Wie aus unterschiedlichen Quellen zu hören ist, plant die Deutsche Telekom auch im Festnetz sogenannte Datendrosselungen, wie sie bereits aus dem Bereich des Mobilfunks bekannt sind, einzuführen. Grund dafür sind die immer steigenden  Bandbreiten und die damit verbunden Engpässe im Backbone.

Was im Moment noch ein Gedankenspiel für Privatkunden ist, kann auch für Geschäftskunden schnell zur Realität werden.

SDSL Leitung

Die Telekom begrenzt den Datenverbrauch – wie sieht es bei Geschäftskunden aus

Wie auch im Privatkundenbereich gieren die Geschäftskunden immer mehr nach Bandbreite. Geschäftskunden ist vor allem die garantierte Bandbreite sehr wichtig. Da die nachgefragten Bandbreiten oftmals den Ausbau der Backbone Infrastruktur überholen, kommt es immer öfter zu Überbuchungen. Ein Kunde kann oft nicht mehr einschätzen ob das Leistungsversprechen seines Anbieters eine reine Marketingaussage ist, oder der Realität entspricht.

 

Das Ergebnis wird auf lange Sicht das sein, dass es zu steigenden Preisen im Standleitungsbereich führt, oder dass die Qualität der angebotenen Leitungen abnimmt.

Ein Zukunftsmodell, welches zunächst an die Vergangenheit erinnert könnte die Wiedereinführung der volumenbasierten Abrechnung sein. Die Anbieter können so den möglichen Verbrauch besser kalkulieren, was dann zu einer einfacheren Planung der Backbone Kapazität führt.

 

Folgende Möglichketen einer Volumenabrechnungen gibt es:

1. Abrechnung nach GB

Der Kunde kauft monatlich eine gewisses Datenkontingent welches er denkt zu nutzen. Der Provider sichert ihm im Gegensatz dazu zu, dass er dieses Datenpaket auch mit der gebuchten Bandbreite in vollem Umfang nutzen kann. Im Idealfall kann der Kunde Monat für Monat ein anderes Datenpaket für sich buchen. Vorteil ist, dass der Kunde so immer nur den Traffic bezahlt en er auch nutzt. Der Nachteil ist, dass hier auf Seite des Kunden ein erhöhter Planungsaufwand entsteht.

2. Abrechnung nach Bandbreitenauslastung

Hier kauft der Kunde die Bandbreite die er denkt maximal zu benötigen. Abgerechnet wir dem Kunden dann aber nur die tatsächliche Auslastung der Leitung. Berechnet wird diese nach der 95/5 percentile Methode (siehe Wikipedia). Der Vorteil für den Kunden ist, dass er Peaks in seinem Nutzungsverhalten ausgleichen kann, ohne eine teurere Flatrate bezahlen zu müssen. Ein Nachteil ist, dass diese Art der Abrechnung noch nicht von jedem Standleitungsanbieter angeboten wird.

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Juarez Williams Juarez Williams ICT Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog


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