Um den Geschäftsbetrieb auch bei einem möglichen „Katastrophenfall“ aufrechterhalten zu können,
treffen Unternehmen vielfache Maßnahmen. Diese zielen hauptsächlich auf die Business Continuity der IT-Infrastruktur ab. Siehe auch Ausfallmanagement im K Fall Business Continuity Management

Im Gespräch mit unseren Kunden stellen wir oft fest, dass das Thema der „Business-Continuity für
die Telefonie“ teilweise nicht konsequent genug beleuchtet wurde. Wie ist sichergestellt, dass meine Organisation in einem Katastrophenfall telefonisch erreichbar ist?

Katastrophe

Hierzu gibt es einiges zu beachten.

Besteht am Standort meiner Notfallarbeitsplätze eine Telefonanlage mit eigenem Anschluss?
Welche Möglichkeit habe ich, unter meiner bisherigen Telefonnummer erreichbar zu sein?

Wird der Telefonanschluss und die TK-Anlage vom Notfallarbeitsplatzbetreiber gestellt, so muss klar
sein das man einen Notfallroutingplan bei seinem Netzbetreiber einrichten lassen muss. Dieser muss vollautomatisch hinterlegt sein, denn im “K-Fall“ ist auch der Netzbetreiber ggfs. nicht erreichbar.

Anhand des automatischen Routings der eigenen Kopfrufnummer auf die Rufnummer der Notfallarbeitsplätze ist man für seine Kunden wie gewohnt erreichbar. Es müssen dann aber die Nebenstellen am Notfallarbeits-
platz auf die eingehenden Rufnummern bei Ihnen “gematched“ sein, damit die Gespräche nicht vor Ort zentral weiter verbunden werden müssen. Eine ACD (automated call distribution) ist bei einem hohen erwarteten inbound Call-Volumen ebenso wichtig.

Wie werden die ausgehenden Telefonate (Outbound) signalisiert? Sofern Sie die Telefonanlage Ihres Notfallarbeitsplatzbetreibers nutzen,  wird ggfs. dessen Kopfrufnummer oder per “Clip no screening“ gar keine Rufnummer angezeigt.

Nutzen Sie eine eigene, vernetzte Telefonanlage vor Ort, oder noch besser eine im Netz gehostete IPBX, so können Sie an den Notfallarbeitsplätzen wie gewohnt kommunizieren.

Natürlich kann man in einen Notfallrouting-Plan auch mobile Geräte einbinden, was meist nicht sonderlich komfortabel ist, man aber unabhängiger von der Festnetz-Notfallarbeitsplatzinfrastruktur wird. Bei Unter-
nehmen mit mehreren Standorten sollte ein geographisch ungebundenes Notfallrouting mit der Einbindung mehrerer Endstellen und Lokationen berücksichtigt werden.

Zweitanbindung Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihnen verschiedenen Möglichkeiten von Business-Continuity-Lösungen
für Unternehmen vorzustellen, damit Sie während einem „K-Fall“ von Ihren Kunden und Mitarbeitern auch weiterhin erreicht werden können.


Juarez Williams Juarez Williams ICT Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog


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