen sogenannten zentralen Internetzugang zur Verfügung stellen. Dabei wird vom Provider in seinem Rechenzentrum ein zentrales Firewallsystem zur Mitnutzung bereitgestellt. Sollte es erwünscht sein, können manche Anbieter auch eine dedizierte Firewall für den jeweiligen Kunden betreiben.

Folgende Vorteile entstehen:

  • Niedrige Kosten im Rechenzentrum für Hohe Bandbreiten
  • Hochverfügbarkeit der Internetleitung
  • Management der Firewall ist outgesourced

Mobile User

Um mobile User (Außendienst Mitarbeiter oder Home-Office User) in das MPLS Netz einzubinden gibt es mehrere Möglichkeiten um den sicheren Zugriff über das öffentliche Internet herzustellen. Da diese Daten über das öffentliche Internet geführt werden, müssen sie verschlüsselt werden.

Die gängigsten Verschlüsselungsoptionen sind die Folgenden:

IPsec (Internet Protocol Security)

IPsec bietet Datenverschlüsselung über das öffentliche Internet zwischen dem Laptop des Endverbrauchers und dem IP VPN-Router an der Hub-Site. Für die Einrichtung, Verwaltung und Schließung des abgesicherten Tunnels wird ein VPN-Software-Client für den Laptop des Endverbrauchers bereitgestellt. Die Einrichtung und Verwendung der VPN-Software ist unkompliziert. Der Kunde kann den Client so konfigurieren, dass er von einer großen Zahl von Nutzern verwendet werden kann. Die VPN-Zugangsrichtlinien und -konfigurationen werden beim Aufbau einer Verbindung vom zentralen Gateway heruntergeladen und zum Client gepusht. Dies erleichtert die Installation und das Management des Clients und sorgt für eine hohe Skalierbarkeit.

SSL (Secured Socket Layer)

SSL bietet Datenverschlüsselung zwischen dem Laptop des Endverbrauchers und dem Central Network Gateway (CNG) im MPLS Netzwerk, welches mit dem VPN des Kunden verbunden ist. Der Kunde kann zahlreiche Benutzergruppenrollen mit unterschiedlichen Zugriffslevels zu den Netzwerkressourcen erstellen. End-Point-Tests wie z. B. Anti-Viren-Programme oder eine Firewall können konfiguriert werden.

Tipps für ihr MPLS Netzwerk

  • Sollten Sie zeitkritische Anwendungen über Ihr Netz fahren, garantiert Ihnen nur MPLS eine Ende-zu-Ende Priorisierung Ihrer Daten.
  • Prüfen Sie genau welche Lokationen Sie in Ihrem Multiprotocol Label Switching haben wollen. Exotische Standorte können sehr schnell teuer werden. Hier besteht dann die Möglichkeit einzelne Standorte wie IPSec einbinden zu lassen.
  • Kritische Standorte sollten immer mit einem Backup ausgestattet werden.  Im Idealfall sollte die Backup-Leitung über eine zweite Hauszuführung gelegt werden. Ist das nicht möglich, sollte auf eine Medienredundanz geachtet werden (z. B. Glasfaser / Kupfer oder Glasfaser / WLL).

MPLS Kosten – das gilt es zu beachten

Das einzige Argument gegen eine MPLS Vernetzung waren in der Vergangenheit die oftmals sehr hohen Kosten. Im Laufe der letzten Jahre hat die allgemeine Preissenkung im TK-Sektor auch hier Einzug gehalten. Oftmals ist es heute nicht mehr teurer als eine internetbasierte Standortvernetzung. Vor allem vor dem Hintergrund einer TCO-Betrachtung.

Wie hoch die Kosten tatsächlich ausfallen, hängt von vielen Begebenheiten ab.

1. Anbieter

Je größer das Netz des Anbieters ist, umso mehr kann er auf eigene Infrastruktur zurückgreifen. So kann der Anbieter oft auf teure Mietleitungen verzichten.

2. Lage der Standorte

Die geographische Lage der Standorte ist sehr ausschlaggebend für die Kosten. In Metropolen sind die Kosten wesentlich geringer. Vor allem wenn ein Standort mittels Glasfaser gewünscht wird.

3. Qualität und Bandbreite der Leitung

Standorte mit einer großen Priorität werden im Normalfall mit höherer Bandbreite und mit mehr Qualität (Höherer SLA) angeschlossen. Ebenso wird bei solchen Standorten oftmals auf ein BackUp zurückgegriffen.

Die oben genannten Punkte ergeben zusammen mit der gewünschten Vertragslaufzeit und der Anzahl der Standorte den Preis einer MPLS-Anbindung.

Ihr Netzwerk ist unsere Expertise

Analyse

Ob sie Ihr MPLS-Netz optimieren, von Ethernet auf MPLS wechseln oder ein komplett neues Netz aufbauen. Unsere Experten unterstützen bei der Analyse und zeigen Ihnen Potentiale auf.

Konzept

Gemeinsam entwerfen wir Ihre Netz-Infrastruktur und arbeiten handlungsorientiert an deren Umsetzung, gleichgültig für welchen Provider sie sich entscheiden.

Service

Wir übernehmen nach Wunsch Administration, Steuerung, Betrieb und Helpdesk. Überwachen SLAs und Verträge und informieren über Neuerungen, Kosteneinsparungen oder besserer Performance.

Unsere MPLS Kunden: Erfolg auf ganzer Linie

Satellite Office betreibt High End Coworking Spaces und Virtual Offices in ganz Europa. Ihre Kunden erwarten breitbandiges Internet und Vernetzung aller Standorte mit außergewöhnlicher Performance. Die Savecall hatte das perfekte Lösungskonzept für Vernetzung und Anbindung aller Standorte. Umfassender Service und Support gehören dazu.

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Frank FrommknechtFrank Frommknecht
ITK Experte

Tel: 089 / 219 914 810
E-Mail: datendienste@savecall.de

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