Anforderungsanalyse bei einer IT Zentralisierung

Analysieren sie die AnforderungenDie Analyse der Anforderungen und Erwartungen, die an eine IT Zentralisierung gestellt werden müssen im Vorfeld klar beschrieben und geklärt werden um sicher zu stellen, dass alle gewünschten Ziele auch erreicht werden. Was sind die üblichen Gründe für eine Zentralisierung und wie stehen diese konträr zu den Erwartungen der Anwender? Die häufigsten Gründe für eine Zentralisierung sind wie folgt:

  • Optimierung der vorhanden Ressourcen / Kapazitäten
  • Spezialisierterer Einsatz der vorhandenen IT Mitarbeiter
  • Reduktion von Kosten
  • Vermeidung von identischen Tätigkeiten an unterschiedlichen Standorten
  • Bildung von Standards

Es sprechen somit ausreichende Gründe für eine IT Zentralisierung. Können damit auch die Erwartungen der Anwender erfüllt werden? Welches sind die vorherrschenden Erwartungen die Anwender an eine IT richten, vor allem wenn umfassende Veränderungen geplant sind:

  • Bessere Performance der Anwendungen (Antwortzeiten)
  • Aufheben von funktionalen Einschränkungen – Behebung von Integrationslücken
  • Verbesserung des Services durch die IT
  • Erhöhung der Produktivität

Erste Voraussetzung für eine Verlagerungsplanung ist die Analyse der vorhandenen Anwendungen und Systeme. Minimal sind dafür die folgenden Aufstellungen erforderlich:

  • Aufstellung der benötigten Applikationen
  • Vollständige Netzwerkdokumentation
  • Liste der Anwender und welche Applikationen sie verwenden

Sind diese Informationen vorhanden kann eine Migrationsplanung aufgestellt werden. Dazu sind die folgenden Fragen zu stellen:

  • Welche Applikationen bieten aus sich heraus eine Möglichkeit zur Verlagerung
  • Welche Latenzen herrschen auf den Leitungswegen zwischen der zentralen IT und dem Standort vor
  • Welche Bandbreite wird in Summe benötigt (Hier empfiehlt sich eine lokale Bandbreitenanalyse durchzuführen)
  • Welche weiteren Optimierungsmittel stehen zur Verfügung um die Applikationen remote zur Verfügung zu stellen:
    • Einsatz von Citrix oder vmware player
    • Optimierung der Leitungen durch sog. WAN Acceleratoren (z. B. riverbed)
    • Einsatz von RDP oder Clientvirtualisierung (z. B. durch den Einsatz von Hosted virtual Desktop Integration „HVDI“)

Gefahrlose Migration durch den Einsatz von HVDI – ist in der Regel der Ansatz, der die wenigsten Risiken birgt. Zu dem besteht die Möglichkeit noch vor der geplanten IT Zentralisierung die Auswirkungen auf die User zu testen und den gewünschten Erfolg sicher zu stellen.


Martin Michael Martin Michael Geschäftsführer savecall ICT solutions Tel.: +49 (0)89 / 2000 517-0 E-Mail: sisinfo@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog


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