Zum 01.09. hat die Bundesnetzagentur die endgültige Vectoring-Entscheidung bekannt gegeben. Damit hat die Telekom grünes Licht für die Einführung der Vectoring-Technologie in den Nahbereichen im Netz der Deutschen Telekom erhalten.

Jochen Homann, der Präsident der Bundesnetzagentur erklärte hierzu: „Nachdem die EU-Kommission Mitte Juli grünes Licht für unsere Entscheidung gegeben hat und auch die Telekom uns Anfang dieser Woche ihre angekündigte verbindliche Ausbau- und Investitionszusage für den Vectoring-Rollout in den Nahbereichen vorgelegt hat, können wir das Regulierungsverfahren jetzt abschließen. Dies wird entscheidend dazu beigetragen, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzubringen.“

Letzte Meile und blanker Draht

Vectoring-Entscheidung: VerteilerGleichzeitig wurden auch die Rahmenbedingungen definiert, unter denen Wettbewerber der Telekom einen Zugang zum Teilnehmeranschluss (TAL), der sogenannten „letzten Meile“, erhalten. Gerade dieser Punkt wurde in den vergangenen Wochen stark diskutiert. Die Telekom bleibt zwar dazu verpflichtet, der Konkurrenz den Zugang auf den „blanken Draht“, also auf die auf die entbündelte Teilnehmeranschlussleitung zu gewähren, der Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung in der unmittelbaren Umgebung ihrer Hauptverteiler kann sie jedoch ihren Wettbewerbern verweigern.

Kritik an Vectoring-Entscheidung

Nicht zuletzt deswegen äußerten nach Bekanntwerden der Vectoring-Entscheidung unter anderem die Verbändegeschäftsführer Dr. Stephan Albers (BREKO), Jürgen Grützner (VATM) und Wolfgang Heer (BUGLAS) deutliche Kritik und sprachen von einem „schwarzen Tag für den Glasfaserausbau“.

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