Ethernet Management

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Ethernet ManagementEthernet wird schon lange als LAN Technologie verwendet, damit Unternehmen Ihre Standortvernetzung effizient managen können. Hierfür wurden früher jedoch meist folgende Protokolle verwendet. SNMP-ICMP Echo (or IP PING), IP Traceroute und Layer 2 Traceroute.

Grundsätzlich ist Ethernet aber nun einfacher zu managen als IP, da das E-LMI Protokoll entwickelt worden ist und somit einheitliche Standard Schnittstellen beim Anbieter und Kunden verwendet werden können.

Das lokale Ethernet Management Interface verkehrt zwischen den Kunden Endgeräten und den Benutzer gerichteten Provider Endgeräten.
Dadurch das Ethernet als einheitliche Sprache an beiden Endpunkten verwendet wird mit einheitlichen Schnittstelleneinrichtungen, wird der Subscriber Service automatisch angepasst.
Die Endgeräte erhalten automatisch die  VLAN Zuordnung und das entsprechende Bandbreitenprofil und weitere  Einstellungen wie Class of Service etc.

Die automatische Versorgung und einheitliche Korrespondenz zwischen den Endgeräten reduziert aufwendige Einrichtungen und die Koordination zwischen Provider und Endkunde wird auch deutlich einfacher.

Es erübrigen sich aufwendige Lernprozesse, wie die Endgeräte eingestellt werden müssen, reduziert Anpassungsbarrieren und verringert erheblich das Risiko von menschlichen Irrtümern, aufgrund der Voll Automatisierung über Ethernet.

Ethernet über SDH oder native Ethernet-Technologie, und alle Schnittstellen sind vollständig transparent für Layer-2-Ethernet-Protokolle. Das bedeutet, dass Kundenihr eigenes VLAN sowie Broadcast- und Multicast-Domains mit der Infrastruktur betreiben können, die ihren spezifischen Anforderungen entspricht.
Teure ATM/FR Schnittstellen werden also von Ethernet abgelöst.
Mit Ethernet erfolgt daher eine automatische logische Trennungen durch VLANS.

Herkömmliche IT Kenntnisse sind ausreichend, Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 10Gbit/s sind in der Regel kein Problem und weisen folgende Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten auf:

Geschwindigkeit Schnittstelle Anschlüsse
2Mbit/s bis 10Mbit/s 10/100/1000BASE-T
1000BASE-SX/LX
RJ45
LC,SC,FC/PC
15Mbit/s bis 100Mbit/s 100/1000BASE-T
1000BASE-SX/LX
RJ 45
LC,SC,FC/PC
150Mbit/s bis 1Gbit/s

1000BASE-SX/LX
1000BASE-SX Multimode 850nm
1000BASE-LX Singlemode 1310nm

RJ45
LC,SC,FC/PC
LC,SC,FC/PC
10Gbit/s

10GBASE-SR Multimode 850nm

10GBASE-LR Singlemode 1310nm
10GBASE-LR Singlemode 1550nm

LC,SC,FC/PC

 

Durch Ethernet kann die Bandbreite skaliert  und maßgeschneidert für die Priorisierung von Applikationen verwendet werden, um eine einfache Performancesteigerung herbei zu führen.

Verschiedene Topolgien wie Punkt zu Punkt, Hub and Spoke und Any to Any sind weltweit möglich.

Anwendungskonvergenzen, Servicekonvergenz und  eine Netzwerkkonvergenz wird mit Ethernet einfacher, flexibler und optimiert erreicht.

Ethernet-Dienste sind für Firmen vor allem deswegen interessant, da sie das standortübergreifende Management des eigenen internen Firmennetzes in einer transparenten Ethernet-Umgebung außerhalb der Firmenräumlichkeiten einfach ermöglicht, ohne über das öffentliche WAN routen zu müssen und so eine bessere Performance, höhere Sicherheitsissues und schneller RDT Times möglich sind.

Bandbreite vs. Preis?
Hohe Ethernet-Bandbreiten sind relativ günstig. Für die Telefongesellschaften macht es oft keinen Kostenunterschied ob dem Kunden 30 oder 100 Mbit zur Verfügung gestellt werden, denn es wird meist die gleiche Hardware und gleiche Leitung verwendet. Daher lohnt es sich, Ethernet-Bandbreiten bewusst großzügig zu wählen, damit Features wie "Class of Service" ggfs. gar nicht notwendig sind. Da eine Verdopplung der Bandbreite meist nur mit einer Preissteigerung von z.B. 10% einher geht, lohnt es sich die Bandbreite großzügig zu kalkulieren. -> Dimensionieren sie ihre Ethernet-Bandbreite großzügig. Verhandeln sie hart, es lohnt sich!
Wieso ist Ethernet nicht gleich Ethernet?
Ethernet-Leitungen können transparent, d.h. als echtes Ethernet (Layer3) geliefert werden, oder nur emuliert. Emulierte Ethernet-Leitungen sind virtuelle Layer2 (IP) Leitungen (VPLS / Ethernet over MPLS) und werden in MPLS-Netzen "erzeugt". Hieraus ergeben sich negative Auswirkungen auf Performance und Round-Trip Times, wodurch beim Einsatz zeitkritischer Anwendungen wie Storage- bzw. Metro-Links große Probleme entstehen. -> Prüfen Sie die Dienstbeschreibungen Ihres Anbieters genau.
Für welche Dienste benötigen sie ihre Ethernet Leitung?
Manche Anbieter liefern Ethernet mit einer 2-Wegeführung. Das ist prinzipiell gut, da sie dadurch eine höhere Verfügbarkeit (SLA) und Ausfallsicherheit erhalten. Jedoch sind solche Leitungen nicht dazu geeignet Sprache (VoIP) und Videodaten zu transportieren. Sollten Sie VoIP oder Video Anwendungen nutzen, prüfen Sie bitte auch, ob Sie "Quality of Service" oder "Class of Service" auf Ihrer Ethernet-Leitung benötigen. Also die Garantie schneller Datenleitungen im ersten Fall, oder das Priorisieren unterschiedlicher Klassen von Daten (Data, VoIP, Video). Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn Sie die verfügbare Bandbreite auf Ihrer Leitung weitgehend ausnutzen. Sobald der traffic zu hoch wird, leidet nämlich die Qualität zeitkritischer Dienste wie VoIP oder Video. Class of Service schafft hier Abhilfe, da die Bandbreite dynamisch gemanaged wird. -> Definieren Sie die von Ihnen benötigten Dienste und Bandbreiten genau.
Ist die Bandbreite verfügbar?
Telefongesellschaften stellen Ethernet-Leitungen auf Basis unterschiedlicher Technologien zur Verfügung. So kann es sein, dass ein Anbieter maximal 30 Mbit, ein anderer jedoch 1 Gbit-Bandbreite an Ihrem Standort liefern kann. ->Prüfen Sie die verfügbare Bandbreite immer bei mehreren Anbietern
Ronald Bals Ronald Bals Key-Account Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog
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