Das Kupferkabel überträgt, unter einem geschirmten Mantel, die Daten elektrisch. Zumeist werden aus technischen Gründen mehrere Adern eines Kabels miteinander verdrillt, beispielsweise zwei Stück bei einer Kupferdoppelader. Solche Leitung finden sich nahezu an jedem Standort in Deutschland, da sie auch für die Telefonie eingesetzt werden. Aber auch bei der DSL-Technologie werden sie als Medium verwendet. Leistungfähiger durch ihre doppelte Anzahl an Adern ist die Vierdrahtkupferader. Für den Einsatz von Kupferkabeln sprechen:

  • hohe deutschlandweite Verfügbarkeit
  • hohe Reichweite, bevor das Signal schwächer wird (mehrere 100km)
  • günstiger Betrieb
  • mechanische Robustheit

Kupfer und Glasfaser

Zwei grundlegend unterschiedliche Übertragungsmedien werden von Internet Service Providern für den Datentransport auf Standleitungen eingesetzt. Zum einen auf der Übermittlung von Stromimpulsen basierende Kupferkabel, andererseits Glasfaser, durch die Lichtsignale transportiert werden. In beiden Fällen wird das übermittelte Signal als Datenträger eingesetzt.

Obwohl Kunden normalerweise nicht mit der Datenleitung in Berührung kommen sondern erst mit dem angeschlossenen Endgerät (etwa einem Router, an den die unternehmenseigene EDV angeschlossen wird), kann ein wenig technisches Grundwissen nicht schaden.


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