Durch eine Glasfaser, die auch tatsächlich aus dem Werkstoff Glas besteht, wird ein Lichtstrahl hindurchgeschickt, der am Endpunkt von einer Photodiode zurück in ein elektrisches Signal umgewandelt wird. Vorteile von Glasfasern im Vergleich zu elektrischen Transportmedien (z.B. Kupferkabel) sind:

  • sehr hohe Übertragungsraten (bis in den Gbit/s-Bereich)
  • hohe Reichweite, bevor das Signal schwächer wird (mehrere 100km)
  • keine Beeinflussung durch Elektrizität
  • keine Signalstreuung auf benachbarte Fasern, da kein elektrisches Feld entsteht
  • nur schwer direkt an der Faser abhörbar

Kupfer und Glasfaser

Zwei grundlegend unterschiedliche Übertragungsmedien werden von Internet Service Providern für den Datentransport auf Standleitungen eingesetzt. Zum einen auf der Übermittlung von Stromimpulsen basierende Kupferkabel, andererseits Glasfaser, durch die Lichtsignale transportiert werden. In beiden Fällen wird das übermittelte Signal als Datenträger eingesetzt.

Obwohl Kunden normalerweise nicht mit der Standleitung in Berührung kommen sondern erst mit dem angeschlossenen Endgerät (etwa einem Router, an den die unternehmenseigene EDV angeschlossen wird), kann ein wenig technisches Grundwissen nicht schaden.


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