Ethernet ist die meistverbreitete Technologie für kabelgebundene lokale Datennetze (LAN) und kommt in jedem Unternehmen zum Einsatz, wo EDV-Geräte miteinander verbunden sind. Im Gegensatz dazu werden Standleitungsverbindungen üblicherweise auf der technischen Basis von E3 und STM realisiert und durch ein Koaxial-Kabel zum Endanwender geführt.

Eine Verbindung von LAN und externer Architektur erfordert also in der Regel ein Umwandeln des einen Signalstandards in den anderen bzw. den umgekehrten Prozeß für den Rückkanal. Diese Arbeit leistet üblicherweise der Router neben seiner eigentlichen Tätigkeit mit. Ideal wäre es, diesen Zwischenschritt abschaffen zu können und somit die Infrastruktur weiter zu verschlanken. Klar ersichtlicher Vorteil ist die Reduzierung der Kompexität, die zugleich immer auch eine Erhöhung der Stabilität mit sich bringt. Technisch betrachtet könnte im Einzelfall sogar vollständig auf den Router verzichtet werden, da eine direkte Kopplung zwischen internem Unternehmensnetz und externer Leitung funktionieren würde. Zu diesen Vorteilen kommt noch eine Leistungssteigerung, denn die bisherige Belastung des Netzes durch den sogenannten „Overhead“ entfällt.

Tatsächlich gibt es bei einzelnen Internet Service Providern die Möglichkeit, Standleitungen auch in Form eines Ethernet-Anschlusses nutzen zu können.

 


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