virtuelle tk anlageHaben Sie kürzlich ein Kündigungsschreiben von der Telekom erhalten, so wie zahlreiche andere Haushalte und mittelständische Unternehmen in Deutschland auch? Und haben Sie sich auch – gelinde gesagt – ziemlich darüber gewundert? In dem Schreiben, das vor allem Kunden mit älteren Verträgen erhalten haben, heißt es recht lapidar: „… da wir Ihren Vertrag nicht ohne Ihr Einverständnis ändern dürfen, sind wir leider formell dazu verpflichtet, Ihren Vertrag über Ihr bisheriges Anschlussprodukt … mit der oben genannten Telefonnummer hiermit zum … zu kündigen. (…) Das heißt: Ihr Anschluss wird am … abgeschaltet.“ Wieso denn das? Und vor allem: Was jetzt???

Hintergrund dieses Bescheides ist folgender: Um ihren Kunden einen schnelleren Internetzugang zu gewährleisten, hat die Telekom von 2006 bis 2009 ihr Leitungssystem ausgebaut und zu VDSL-Leitungen ergänzt, mit denen Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 MBit/s im Down- und 10 MBit/s im Upload erreicht werden können. Das Problem ist allerdings, dass Zeit und Technik nicht stehen geblieben sind: Die gesamte Telefoniebranche erfährt gerade einen rasanten Wandel, da immer mehr Kunden auf die sicherere und kostengünstigere Telefonie via Internet umsteigen wollen, und dafür sind 10 Mbit/s im Uploadbereich oftmals nicht mehr ausreichend. Mittlerweile gibt es allerdings Glasfaserkabel, die aus hochreinem Quarzglas hergestellt werden, Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen und Leistungen von 100 MBit/s möglich machen. (Zum Vergleich: Bei herkömmlichen Kupfer-DSL-Leitungen sind maximal 16 Mbit/s möglich.) Dass ihre DSL-Leitungen auf Dauer zu langsam sind, ist der Telekom bewusst, daher hat sie angekündigt, ab 2018 sämtliche ISDN-Leitungen abschalten zu wollen.

Etliche Leitungsanbieter wie Colt, Versatel und QSC haben den Trend erkannt und selbständig Leitungen verlegen lassen, und nun steht die Telekom vor dem Problem, dass sie, um konkurrenzfähig zu bleiben, entweder alle Kupfer- durch Glasfaserleitungen ersetzen muss (besonders außerhalb der Ballungszentren zu kostenintensiv) oder unrentable Verträge kündigen muss – et voilà!

Wie geht’s jetzt weiter?

Die Firmenpolitik der Telekom macht deutlich, dass längst erkannt wurde, dass mittelfristig VoIP die klassische Telefonie über das Festnetz bis auf wenige Ausnahmen vollständig ersetzen wird. Natürlich bietet die Telekom im Rahmen der Kündigung auch einen neuen Vertrag mit veränderten Konditionen an.

Allerdings ist jetzt vielleicht der Zeitpunkt gekommen, an dem Sie nicht nur den Anbieter wechseln, sondern auch Ihre gesamte Telefonie zu Ihren Gunsten ändern sollten: Jetzt den Schritt zu wagen und in die VoIP-Telefonie einzusteigen ist de facto richtig und konsequent, denn spätestens 2018 steht der Wechsel für jeden an, und dann wird es unter Umständen eng auf dem Markt.

Was gibt es bei einem Wechsel zu beachten?

Zuallererst: Überlegen Sie, wie Sie zukünftig telefonieren möchten, denn die VoIP-Telefonie macht – je nach Anbieter – so gut wie alles möglich. Wollen Sie weiterhin ein Tischtelefon nutzen, oder doch lieber beim Telefonieren die Hände frei haben und sich mit einem Headset Bewegungsfreiheit verschaffen? Arbeiten Sie lieber von zuhause und wollen aber erreichbar sein und telefonieren können, am besten mit dem Smartphone? Oder wollen Sie aus dem Urlaub Anrufe zum günstigen Ortstarif tätigen können, ohne dass dem Gesprächspartner signalisiert wird, dass Sie sich beispielsweise auf Malta befinden, da er die Büronummer angezeigt bekommt? Haben Sie Angestellte, die sich gegenseitig mit Hilfe von Rufum- und weiterleitungen ganz einfach am Telefon vertreten können sollen? Wollen Sie eine neue Rufnummer, oder möchten Sie die alte behalten?

Als nächstes sollten Sie Ihren aktuellen Internet- und Telefonie-Vertrag zur Hand nehmen, um die Stärke der Leitungen vor Ort, die aktuellen Laufzeiten sowie eventuell auch die Anzahl der Telefonnummern, die Sie bei Ihrem jetzigen Anbieter haben, zu erfahren.

Rundum sorglos!

Lassen Sie sich helfen, denn der Telefonie-Dschungel ist dicht und undurchdringlich und überall lauern Gefahren. Auch wenn das vielleicht ein ganz klein wenig übertrieben ist: Ein Berater hilft Ihnen, den richtigen Carrier zu finden, und führt Sie heil durch das Dickicht von Portierung, Rufnummernblock, Switch, Router & Co.

Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir haben mehrere Carrier im Angebot (u.a. NFON, Deutsche Telefon und Peoplefone) und helfen Ihnen, den passenden neuen Anbieter zu finden und den neuen Vertrag unter Dach und Fach zu bringen.

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Birgit Stelzer Birgit Stelzer Sales Manager Tel.: +49 (0)89 / 21 99 14 623 E-Mail: ictvertrieb@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog


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