Dieser Tarif bezieht sich nicht auf die monatliche Datenmenge sondern auf die benötigte Bandbreite, also sozusagen auf die Dicke des Wasserrohres, das zur Verfügung steht. Üblicherweise wird ein Unternehmen eine Netzanbindung so großzügig dimensionieren, daß zu jeder Zeit genügend Reserven zur Verfügung stehen. Während des Betriebs liegt die Auslastung der Leitung nur vereinzelt bei der vollen angemieteten Bandbreite, etwa bei der Übermittlung eines großen Datenpakets. Ansonsten und während der Nachtstunden und an Wochenenden, bleibt ein großer Teil der vorhandenen Bandbreite ungenutzt.

Durch den Burstable-Tarif hat der Kunde Beispielsweise eine ständig verfügbare Bandbreite von 20 Mbit/s. Abgerechnet wird jedoch lediglich der tatsächlich über den Zeitraum ermittelte Durchschnitt, beispielsweise 11 Mbit/s.

Fahren Sie einen Bus mit 20 Sitzplätzen, aber bezahlen Sie nur für einen PKW! Dieser sehr kundenfreundliche Tarif wird leider nur von wenigen Netzbetreibern angeboten.

Die Tarifmodelle Flatrate, Volumen und Burstable

Der Preis einer Standleitung setzt sich üblicherweise aus zwei Bestandteilen zusammen: der Bereitstellung der Bandbreite und dem Datentransfer.

Nicht anders als bei einer klassischen Telefonleitung. Neben der Grundgebühr für den Anschluß wird, je nach Tarif und Gesprächsaufkommen, monatlich die tatsächliche Nutzungsdauer im Minuten- oder Sekundentakt abgerechnet.


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