„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusehen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.“
Perikles, griech. Staatsmann, 493-429 v. Chr.

Business Continuity Management

 

Studien zeigen, dass von Katastrophen betroffene Organisationen in zwei charakteristische Gruppen eingeteilt werden können:

  • diejenigen, deren Funktionen wiederhergestellt werden konnten und
  • diejenigen, bei denen dies nicht möglich war.

Der Aktienwert von Organisationen, die erfolgreich mit einer Krise umgegangen sind, hat sich langfristig erhöht, während sich der Aktienwert jener Organisationen, deren Krisenmanagement als mangelhaft wahrgenommen wurde, verringerte und nach einem Jahr noch nicht wieder erholt hatte. Dazu einige prominente Beispiele:

  •  Development Bank of Singapore (DBS) 7/99 Systemüberlastung nach Verarbeitungsfehler
    die Folge: Liquiditätsprobleme und ein totaler Imageverlust bei Kunden und Anlegern.
  • AOL (Internet und Mailprovider) 8/99 24 Std. Ausfall nach Wartungsarbeiten; Kosten durch gewährte Rabatte 3 Mio. $; Imageverlust
  • Charles Schwab & Co. 2/99 4 Ausfälle nach  SW/HW Upgrade; Umsatzausfall in Höhe mehrerer  Mio. $; zusätzlich 70 Mio. $ für neue Infrastruktur
  • 11/2012 Stromausfall der weite Teile Münchens in Dunkelheit tauchte. Rund 450.000 Menschen und unzählige Firmen waren nach Angaben der Stadtwerke bis zu einer knappen Stunde ohne Strom. Züge blieben stehen, im Berufsverkehr kam es zu chaotischen Zuständen, weil Ampeln ausfielen.
    Auch das Handynetz war teilweise betroffen.
  •  Deutsche Firmen sollen durch IT-Ausfälle pro Jahr Umsatzverluste von vier Milliarden Euro erleiden.
    Der durchschnittliche Schaden liegt hier zu Lande bei knapp 400.000 Euro. (Coleman Parkes)

Allein diese Zahlen legen einem Nahe, sich für den sog. K-Fall ausreichend zu rüsten. Dabei hilft das so genannte BCM (Business Continuity Management). Dies ist eine realistische Methode sich mittels Analyse, Maßnahmen und Trainings gezielt auf Ausfälle vorzubereiten.

Ohne Hilfe von außen stehen viele Verantwortliche vor einem Berg von Fragen, die vor der Einführung eines BCM zu klären sind. Hier hilft einem das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie) ein wenig weiter durch die Veröfffentlichung mit dem BSI-100-1-4.

Oder Sie kommen einfach zu uns und wie helfen Ihnen schnell und unkompliziert weiter.

Viele Manager, halten BCM für eine sinnlose Ausgabe, bis der Fall in der Praxis eingetreten ist. Ein Fehler der verheerende Folgen haben kann. Wie die Beispiele zeigen – sind die Folgen weit höher als die Kosten.

Fast alle Kunden haben festgestellt, dass ein wirksames BCM nicht nur eine gute Vorbeugung vor dem Ernstfall darstellt, sondern auch eine weitaus höhere Qualität für die IT mitbringt. Durch

  • das systematische Analysieren
  • das Einteilen von Systemen in Verfügbarkeitsstufen
  • Die Prüfung der HA Strukturen
  • Das Testen von Sicherung- und Rücksicherung
  • Das Sichten der Dokumentation
  • Das Prüfen und durchspielen von Problembehebungen

Wird oftmals ein gewaltiger Zugewinn an Qualität erreicht, Fehler werden behoben und Systeme analysiert die bisher als Black-Box galten. Die Topologie wird auf den Prüfstand gestellt und nicht selten werden dadurch Lücken in der Systemplanung entdeckt.

Auswege durch die Cloud. In manchen Fällen ist es finanziell nicht darstellbar selbst alle Systeme so redundant auszubauen, das ein nahtloses Failover möglich ist. Eine wirksame Alternative dazu bieten Virtualisierung Cloud. Denn dadurch ist es möglich auf professionelle, BCM konforme Infrastrukturen zurück zu greifen und dennoch die Kosten im Griff zu behalten.

BCM ist nicht allein nur Aufgabe der IT. Möchte ein Unternehmen eine wirksame K-Fall Prävention betreiben, wird es nicht umhin kommen, eine Kultur einzuführen, die das Bewusstsein für BCM mit einschließt. Dies ist für ein erfolgreiches BCM-Konzept der entscheidende Faktor und wird wesentlich zur Wirksamkeit der Maßnahme beitragen.


Juarez Williams Juarez Williams ICT Consultant Tel.: +49 (0)89 / 219 914 810 E-Mail: kontakt@savecall.de Lesen sie auch meinen Blog


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